Adam und Evelyn“
Stimmungsvolle Beschreibung des Sommers 1989

Nach dem Roman von Ingo Schulze inszenierte Andreas Goldstein („Reine Männersache“) die stimmungsvolle Beschreibung eines Sommers, der für fünf junge Leute zum Wendepunkt wird.

Donnerstag, 10.01.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 18:00 Uhr
Sommer im Garten: Evelyn (Anne Kanis) döst, während Adam (Florian Teichtmeister) zu Nadel und Faden greift. Foto: dpa

Im Sommer 1989 ist Schneidermeister Lutz, von allen Adam genannt ( Florian Teichtmeister ), bei den Damen in Brandenburg begehrt. Die ältere Gisela ( Susanne Bredehöft ) macht ihm Avancen, was Adams Freundin Evelyn (Anna Kanis) zum Anlass nimmt, mit ihrer besten Freundin und deren Liebhaber aus der DDR nach Ungarn an den Balaton zu fahren.

Adam fährt mit seinem alten Wartburg hinterher und liest unterwegs Tramperin Katja (Lena Lauzemis) auf, die durch die Donau geschwommen ist und alles verloren hat. Als Ungarn die Grenzen zu Österreich öffnet, versuchen die Fünf, mit den Ereignissen Schritt zu halten.

Obwohl etwas spröde inszeniert, ist die Tragikomödie ein schöner Film über eine Zeitenwende, die sich in den Gefühlen der Figuren spiegelt. Deutlich inspiriert von Herrmann Zschoches Roadmovie „...und nächstes Jahr am Balaton“ (1979) – ein echter Defa-Film.  

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