ESC
Israel versucht Besuchern Sicherheitsbedenken zu nehmen

Berlin -

Nach einer erneuten Eskalation der Gewalt im Nahostkonflikt sind auf beiden Seiten 29 Menschen ums Leben gekommen. Der israelische Botschafter in Deutschland versucht im Vorfeld des ESC aber zu beruhigen.

Montag, 13.05.2019, 11:59 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 16:21 Uhr
Kniend für die Befreiung Palästinas: Aktivistinnen demonstrieren mit verbundenen Augen bevor die Kandidaten des ESC in Tel Aviv vorgestellt werden Foto: dpa

Wenige Tage vor dem Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv bemüht sich Israel darum, Besuchern mögliche Sicherheitsbedenken zu nehmen. Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, schloss in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur zwar nicht aus, dass militante Palästinenser die Großveranstaltung nutzen könnten, um Verunsicherung zu erzeugen. Er fügte aber hinzu: „Israel wird alles in seiner Macht Stehende tun, um solche Vorfälle zu verhindern und jegliche Beeinträchtigung dieser Veranstaltungen zu minimieren.“

Es würden alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, betonte der Botschafter. Die Vorbereitungen für den ESC würden in einer sehr routinierten Art und Weise getroffen. „Eine Sache, die Israel gelernt hat ist, in Zeiten von Bedrohungen einfach weiter zu leben.“

Das sind die Kandidaten beim ESC 2019

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  • Die Sängerinnen Carlotta Truman (l) und Laurita Spinelli aus Deutschland, vom Duo «Sisters»

    Die Sängerinnen Carlotta Truman (l) und Laurita Spinelli aus Deutschland, vom Duo «Sisters»

    Foto: Ariel Schalit
  • Michael Rice (M) aus Großbritannien

    Foto: Ariel Schalit
  • Mahmood aus Italien

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  • KEiiNO aus Norwegen

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  • Chingiz (M) aus Azarbeijan

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  • Jonida Maliqi aus Albanien

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  • Tamara Todevska (2.v.l) aus Nordmakedonien

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  • Sergey Lazarev aus Russland

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  • Jurij Veklenko aus Litauen

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  • Michela (M) aus Malta

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  • Roko (M) aus Kroatien

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  • Paenda aus Österreich

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  • John Lundvik aus Schweden

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  • Leonora (M) aus Dänemark

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  • Carousel von Lettland

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  • Luca Hänni (3.v.l) aus der Schweiz

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  • Sarah McTernan aus Irland

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  • Srbuk von Armenien

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  • Bilal Hassani aus Frankreich

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  • Miki aus Spanien (3.v.r)

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  • Kobi Marimi aus Israel

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  • Katerine Duska aus Griechenland

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  • Das Duo Conan Osiris aus Portugal

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  • Victor Crone aus Estland

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  • Serhat (M) von San Marino

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  • Hatari aus Island

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  • Kate Miller-Heidke aus Australien

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  • Oto Nemsadze Band aus Georgien

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  • Die Band Eliot aus Belgien

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  • Nevena Bozovic aus Serbien

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  • Die Band ZENA aus Weißrussland

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  • Joci Papai aus Ungarn

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  • Zala Kralj (l) und Ga·per Santl aus Slowenien

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  • Die Band Lake Malawi aus Tschechien

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  • Die Band D mol aus Montenegro

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  • Die Band Tulia aus Polen

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  • Die Sängerin Tamta (M) und ihre Band aus Zypern

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  • Darude (l), bürgerlich Ville Virtanen, und Sebastian Rejman aus Finnland

    Foto: Ariel Schalit

Vor einer Woche war es zum schlimmsten Gewaltausbruch aus dem Gazastreifen seit fünf Jahren gekommen. Militante Palästinenser hatten rund 700 Raketen auf Israel abgefeuert, Israels Armee griff daraufhin Ziele im Gazastreifen an. Vier Israelis und 25 Palästinenser wurden getötet. Seit Montag halten sich beide Seiten weitgehend an eine Waffenruhe, die unter anderem mit ägyptischer Hilfe ausgehandelt worden war.

Der ESC mit Teilnehmern aus 41 Ländern läuft vom 14. bis 18. Mai in der Veranstaltungshalle Expo im Norden Tel Avivs. Zur Sicherung der musikalischen Europameisterschaft setzt Israel während der ganzen Woche rund 20.000 Polizisten ein.

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