Frankfurt-Sportchef
Bobic über Videobeweis: «Nur noch ärgerlich»

Frankfurt/Main (dpa) - Fredi Bobic hat sich kritisch über die Anwendung des Videobeweises bei Handspiel in der Fußball-Bundesliga geäußert. 

Mittwoch, 15.05.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 19:54 Uhr
Noch nicht wirklich ein Freund des Videobeweises: Fredi Bobic. Foto: Uwe Anspach

«Die Art und Weise, wie er angewendet wird, ist nur noch ärgerlich. Das ist kontraproduktiv und macht gar keinen Spaß mehr», sagte der Sportvorstand des Europa-League-Halbfinalisten im Interview des «Kicker». «Bei Abseitssituationen ist der Videobeweis wie die Torlinientechnologie sehr einfach umzusetzen. Was aber bei Handspielen entschieden wird, ist willkürlich und abenteuerlich. Als Ex-Profi schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen.»

Bobic forderte: «Man muss eine klare Regel finden, so wie früher: Hand ist Hand, wenn eine klare Absicht vorliegt, dass die Hand zum Ball geht.» Dabei gehe es nicht um Modewörter wie um die Vergrößerung der Körperfläche. «Leider befürchte ich, dass es noch chaotischer wird. Dann würde ich den Fan verstehen, wenn er sagt: Ach, schmeißt doch die ganze Technik wieder in die Tonne.»

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