Dortmund-Tatort
Toter Bergmann und Tristesse im Ruhrpott

Dortmund -

Die Dortmunder „Tatort“-Kommissare um Peter Faber und Martina Bönisch haben den Mord an einem Ex-Bergmann aufzuklären. Der Film „Zorn“ führt zu geschlossenen Zechen im Ruhrgebiet und Verlierern des Strukturwandels. Trist und trostlos, ein bisschen dick aufgetragen.

Sonntag, 20.01.2019, 15:00 Uhr
Die Kommissare Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon, M) mit dem ehemaligen Bergmann Stefan Kropp (Andreas Döhler). Foto: Martin Valentin Menke/WDR/ARD/dpa

Es wird viel gequalmt und Pils gekippt aus Frust und Langeweile, keine Jobs nach Zechenschließungen in Sicht, man fühlt sich verraten nach vielen Jahren Plackerei unter Tage. Der Dortmunder „Tatort“ spielt - kurz nach dem realen historischen Schlussstrich unter den deutschen Steinkohlenbergbau - an tristen Schauplätzen des Ruhrgebiets, die ein bisschen in depressive Stimmung verfallen lassen. Graue Industrie-Kulissen, ziemlich heruntergekommene Bergbausiedlungen, „Schicht-im-Schacht“-Plakate - und mittendrin am Emscher-Ufer die Leiche eines früheren Bergmanns, erschossen aus nächster Nähe auf einer Abraumhalde.

Das Team um Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) ermittelt in „Zorn“ (20.15 Uhr) zwischen Zechen-Kneipe, stillgelegtem Stahlwerk und unter zerstrittenen Ex-Bergleuten. Der Tote hatte bis zuletzt für die Bewohner der Siedlung gekämpft, wollte die Zeche auf Bergschäden verklagen.

Eklige Rolle für Bibiana Beglau

Sein Widersacher - selbst früher Steiger - gerät in Verdacht. Er will die Ex-Kumpel bewegen, ein Angebot des Zechenbetreibers anzunehmen. „20.000 Euro für jeden, der hier ein Haus hat, egal, ob Bergschäden oder nicht.“ Auf dem alten Zechengelände soll ein Freizeitpark entstehen. Die Arbeitsperspektive für die einstigen Kumpel ist gleich null. Es sei denn, sie heuern im Vergnügungspark an. Was sie unter ihrer Würde empfinden. Ein weiterer ehemaliger Bergmann wird verdächtigt.

Tatort aus Dortmund: Zorn

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    Einsatz im geplanten Vergnügungspark: Die Kommissare Martina Bönisch (Anna Schudt) und Jan Pawlak (Rick Okon) mit dem Einsatzleiter.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Mordkommission Dortmund: Martina Bönisch (Anna Schudt), Jan Pawlak (Rick Okon), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Peter Faber (Jörg Hartmann, v.l.n.r.).

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Friedemann Keller (Götz Schubert, l) regiert in seinem „Freien Reich Frieden“, davon will sich Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) selbst ein Bild machen.

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  • Ex-Bergmann Ralf Tremmel (Thomas Lawinky, l) lebt zurzeit im Wohnwagen; die Kommissare Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) befragen ihn.

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  • Klaus Radowski (Peter Kremer, l) beim Klinkenputzen: Er versucht seine Ex-Kollegen in der Bergarbeiter-Siedlung davon zu überzeugen, dass sie das Entschädigungs-Angebot des Bergwerk-Betreibers annehmen.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Unter den ehemaligen Bergleuten herrscht Streit: Klaus Radowski (Peter Kremer, l) will vermitteln und wirbt für das Angebot des Bergwerk-Betreibers. Ralf Tremmel (Thomas Lawinky, r) musste aus seinem abbruchreifen Haus ausziehen und lebt jetzt im Wohnwagen.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • LKA-Beamtin Dr. Klarissa Gallwitz (Bibiana Beglau) beim Einsatz mit dem SEK.

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  • Friedemann Keller (Götz Schubert) regiert im selbsternannten „Freien Reich Frieden“ – zur Not auch mit Waffengewalt.

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  • Kommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel) betrachtet einen Lageplan: Die Spurensicherung untersucht eine Garage in der Zechensiedlung.

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  • Die Ex-Bergleute Ralf Tremmel (Thomas Lawinky, l) und Stefan Kropp (Andreas Döhler, r) müssen im Wohnwagen übernachten, denn Tremmels Haus ist einsturzgefährdet und Kropp musste zuhause ausziehen.

