Tatort: Kaputt
Kölner Kommissare stellen unbequeme Fragen

Die Kölner «Tatort»-Kommissare Ballauf und Schenk müssen den Tod eines Kollegen aufklären. Die Ermittlungen lösen in Polizeikreisen Unmut aus. Die Auflösung ist vorhersehbar - und das Ende tragisch.

Montag, 10.06.2019, 14:30 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 14:34 Uhr
Freddy Schenk (Dietmar Bär, l) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, r) an dem Ort, wo Kollegen in ihrer Dienststelle an den getöteten Beamten erinnern. Foto: Thomas Kost

Köln (dpa) - Eigentlich ist es für die beiden Streifenpolizisten nur ein Routineeinsatz wegen Ruhestörung: Wegen einer lauten Feier haben Nachbarn die Polizei zu einem Wohnhaus gerufen. Doch wenig später liegt der Beamte Frank Schneider dort tot in einer Blutlache, seine Kollegin Melanie Sommer (Anna Brüggemann) wurde im Garten des Hauses niedergeschlagen.

Die Kölner «Tatort»-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) stehen in der Folge «Kaputt» unter besonderem Druck. Denn der Mord an dem Polizisten löst natürlich im Kollegenkreis große Emotionen aus. Das Erste zeigt den Krimi am Pfingstmontag (10. Juni) um 20.15 Uhr.

Bruder unter Verdacht

Das Haus, in dem die Tat passierte, gehört dem bekannten Gastronomen Thomas Theissen (Ronny Miersch). Seit einem schweren Verkehrsunfall seiner Eltern ist es unbewohnt. Theissens Bruder Ben (Hauke Diekamp) gerät schnell unter Verdacht, denn er hat mit Drogen zu tun und steckt immer wieder in Schwierigkeiten. Schon bald gibt es einen weiteren Toten.

Köln-Tatort: Kaputt

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    Freddy Schenk (Dietmar Bär, l) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, r) an dem Ort, wo Kollegen in ihrer Dienststelle an den getöteten Beamten erinnern.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Die Polizistin Melanie Sommer (Anna Brüggemann, r) wurde niedergeschlagen, ihre Kollegin Janine Meier (Caroline Hanke, l) kümmert sich um sie.

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  • Hier wurde der Polizeibeamte Frank Schneider ermordet: Die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär) mit Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), Rechtsmediziner Dr. Roth (Joe Bausch) und Dienststellen-Leiter Bernd Schäfer (Götz Schubert, v.l.) am Tatort.

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  • Freddy Schenk (Dietmar Bär, 3.v.l) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 2.v.r.) verlassen mit Thomas Theissen (Ronny Miersch, r) dessen leer stehendes Elternhaus – hier ist ein Mord passiert.

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  • Stefan Pohl (Maximilian Simonischek) kann den Verlust nicht fassen: Sein Lebensgefährte Frank Schneider kam im Einsatz ums Leben.

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  • Die Party letzte Nacht geriet außer Kontrolle. Wie geht es jetzt weiter, fragt Selina Greve (Svenja Jung, r), während Ben Theissen (Hauke Diekamp) ihren letzten Drogenrest konsumiert.

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  • Selina Greve (Svenja Jung) und ihr Kumpel Lukas Strauss (Luke Neite) haben sich vor ihrer Wohnung getroffen.

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  • Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 2.v.l.) versuchen Stefan Pohl (Maximilian Simonischek, 2.v.r.) und Thomas Theissen (Ronny Miersch, l.) zu trennen: Bei der Zufalls-Begegnung der beiden im Flur der Rechtsmedizin geraten der Polizist und der Restaurantbesitzer aneinander.

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  • Bernd Schäfer (Götz Schubert, l.) war der Vorgesetzte des getöteten Polizisten, die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, rechts) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 2.v.r.) müssen auch in der Dienststelle ermitteln.

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  • Die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, l) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, r) suchen einen Polizistenmörder.

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  • Thomas Theissen (Ronny Miersch, l) kümmert sich um seine Mutter. Beate Theissen (Heidi Ecks, r) ist seit einem Verkehrsunfall auf den Rollstuhl angewiesen.

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  • Wortgefecht: Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) zweifeln an der Kooperationsbereitschaft von Thomas Theissen (Ronny Miersch, rechts).

