Wünschewagen des ASB
„Das Thema ist in aller Munde“

Münster -

Menschen einen letzten Wunsch erfüllen, die nicht mehr lange zu leben haben: Das möchte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit seinem Wünschewagen. Um ein Team von rund 120 Ehrenamtlichen auszubilden und auch auszustatten, ist der ASB auf Spenden angewiesen. 

Montag, 24.12.2018, 14:30 Uhr aktualisiert: 24.12.2018, 14:35 Uhr
Menschen ihren letzten Herzenswunsch erfüllen, das wurde dem Wünschewagen buchstäblich auf den lack geschrieben. Foto: ASB

Doch nicht nur Geld zählt, sondern es gilt auch, Menschen zu finden, die sich an dem Projekt beteiligen möchten. Seit der WN-Spendenaktion verzeichnet der ASB in beiden Bereichen, dem finanziellen sowie dem personellen, viele Rückmeldungen.

„Das Projekt ist wirklich in aller Munde“, sagt Stefanie Könitz-Goes vom ASB. Neben der Spendenaktion, bei der sich viele Münsteraner großzügig zeigen würden, seien auch viele Helfer auf den ASB zugekommen. „Wir haben bereits zwei weitere Schulungen geplant“, beschreibt Koenitz-Goes den Zulauf an interessierten Ehrenamtlichen. Dennoch würden auch weiterhin Menschen gesucht, die mitmachen wollen.

Die Projekte der WN-Spendenaktion 2018

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  • Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.  Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor.

    Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.  Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor. 

    Foto: diverse
  • Weiterbildung und gesellschaftliche Teilhabe - davon sind Menschen mit Behinderung oft ausgeschlossen. Um sich weiterzubilden und gegenseitig zu bestärken, gibt es das Fabi-Bildungsprogramm "Menschen mit Behinderung bilden sich weiter" der Evangelischen Familienbildungsstätte. Es setzt darauf, dass die Teilnehmer des Projektes nicht nur selbst lernen, sondern mit dem erlangten Wissen selbst Kurse für andere Betroffene durchführen können, so wie Thomas Wendt (rechts), der Co-Leiter eines Tanzkurses ist.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Das Angebot des Projektes ist groß. Es geht um Gesundheit, Sport, Ernährung, Computer, Reisen oder Kultur – die Liste ist lang. Inklusion ist kein Konzept, sondern eine Haltung, so Barbara Stober, Vorsitzende des Trägervereines. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Familienbildungsstätte
  • Wenn die Krankheit einen Menschen langsam in den Tod begleitet, dann haben die meisten einen letzten Wunsch. Doch wie kommt man als todkranker Krebspatient aus dem Krankenhaus in das Stadion seines Lieblings-Fußballvereines? Oder ans Meer? Oder ein letztes mal nach Hause? Zu diesem Zweck gibt es die Wünschewagen-Hotline des Arbeiter-Samariter-Bundes: um Menschen das vielleicht letzte mal glücklich zu machen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Erfüller der Wünsche arbeiten ehrenamtlich, sie benötigen eine Schulung und Ausstattung. So entstehen pro Jahr für jeden Mitarbeiter Kosten in Höhe von etwa 1500 Euro. Um das Team auf 120 Mitarbeiter aufstocken zu können, um noch mehr Menschen den letzten Wunsch zu erfüllen, ist der Wünschewagen auf Spenden angewiesen. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: ASB
  • Bis vor nicht allzu langer Zeit galt Lublin als eine der ärmsten Regionen in der EU. Zwar sieht das mittlerweile anders aus, dennoch fehlt es vielerorts gerade im sozialen Bereich. Um das zu ändern, stärkt Münster die Region durch eine Städtepartnerschaft. Verantwortlich dafür ist auch der Förderverein Münster-Lublin, der lokale Projekte unterstützt. 

    Foto: privat
  • Neben einem Heim für obdachlose Frauen und alleinerziehende Mütter möchte der Verein nun mit Hilfe der Evangelischen Kirchengemeinde drei weitere soziale Projekte unterstützen: ein Kinderhospiz und zwei Schulen, eine für gehörlose, die andere für blinde Schüler. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Einrichtung
  • Nach einer erfolglosen Chemotherapie stellt eine Knochenmarktransplantation für Krebspatienten oft die letzte Hoffnung dar. Mit der Transplantation geht aber auch eine wochenlange Isolation einher. Der Freundeskreis KMT Münster setzt sich dafür ein, diese Zeit so erträglich wie möglich zu gestalten.

    Foto: Freundeskreis KMT Münster
  • Das Transplantationszentrum in Münster soll um 20 Zimmer erweitert werden. Der Freundeskreis KMT Münster sammelt Spenden für neue Laborgeräte, Trainingsgeräte, E-Book-Reader und Spezialfernseher, die das Immunsystem der Patienten nicht beeinträchtigen. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Matthias Ahlke

Zudem seien auch abseits der WN-Aktion Firmen und Bürogemeinschaften sowie sogar die Fachschaft Geographie/Landschaftsökologie auf den ASB zugekommen, um für den Wünschewagen zu spenden. „Wir sind sehr glücklich über diesen positiven Zuspruch“, sagt Könitz-Goes.

Nicht zuletzt, so die ASBlerin, habe man derzeit nicht nur mit Reaktionen auf die Spendenaktion, sondern auch mit vermehrten Wunschanfragen alle Hände voll zu tun. Schließlich sei gerade in der Weihnachtszeit das Thema „Wünschen“ ein großes. „Es ist derzeit einfach Musik in der Sache“, so Könitz-Goes.

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Die Projekte: 

Wünschewagen
Knochenmarkzentrum
Lublin
Bildung & Behinderung

Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

Sparkasse Münsterland Ost

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