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  • LKA-Beamtin Dr. Klarissa Gallwitz (Bibiana Beglau) hat sich mit Kommissar Peter Faber in einer Bar verabredet.

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  • Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann, r) gibt sich nicht als Polizist zu erkennen – und zeigt sich interessiert an der Welt von Friedemann Keller (Götz Schubert).

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  • LKA-Beamtin Dr. Klarissa Gallwitz (Bibiana Beglau) hat sich mit Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) in einer Bar verabredet. Sie hat Informationen für ihn, nicht nur zur aktuellen Mordermittlung.

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  • Kommissar Faber (Jörg Hartmann) in seinem Büro.

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  • LKA-Beamtin Dr. Klarissa Gallwitz (Bibiana Beglau, r) im Gespräch mit Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann, l).

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  • Ralf Tremmel (Thomas Lawinky, M) muss von Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon, l) daran gehindert werden, zuzuschlagen. Kommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt, r) beobachtet die angespannte Situation in der Stammkneipe der Ex-Bergleute.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Befragung bei Bier und Korn: Die Kommissare Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) mit dem ehemaligen Bergmann Stefan Kropp (Andreas Döhler, v.l.n.r.).

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Klaus Radowski (Peter Kremer) in der Stammkneipe der Bergleute: Sie trauern um ihren ermordeten Freund und Ex-Kollegen Andreas Sobitsch (Daniel Fritz, Foto).

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Kommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel, r) befragt Frederike Kropp (Mona Kloos, l) in deren Wohnung. Sie kannte den ermordeten Andreas Sobitsch, er war ein Freund ihres Mannes.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Hilft das gegen Rückenschmerzen? Kommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt, vorne) ist skeptisch, ob die Reiki-Künste von Nimrod Fellner (Richard van Weyden, hinten) wirken.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Hier wurde das Mordopfer gefunden: Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann, r) und Rechtsmedizinerin Greta Leitner (Sybille J. Schedwill, l).

    Foto: WDR/Thomas Kost

Eine höchst eklige Rolle übernimmt Bibiana Beglau als Verfassungsschutzbeamtin Klarissa Gallwitz - eine Unsympathin, die ihr eigenes Spiel spielt. Etwas überzeichnet kommt der durchgeknallte „Reichsbürger“ Friedemann Keller (Götz Schubert) daher, der offenbar mit Sprengstoff handelt, V-Mann ist und eine dubiose Verbindung zu einigen Bergleuten pflegt. Auch er gerät immer enger ins Visier der Ermittler.

In einer Industriehalle am Rande Dortmunds hat Keller seinen eigenen Staat ausgerufen, sich zum Reichskanzler ernannt. Die Lage droht zu eskalieren, als Faber im Gebäude versucht, den Extremisten zum Aufgeben zu bringen, während draußen der Verfassungsschutz mit Gallwitz zeitgleich einen Zugriff vorbereitet. 

Trostlose Szenerie

Der echte Showdown findet aber in einem alten Stahlwerk statt. Das SEK räumt das Gelände, wo gerade eine Werbeveranstaltung für die geplante neue „Erlebniswelt“ steigen sollte. Eine Bombe wird hochgehen, den Zünder hält ein Bergmann in der Hand.

Zugleich haben die Ermittler auch wieder mal gut mit sich selbst zu tun. Nora Dalay (Aylin Tezel) und der neue Hauptkommissar Jan Pawlak (Rick Okon) trauen sich nicht über den Weg, können sich nicht ansatzweise ausstehen. „Wenn man so ein Team hat, braucht man keine Feinde“, stellt Bönisch ernüchtert fest. Wenigstens ihre sonst nervenaufreibende Beziehung zum unberechenbaren Faber verläuft diesmal stressfrei. Auch wenn der weiter seine Alleingänge durchzieht.

Einige Pointen am Rande lassen schmunzeln. Sonst ist es eine eher trostlose Szenerie. Faber wird konfrontiert mit dem Mord an seiner Frau und Tochter, die ihn zum verbitterten Zyniker haben werden lassen. Der Täter ist wieder auf freiem Fuß. Nora Dalay und Jan Pawlak machen beide schwere Fehler - mit fatalen Folgen. Und am Schluss steht ein unausgesprochener Deal.

Tatort 2019: Ein Überblick über alle Teams

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  • Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Foto: Anke Neugebauer
  • Ballauf und Schenk (KÖLN): Die Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) sorgen stets für gute Einschaltquoten. Drei Fälle gibt es wieder laut WDR. Los geht es mit dem Fall „Weiter, immer weiter“ am 6. Januar, der mit einem tödlichen Straßenbahnunfall beginnt. Oder war die russische Mafia im Spiel?