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  • Melanie Sommer (Anna Brüggemann, l) will unbedingt wieder zurück in den Dienst. Mit ihrer Kollegin Janine Meier (Caroline Hanke, r) gedenkt sie dem ermordeten Frank Schneider.

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  • Nerven liegen blank: Als eine alltägliche Verkehrskontrolle aus dem Ruder läuft, greifen die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) ein.

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  • Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, hinten) greifen ein, als es bei einer Verkehrskontrolle mit Janine Meier (Caroline Hanke, rechts) zu Handgreiflichkeiten kommt.

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  • Thomas Theissen (Ronny Miersch, r) schafft es zwar, sich um die Betreuung der Mutter und die Leitung seines eigenen Restaurants zu kümmern. Aber als sein Bruder Ben (Hauke Diekamp, l) mal wieder auftaucht und um Unterstützung bittet, ist Schluss mit der Hilfsbereitschaft.

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  • Ben Theissen (Hauke Diekamp) wird von der Polizei gesucht, er will von der Bildfläche verschwinden.

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  • Freddy Schenk (Dietmar Bär, l.) mit Assistent Norbert Jütte (Roland Riebeling, r.), der bei den Kollegen Geld sammelt für die Hinterbliebenen des ermordeten Beamten Frank Schneider.

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  • „Polizisten-Mord“ – der aktuelle Fall von Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) sorgt für Schlagzeilen.

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Ballauf und Schenk stellen unbequeme Fragen

Schnell stellen Ballauf und Schenk fest, dass auf Schneiders Dienststelle auch früher schon kein eitel Sonnenschein herrschte. Schneider hatte eine Beziehung mit seinem Kollegen Stefan Pohl (Max Simonischek) - und das sah Abteilungsleiter Bernd Schäfer (Götz Schubert) gar nicht gern. Schneiders traumatisierte Kollegin Melanie, die sich nur bruchstückhaft an die Tatnacht erinnern kann, erscheint unterdessen bereits wieder an ihrem Arbeitsplatz - denn dort zeigt man besser keine Schwäche.

Dass Ballauf und Schenk in der Dienststelle unbequeme Fragen stellen, ist nicht nur Abteilungsleiter Schäfer ein Dorn im Auge. Auch Jütte (Roland Riebeling), der Assistent der Mordkommission, hat dafür kein Verständnis. Immer wieder muss Ballauf seine Kollegen zur Neutralität bei den Ermittlungen ermahnen. «Die Polizei ist eine Familie», sagt Schenk zu ihm. Ballaufs Antwort fällt nüchtern aus: «Nach außen hin vielleicht. Nach innen hin ist sie genauso kaputt wie viele andere Familien.»

Auflösung recht vorhersehbar

Mit der Gewalt gegen Polizisten stellt die «Tatort»-Folge unter Regie von Christine Hartmann zwar ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt. Dass der Tat hier aber ein persönliches Motiv zugrunde liegt, wird dem Zuschauer sehr schnell klar. Welches das ist, bleibt zwar zunächst eine Weile offen. Die Auflösung ist allerdings leider recht vorhersehbar. Und dass zum Schluss ausgerechnet «Kommissar Zufall» Ballauf und Schenk noch auf die Sprünge helfen muss, ist ein bisschen enttäuschend.

Das tragische Ende des Falls bringt den altgedienten Ballauf an seine Grenzen. Man darf gespannt sein, inwieweit ihn das bei seinen künftigen Fällen beeinflussen wird.

Tatort 2019: Ein Überblick über alle Teams

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  • Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Foto: Anke Neugebauer
  • Ballauf und Schenk (KÖLN): Die Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) sorgen stets für gute Einschaltquoten. Drei Fälle gibt es wieder laut WDR. Los geht es mit dem Fall „Weiter, immer weiter“ am 6. Januar, der mit einem tödlichen Straßenbahnunfall beginnt. Oder war die russische Mafia im Spiel?

    Foto: Martin Valentin Menke
  • Eisner und Fellner (WIEN): Beim Austro-„Tatort“ werden pro Jahr abwechselnd zwei oder drei Filme gezeigt, 2019 sollen es laut ORF wieder drei sein. Los geht es mit dem Fall „Wahre Lügen“ (13. Januar), in dem im Wolfgangsee eine erschossene deutsche Journalistin gefunden wird, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte arbeitete. Es ist der 20. Fall mit Adele Neuhauser, die seit 2011 an der Seite von Harald Krassnitzer mitspielt. Krassnitzer als Moritz Eisner ist jetzt schon 20 Jahre dabei.

