TV-Tipp
Das Ding des Jahres

TV-Held Stefan Raab meldet sich bei ProSieben zurück. Bei seiner Erfinder-Show «Das Ding des Jahres» steht der Entertainer allerdings nicht vor der Kamera, sondern zieht die Strippen hinter den Kulissen.

Freitag, 09.02.2018, 00:02 Uhr

«Das Ding des Jahres» ist das «Baby» von Stefan Raab.
«Das Ding des Jahres» ist das «Baby» von Stefan Raab. Foto: Matthias Balk

München (dpa) - Vor rund zwei Jahren gibt Entertainer Stefan Raab (51, « TV Total ») seinen Rückzug vom Bildschirm bekannt. Nun kommt er für ein kleines Comeback zu seinem früheren Heimatsender ProSieben zurück - zumindest hinter der Kamera.

Heute (9. Februar) startet um 20.15 Uhr seine neue Show «Das Ding des Jahres», die Raab als Produzent begleitet. 40 Tüftler aus dem deutschsprachigen Raum konkurrieren darin mit ihren Erfindungen um die Gunst des Publikums und einer Jury.

Deutschlands TV-Held Raab kümmert sich hinter den Kulissen nicht nur um die Abläufe der neuen Show - er lieferte auch die Idee für das Format. Raab war selbst vor ein paar Jahren unter die Erfinder gegangen. 2013 brachte er einen speziellen Duschkopf raus, bei dem die Haare nicht nass werden. Bei seiner Erfinder-Show treten nun in fünf Folgen jeweils acht kreative Köpfe in vier Duellen mit ihren Errungenschaften gegeneinander an. Den Siegern winkt ein Werbedeal für die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Model Lena Gercke (29) und Moderator Joko Winterscheidt (39) treten in der Show als Juroren auf. Die beiden gelten mittlerweile zusammen mit Klaas Heufer-Umlauf (34) als Zugpferde von ProSieben. Die Experten-Rolle in der Jury übernimmt der Chefeinkäufer der Supermarktkette «Rewe», Hans-Jürgen Moog.

Das Trio nimmt Erfindungen unter die Lupe, testet Produkte auf Alltagstauglichkeit und fragt die Tüftler über ihre Ideen aus. Präsentiert wird eine breite Palette von Erfindungen, die das Leben erleichtern sollen - darunter Haushaltshilfen und innovative Transportmittel.

Die Juroren geben eine Bewertung für die Produkte ab, an der sich das Publikum orientieren kann. Wenn die Wahl der Jury von der Abstimmung des Publikums abweicht, kommen beide Favoriten ins Finale. Bei einer Liveshow kämpfen schließlich fünf bis zehn Erfinder um den Werbedeal. Wer den lukrativen Zuschlag bekommt, entscheiden am Ende die Zuschauer. Die alles entscheidende Frage dabei: Welche Erfindung kann man besser gebrauchen?

Durchschnittlich zweieinhalb Jahre haben die Erfinder nach Senderangaben in die Entwicklung ihrer Produkte gesteckt. Der älteste Tüftler ist 74 Jahre alt, die jüngsten sind 29. Im echten Leben arbeiten die Erfinder als Lkw-Fahrer, Juristen oder Werbetexter.

«Das Ding des Jahres» ist nicht die erste Erfinder-Show im deutschen Fernsehen. Seit Jahren feiert der Privatsender Vox mit dem Format «Die Höhle der Löwen» große Erfolge. Dort entscheiden Investoren, ob sie ihr Geld in Produkte oder Geschäftsideen stecken.

Ob Raabs neue Show den «Löwen» Konkurrenz machen soll? Gerne hätte man mit Raab über sein Konzept gesprochen. Doch der Entertainer steht für Interviews nicht zur Verfügung. Ein Sprecher von ProSieben erklärt: «Er möchte hinter den Kulissen bleiben - auf seinem Platz.»

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