    Foto: Martin Valentin Menke
  • Eisner und Fellner (WIEN): Beim Austro-„Tatort“ werden pro Jahr abwechselnd zwei oder drei Filme gezeigt, 2019 sollen es laut ORF wieder drei sein. Los geht es mit dem Fall „Wahre Lügen“ (13. Januar), in dem im Wolfgangsee eine erschossene deutsche Journalistin gefunden wird, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte arbeitete. Es ist der 20. Fall mit Adele Neuhauser, die seit 2011 an der Seite von Harald Krassnitzer mitspielt. Krassnitzer als Moritz Eisner ist jetzt schon 20 Jahre dabei.

    Foto: Hubert Mican
  • Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak (DORTMUND): Vom Ruhrgebietskrimi mit den Schauspielern Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Rick Okon gibt es wieder zwei Krimis, laut WDR beide wohl in der ersten Jahreshälfte. Im ersten Fall mit dem Titel „Zorn“ (20. Januar) geht es um einen erschossenen früheren Bergmann. Im anderen Fall nehmen die Kommissare Ermittlungen in einer Klinik auf, nachdem eine Ärztin dort in der Notaufnahme unter einer Plastiktüte erstickte.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Stellbrink und Marx (SAARBRÜCKEN): Devid Striesow als Ermittler Jens Stellbrink hört auf. Der achte und letzte Fall namens „Der Pakt“ kommt am 27. Januar. Ein neues saarländisches Team mit fünf Ermittlern ist laut SR in Arbeit und soll „spätestens Mitte März“ vorgestellt werden.

    Foto: Manuela Meyer
  • Lindholm (HANNOVER): Maria Furtwänglers Figur wird strafversetzt vom LKA in Hannover zur Polizei in Göttingen. In den nächsten Krimis spielt Florence Kasumba mit, die auch schon in Hollywood im Actionfilm „Black Panther“ mitwirkte. Spät, aber immerhin: PoC-Power (People of Color) im beliebtesten TV-Format Deutschlands. Einstand der neuen Figur Anaïs Schmitz ist laut NDR am 3. Februar.

    Foto: NDR
  • Murot (WIESBADEN): Der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur kommt laut HR wahrscheinlich am 17. Februar. In „Murot und das Murmeltier“ von Dietrich Brüggemann (Anspielung auf die US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ von 1993, mit Bill Murray) durchlebt der Ermittler einen Tag mehrere Male. Der Film gewann schon vor TV-Ausstrahlung den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.

    Foto: Boris Roessler
  • Thiel und Boerne (MÜNSTER): Fans des beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - mussten sich 2018 mit nur einem einzigen Fall begnügen. 2019 soll es aber sogar drei neue Münster-Krimis geben, wie es vom WDR heißt: „einer voraussichtlich im März und zwei im Herbst/Winter“. In einem der Krimis wird morgens eine Tote gefunden, die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) zum Verwechseln ähnlich sieht. Außerdem gibt es einen Film, der in der Weihnachtszeit spielt.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Lürsen und Stedefreund (BREMEN): Die Schauspielerin Sabine Postel und ihr Kollege Oliver Mommsen hören auf. Postel ist nach 21 Jahren recht offen und kritisierte in der Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ die hohe Ermittlerzahl beim „Tatort“: „Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittlerpaar haben. Das finde ich problematisch.“ Der Abschiedsfilm von Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund, „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“, wird laut Radio Bremen wahrscheinlich „im ersten Quartal“ gesendet. Bis ein neues Team verkündet wird, brauche es „noch ein bisschen Zeit“.

    Foto: Christine Schröder
  • Janneke und Brix (FRANKFURT): Das Schauspielerduo Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelt in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines TV-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Der Film „Das Monster von Kassel“ kommt laut HR wohl Anfang April.

    Foto: Bettina Müller
  • Rubin und Karow (BERLIN): Das Hauptstadt-Team Rubin und Karow (Meret Becker und Mark Waschke) soll einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst zu sehen sein, wie es vom RBB heißt. Im einen Fall („Der gute Weg“) wird ausgerechnet Rubins Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) in eine Schießerei involviert, als er gerade ein Praktikum bei der Streife absolviert. Im anderen Fall („Das Leben nach dem Tod“) wird ausgerechnet ein rätselhafter Nachbar von Karow tot aufgefunden.

    Foto: Gordon Muehle
  • Winkler, Gorniak und Schnabel (DRESDEN): Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels bekommen Karin Hanczewski und Martin Brambach die 31 Jahre alte Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler an ihre Seite. In ihrem ersten Fall wird ein Serienmörder gejagt.