    Foto: Hubert Mican
  • Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak (DORTMUND): Vom Ruhrgebietskrimi mit den Schauspielern Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Rick Okon gibt es wieder zwei Krimis, laut WDR beide wohl in der ersten Jahreshälfte. Im ersten Fall mit dem Titel „Zorn“ (20. Januar) geht es um einen erschossenen früheren Bergmann. Im anderen Fall nehmen die Kommissare Ermittlungen in einer Klinik auf, nachdem eine Ärztin dort in der Notaufnahme unter einer Plastiktüte erstickte.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Stellbrink und Marx (SAARBRÜCKEN): Devid Striesow als Ermittler Jens Stellbrink hört auf. Der achte und letzte Fall namens „Der Pakt“ kommt am 27. Januar. Ein neues saarländisches Team mit fünf Ermittlern ist laut SR in Arbeit und soll „spätestens Mitte März“ vorgestellt werden.

    Foto: Manuela Meyer
  • Lindholm (HANNOVER): Maria Furtwänglers Figur wird strafversetzt vom LKA in Hannover zur Polizei in Göttingen. In den nächsten Krimis spielt Florence Kasumba mit, die auch schon in Hollywood im Actionfilm „Black Panther“ mitwirkte. Spät, aber immerhin: PoC-Power (People of Color) im beliebtesten TV-Format Deutschlands. Einstand der neuen Figur Anaïs Schmitz ist laut NDR am 3. Februar.

    Foto: NDR
  • Murot (WIESBADEN): Der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur kommt laut HR wahrscheinlich am 17. Februar. In „Murot und das Murmeltier“ von Dietrich Brüggemann (Anspielung auf die US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ von 1993, mit Bill Murray) durchlebt der Ermittler einen Tag mehrere Male. Der Film gewann schon vor TV-Ausstrahlung den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.

    Foto: Boris Roessler
  • Thiel und Boerne (MÜNSTER): Fans des beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - mussten sich 2018 mit nur einem einzigen Fall begnügen. 2019 soll es aber sogar drei neue Münster-Krimis geben, wie es vom WDR heißt: „einer voraussichtlich im März und zwei im Herbst/Winter“. In einem der Krimis wird morgens eine Tote gefunden, die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) zum Verwechseln ähnlich sieht. Außerdem gibt es einen Film, der in der Weihnachtszeit spielt.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Lürsen und Stedefreund (BREMEN): Die Schauspielerin Sabine Postel und ihr Kollege Oliver Mommsen hören auf. Postel ist nach 21 Jahren recht offen und kritisierte in der Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ die hohe Ermittlerzahl beim „Tatort“: „Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittlerpaar haben. Das finde ich problematisch.“ Der Abschiedsfilm von Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund, „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“, wird laut Radio Bremen wahrscheinlich „im ersten Quartal“ gesendet. Bis ein neues Team verkündet wird, brauche es „noch ein bisschen Zeit“.

    Foto: Christine Schröder
  • Janneke und Brix (FRANKFURT): Das Schauspielerduo Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelt in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines TV-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Der Film „Das Monster von Kassel“ kommt laut HR wohl Anfang April.

    Foto: Bettina Müller
  • Rubin und Karow (BERLIN): Das Hauptstadt-Team Rubin und Karow (Meret Becker und Mark Waschke) soll einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst zu sehen sein, wie es vom RBB heißt. Im einen Fall („Der gute Weg“) wird ausgerechnet Rubins Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) in eine Schießerei involviert, als er gerade ein Praktikum bei der Streife absolviert. Im anderen Fall („Das Leben nach dem Tod“) wird ausgerechnet ein rätselhafter Nachbar von Karow tot aufgefunden.

    Foto: Gordon Muehle
  • Winkler, Gorniak und Schnabel (DRESDEN): Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels bekommen Karin Hanczewski und Martin Brambach die 31 Jahre alte Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler an ihre Seite. In ihrem ersten Fall wird ein Serienmörder gejagt.

    Foto: Monika Skolimowska
  • Berg und Tobler (SCHWARZWALD): Nachdem beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei sein konnte, ist er beim Film Nummer vier 2019 wieder an Bord. Der Film „Für immer und dich“ kommt laut SWR „im ersten Halbjahr“.

