Förderverein Knochenmarktransplantation sagt Danke
Spielzeug und Trainingsgeräte für schwer kranke Patienten

Münster -

Riesenfreude herrscht beim Freundeskreis Knochenmarktransplantation Münster über die großzügige Spendenbereitschaft der Leser. Und „wir sind bei vielen Menschen mit unserer Arbeit noch bekannter geworden“, freut sich Vereinsvorsitzender Dr. Manfred Gotthardt. 

Mittwoch, 26.12.2018, 09:44 Uhr aktualisiert: 26.12.2018, 11:59 Uhr
Henry während seiner Behandlung. Dank der Knochenmarktransplantation ist er heute ein gesunder lebenslustiger Dreijähriger. Foto: privat

Mit dem Geld der WN-Weihnachtsspendenaktion sei ein guter Grundstock gelegt, um die 20 neuen Patientenzimmer im Erweiterungsbau so auszustatten, „dass die Menschen die vielen Wochen in der Isolation besser überstehen und der Heilungserfolg verbessert wird“. So können jetzt unter anderem Trainingsgeräte angeschafft werden, die den Patienten bereits von der Bettkante aus ermöglichen, Muskulatur und Kreislauf zu stimulieren – auch um das Infektionsrisiko zu verringern.

Finanziert werden soll zudem Spielzeug für die Kinder, das den hohen Anforderungen an eine keimfreie Umgebung genügt. Das gleiche gelte für Touchscreen-Fernseher, die in die Wand eingebaut werden, erläutert Gotthardt . Für die beiden neuen Aufenthaltsräume für Angehörige sollen zudem abwaschbare Schlafsofas gekauft werden. „Gerade in der Phase, wenn Patienten sehr krank sind und Angehörige von weither anreisen müssen, ist ein Rückzugsraum sehr wichtig“, ergänzt der Leiter des KMT-Zentrums, Prof. Dr. Matthias Stelljes .

Die Projekte der WN-Spendenaktion 2018

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  • Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.  Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor.

    Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.  Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor. 

    Foto: diverse
  • Weiterbildung und gesellschaftliche Teilhabe - davon sind Menschen mit Behinderung oft ausgeschlossen. Um sich weiterzubilden und gegenseitig zu bestärken, gibt es das Fabi-Bildungsprogramm "Menschen mit Behinderung bilden sich weiter" der Evangelischen Familienbildungsstätte. Es setzt darauf, dass die Teilnehmer des Projektes nicht nur selbst lernen, sondern mit dem erlangten Wissen selbst Kurse für andere Betroffene durchführen können, so wie Thomas Wendt (rechts), der Co-Leiter eines Tanzkurses ist.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Das Angebot des Projektes ist groß. Es geht um Gesundheit, Sport, Ernährung, Computer, Reisen oder Kultur – die Liste ist lang. Inklusion ist kein Konzept, sondern eine Haltung, so Barbara Stober, Vorsitzende des Trägervereines. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Familienbildungsstätte
  • Wenn die Krankheit einen Menschen langsam in den Tod begleitet, dann haben die meisten einen letzten Wunsch. Doch wie kommt man als todkranker Krebspatient aus dem Krankenhaus in das Stadion seines Lieblings-Fußballvereines? Oder ans Meer? Oder ein letztes mal nach Hause? Zu diesem Zweck gibt es die Wünschewagen-Hotline des Arbeiter-Samariter-Bundes: um Menschen das vielleicht letzte mal glücklich zu machen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Erfüller der Wünsche arbeiten ehrenamtlich, sie benötigen eine Schulung und Ausstattung. So entstehen pro Jahr für jeden Mitarbeiter Kosten in Höhe von etwa 1500 Euro. Um das Team auf 120 Mitarbeiter aufstocken zu können, um noch mehr Menschen den letzten Wunsch zu erfüllen, ist der Wünschewagen auf Spenden angewiesen. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: ASB
  • Bis vor nicht allzu langer Zeit galt Lublin als eine der ärmsten Regionen in der EU. Zwar sieht das mittlerweile anders aus, dennoch fehlt es vielerorts gerade im sozialen Bereich. Um das zu ändern, stärkt Münster die Region durch eine Städtepartnerschaft. Verantwortlich dafür ist auch der Förderverein Münster-Lublin, der lokale Projekte unterstützt. 

    Foto: privat
  • Neben einem Heim für obdachlose Frauen und alleinerziehende Mütter möchte der Verein nun mit Hilfe der Evangelischen Kirchengemeinde drei weitere soziale Projekte unterstützen: ein Kinderhospiz und zwei Schulen, eine für gehörlose, die andere für blinde Schüler. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Einrichtung
  • Nach einer erfolglosen Chemotherapie stellt eine Knochenmarktransplantation für Krebspatienten oft die letzte Hoffnung dar. Mit der Transplantation geht aber auch eine wochenlange Isolation einher. Der Freundeskreis KMT Münster setzt sich dafür ein, diese Zeit so erträglich wie möglich zu gestalten.

    Foto: Freundeskreis KMT Münster
  • Das Transplantationszentrum in Münster soll um 20 Zimmer erweitert werden. Der Freundeskreis KMT Münster sammelt Spenden für neue Laborgeräte, Trainingsgeräte, E-Book-Reader und Spezialfernseher, die das Immunsystem der Patienten nicht beeinträchtigen. Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

    Foto: Matthias Ahlke

Im vergangenen Jahr erhielten hier rund 170 Erwachsene und 30 Kinder eine Knochenmarktransplantation. Aufgrund der Raumsituation „sind wir an der Kapazitätsgrenze angelangt“, so Stelljes, der den Bau sehnsüchtig erwartet. Die Grundsteinlegung ist Anfang 2019 geplant.

Leser helfen mit Herz

Die Projekte:

Wünschewagen

Knochenmarkzentrum

Bildung & Behinderung

Spendenkonto-IBAN: DE 43 4005 0150 0000 0088 88

Sparkasse Münsterland Ost

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