    Foto: Monika Skolimowska
  • Berg und Tobler (SCHWARZWALD): Nachdem beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei sein konnte, ist er beim Film Nummer vier 2019 wieder an Bord. Der Film „Für immer und dich“ kommt laut SWR „im ersten Halbjahr“.

    Foto: Alexander Kluge
  • Flückiger und Ritschard (LUZERN): In Luzern ist Zeit des Abschieds. Noch zwei Filme des aktuellen Teams kommen - im Frühjahr und im Herbst. Dann ist nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss. Neue „Tatort“-Stadt wird ab Herbst 2020 Zürich. Verkündet wird das neue Züri-Team wahrscheinlich Anfang 2019, gedreht wird aber laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erst Ende 2019 und Anfang 2020.

    Foto: Daniel Winkler
  • Batic und Leitmayr (MÜNCHEN): Die ergrauten Quotengaranten vom BR, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, kommen wieder mit drei Fällen. Im Film „Die ewige Welle“ ermitteln sie zum Beispiel an der bekannten Eisbach-Welle im Englischen Garten, im Krimi „One Way Ticket“ geht es um eine Schmugglerbande, die mit harmlos wirkenden Rentnern operiert.

    Foto: Hendrik Heiden
  • Voss, Ringelhahn, Goldwasser, Fleischer und Schatz (FRANKEN): Das seit 2015 einmal jährlich im Frühling ermittelnde BR-Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) hat es diesmal mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Gedreht wurde „Ein Tag wie jeder andere“ auch im Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • Falke und Grosz (HAMBURG/NORDDEUTSCHLAND): „Voraussichtlich im Frühjahr und am Ende des Jahres“ kommen laut NDR zwei Hamburger Fälle mit den Schauspielern Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz. In einem der Krimis schießt ein Heckenschütze auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer und flieht unerkannt.

    Foto: Christine Schroeder
  • Borowski und Sahin (KIEL): Der Schleswig-Holstein-„Tatort“ mit Axel Milberg und Almila Bagriacik ist 2019 laut NDR nur einmal zu sehen, „im Frühjahr“, wie es heißt. Zwei Krimis seien „aus programmplanerischen Gründen leider nicht zu realisieren“.

    Foto: ARD/NDR
  • Lannert und Bootz (STUTTGART): Zwei Fälle aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt stehen an. Im einen Fall verdächtigen die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz (Richy Müller und Felix Klare) eine Altenpflegerin, Patienten umgebracht zu haben („Anne und der Tod“). Im zweiten Fall „Hüter der Schwelle“, inszeniert von Piotr Lewandowski („Götter wie wir“), geht es um einen mutmaßlichen Ritualmord auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts.

    Foto: Lino Mirgeler
  • Odenthal und Stern (LUDWIGSHAFEN): 2019 ist Ulrike Folkerts als dienstälteste Kommissarin Lena Odenthal 30 Jahre beim „Tatort“ dabei. Erst kommt ein Fall mit dem Titel „Maleficius“. Zum Jubiläum im Herbst gibt es dann einen Film, der noch gedreht werden muss. Laut SWR nimmt er auf den dritten Fall der Kommissarin aus dem Jahr 1991 Bezug: „Tod im Häcksler“. Ben Becker, der darin einen Polizeimeister namens Stefan Tries spielte, soll auch wieder dabei sein. Der Film damals (Regie: Nico Hofmann) führte zu Protesten, weil sich Pfälzer als arg provinziell dargestellt sahen.

    Foto: Sabine Hackenberg
  • Berlinger: Unklar ist, ob und wie es mit Kommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) weitergeht, nachdem sie bislang zweimal als Oster-Special (Ostermontag) lief - einmal 2016 („Fünf Minuten Himmel“ in Freiburg) und einmal 2018 („Zeit der Frösche“ in Mainz). „Momentan sind keine Folgen konkret in Planung“, heißt es vom SWR.

    Foto: Ziegler Film
  • Tschiller und Gümer (HAMBURG): Auch wenn es quotenmäßig zuletzt für Til Schweiger schlecht lief, geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit Regisseur Christian Alvart und Autor Christoph Darnstädt, sondern mit Eoin Moore als Regisseur sowie Anika Wangard und Eoin Moore als Drehbuchautoren. Sie machten schon mehrmals den Rostocker „Polizeiruf 110“, den Schweiger eh für den besten „Tatort“ hält. „Geplant ist der Dreh für 2019, die Ausstrahlung ist 2020 angestrebt.“

    Foto: Gordon Timpen
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