    Foto: Alexander Kluge
  • Flückiger und Ritschard (LUZERN): In Luzern ist Zeit des Abschieds. Noch zwei Filme des aktuellen Teams kommen - im Frühjahr und im Herbst. Dann ist nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss. Neue „Tatort“-Stadt wird ab Herbst 2020 Zürich. Verkündet wird das neue Züri-Team wahrscheinlich Anfang 2019, gedreht wird aber laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erst Ende 2019 und Anfang 2020.

    Foto: Daniel Winkler
  • Batic und Leitmayr (MÜNCHEN): Die ergrauten Quotengaranten vom BR, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, kommen wieder mit drei Fällen. Im Film „Die ewige Welle“ ermitteln sie zum Beispiel an der bekannten Eisbach-Welle im Englischen Garten, im Krimi „One Way Ticket“ geht es um eine Schmugglerbande, die mit harmlos wirkenden Rentnern operiert.

    Foto: Hendrik Heiden
  • Voss, Ringelhahn, Goldwasser, Fleischer und Schatz (FRANKEN): Das seit 2015 einmal jährlich im Frühling ermittelnde BR-Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) hat es diesmal mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Gedreht wurde „Ein Tag wie jeder andere“ auch im Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • Falke und Grosz (HAMBURG/NORDDEUTSCHLAND): „Voraussichtlich im Frühjahr und am Ende des Jahres“ kommen laut NDR zwei Hamburger Fälle mit den Schauspielern Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz. In einem der Krimis schießt ein Heckenschütze auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer und flieht unerkannt.

    Foto: Christine Schroeder
  • Borowski und Sahin (KIEL): Der Schleswig-Holstein-„Tatort“ mit Axel Milberg und Almila Bagriacik ist 2019 laut NDR nur einmal zu sehen, „im Frühjahr“, wie es heißt. Zwei Krimis seien „aus programmplanerischen Gründen leider nicht zu realisieren“.

    Foto: ARD/NDR
  • Lannert und Bootz (STUTTGART): Zwei Fälle aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt stehen an. Im einen Fall verdächtigen die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz (Richy Müller und Felix Klare) eine Altenpflegerin, Patienten umgebracht zu haben („Anne und der Tod“). Im zweiten Fall „Hüter der Schwelle“, inszeniert von Piotr Lewandowski („Götter wie wir“), geht es um einen mutmaßlichen Ritualmord auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts.

    Foto: Lino Mirgeler
  • Odenthal und Stern (LUDWIGSHAFEN): 2019 ist Ulrike Folkerts als dienstälteste Kommissarin Lena Odenthal 30 Jahre beim „Tatort“ dabei. Erst kommt ein Fall mit dem Titel „Maleficius“. Zum Jubiläum im Herbst gibt es dann einen Film, der noch gedreht werden muss. Laut SWR nimmt er auf den dritten Fall der Kommissarin aus dem Jahr 1991 Bezug: „Tod im Häcksler“. Ben Becker, der darin einen Polizeimeister namens Stefan Tries spielte, soll auch wieder dabei sein. Der Film damals (Regie: Nico Hofmann) führte zu Protesten, weil sich Pfälzer als arg provinziell dargestellt sahen.

    Foto: Sabine Hackenberg
  • Berlinger: Unklar ist, ob und wie es mit Kommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) weitergeht, nachdem sie bislang zweimal als Oster-Special (Ostermontag) lief - einmal 2016 („Fünf Minuten Himmel“ in Freiburg) und einmal 2018 („Zeit der Frösche“ in Mainz). „Momentan sind keine Folgen konkret in Planung“, heißt es vom SWR.

    Foto: Ziegler Film
  • Tschiller und Gümer (HAMBURG): Auch wenn es quotenmäßig zuletzt für Til Schweiger schlecht lief, geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit Regisseur Christian Alvart und Autor Christoph Darnstädt, sondern mit Eoin Moore als Regisseur sowie Anika Wangard und Eoin Moore als Drehbuchautoren. Sie machten schon mehrmals den Rostocker „Polizeiruf 110“, den Schweiger eh für den besten „Tatort“ hält. „Geplant ist der Dreh für 2019, die Ausstrahlung ist 2020 angestrebt.“

    Foto: Gordon Timpen
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