Kino-Kritik
„Pitch Perfect“: Nullnummer

Waren die „Pitch Perfect“-Filme um die A-Cappella-Gruppe Barden Bellas schwungvolle smarte Musik-Tanz-Komödien, die von weiblichem Selbstbewusstsein und Girl Power erzählten, so ist „Pitch Perfect 3“ als Abschluss ein Fehlschlag. 

Freitag, 22.12.2017, 10:12 Uhr

Kino-Kritik: „Pitch Perfect“: Nullnummer
Foto: dpa

Was mit starker Besetzung begann, ist im Finale eine Folge schlecht choreographierter Performances mit Pop-Songs, von denen „Wake Me Up“ das einzige Highlight ist. Das wirre Skript bringt die Bellas nach dem College-Abschluss auseinander, sie finden nicht ins Berufsleben und gehen auf Europa-Tour.

Davor steht der übliche Wettbewerb, dazwischen taucht John Lithgow als Geheimagent auf, und danach laufen im Abspann die besten Momente der Vorgänger. Die Regie ist nicht erkennbar. Eine Nullnummer. 

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