Fragen an Airport Center-Geschäftsführer Thomas Ulms
Mehr als Aufbereitung

Für Beresa war der FMO ein wichtiger Standortfaktor. Der Mercedes-Händler stellt sich auf zunehmendes Online-Geschäft ein.

Donnerstag, 08.11.2018, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 18:43 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 08.11.2018, 18:50 Uhr
Thomas Ulms Foto: Oliver Werner

Thomas Ulms ist unter anderem Geschäftsführer der Beresa Airport-Center GmbH.

Was bedeutet die Flughafenanbindung für Sie?

Thomas Ulms: Der Flughafen ist ein wichtiger Faktor unserer Strategie. Der Trend zum Online-Kauf wird auch bei uns stärker. Diese Vertriebssäule wird für uns vehement an Bedeutung gewinnen. Wir können genau auswerten, wohin wir die Autos in Deutschland und Europa verkaufen, da ist es wichtig, dass wir einen zentralen Punkt haben, wo Kunden auch mit dem Flieger anreisen können. Wir haben 50 Standorte bewertet, zwei waren in der engeren Auswahl – und wir haben uns bewusst wegen des Flughafens für Greven ausgesprochen.

Sollen hier Autos nur aufbereitet werden?

Ulms: Die Leute sprechen von Aufbereitungszentrum. Das ist aber zu trivial. Natürlich bereiten wir dort auch Autos auf. Aber das machen wir in einer Halle von 2000 Quadratmetern. In der Summe haben wir dort 7000 Quadratmeter. Ein Teil ist Aufbereiten, der Rest ist Instandsetzung, Lackierung, Lager. Außerdem ist für uns natürlich die Sichtbarkeit am Flughafen im Industriegebiet fantastisch.

Sie sprechen von bis zu 20 000 Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, die in Greven vermarktet werden? Ist das ein wachsender Markt?

Ulms: Aktuell bedienen wir damit unsere Ist-Kapazitäten. Wir haben natürlich eine Wachstumsstrategie – und da geht es europaweit um mehrere Millionen Autos. Hier werden wir im Internet Wachstumsmöglichkeiten bekommen, die wir aktuell noch nicht haben.

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