Das Mädchen mit den Schachfiguren
„Queen of Katwe“

Nach „Bauernopfer“ und „Das Talent des Genesis Potini“ ist „Queen of Katwe“ der dritte Schachfilm innerhalb eines Jahres. Um Bobby Fischer und den Neuseeländer Potini ging es zuvor und jetzt um die zehnjährige Phiona Mutesi (Madina Nalwanga), die 2005 mit ihrer Mutter Harriet (Lupita Nyong’o, „12 Years a Slave“) im Slum von Katwe, Vorort der ugandischen Hauptstadt Kampala, ums Überleben kämpft. 

Freitag, 21.04.2017, 10:04 Uhr

Phiona Mutesi (Madina Nalwanga) und ihre Mutter (Lupita Nyong’o)
Phiona Mutesi (Madina Nalwanga) und ihre Mutter (Lupita Nyong’o) Foto: Disney

Ex-Fußballer und Missionar Robert Katende (David Oyelowo, „United Kingdom“) erkennt ihr Talent, wird ihr Mentor und überzeugt die Mutter, die Tochter könne Schachprofi werden. Das gelingt nicht ohne Rückschläge.

Regisseurin Mira Nair („Monsoon Wedding“) inszeniert die Geschichte des Schachmädchens gelassen emotional. Angesagt sind Optimismus als treibende Kraft vom Traum zum Triumph und mütterliche Opferbereitschaft.

Nair bezieht afrikanische Probleme (Armut, Sterberate, Aids , junge Schwangere) unaufdringlich mit ein. Anders als der exzentrische Fischer und der kraftvolle Potini ist Mutesi eine zurückhaltende Frohnatur, die wenig von den Prinzessinnen an sich hat, die das produzierende Haus Disney sonst in Sportfilmen präsentiert. Sympathisch und erfreulich kitschfrei.  

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4780381?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F201%2F1819671%2F4840719%2F4909544%2F
Mehrere Tote in Enschede entdeckt
Polizei ermittelt nach Leichenfund: Mehrere Tote in Enschede entdeckt
Nachrichten-Ticker