Börse in Frankfurt
Schwache Konjunkturdaten drücken Dax nach unten

Frankfurt/Main (dpa) - Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft haben dem deutschen Aktienmarkt einen neuen Dämpfer versetzen.

Freitag, 14.12.2018, 09:22 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 09:24 Uhr
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Bereits die Börsen in Asien litten, nachdem eine Reihe wichtiger Daten aus China, der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft, enttäuschten.

Der Dax büßte kurz nach dem Handelsstart 1,01 Prozent auf 10.814,76 Punkte ein. Damit ergibt sich für die schwankungsreiche Woche aktuell dennoch ein kleines Plus von 0,3 Prozent. Nach den heftigen Verlusten zu Monatsbeginn bedeutet das immerhin eine Stabilisierung.

«Die Investoren haben durchaus recht, sich um das globale Wachstum zu sorgen», sagte Handelschef Stephen Innes vom Währungsbroker Oanda mit Blick auf die schwachen Daten aus China. Im November waren sowohl die Daten zum chinesischen Einzelhandel schwächer als erwartet ausgefallen als auch die zur Industrieproduktion.

Der Index der mittelgroßen Börsentitel MDax sank am Freitag um 0,57 Prozent auf 22.354,33 Punkte. Der EuroStoxx 50, der Leitindex für die Eurozone, gab um 0,86 Prozent auf 3085,42 Zähler nach.

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