Fußball: Finaltag beim Derby-Cup in Hoetmar
Warendorf feiert Turniersieg: 4:0-Erfolg gegen SG Sendenhorst

Kreis Warendorf -

Die Warendorfer SU hat sich im Finale des Derby-Cups in Hoetmar mit 4:0 (1:0) gegen die SG Sendenhorst durchgesetzt. Nach 2015, 2016 und 2017 ist es der vierte Erfolg innerhalb weniger Jahre. Den dritten Platz feierte der SC DJK Everswinkel nach einem 1:0-Sieg gegen den SC Hoetmar.

Samstag, 03.08.2019, 16:40 Uhr
Foto: Ulrich Schaper

Um 20.35 Uhr am Freitagabend lehnte Lukas Krumpietz an der Bande und blinzelte in die Abendsonne. Der große Regen hatte es gut mit den Finalisten des Hoetmarer Derby-Cups gemeint und einen Bogen um die Spielstätte am Wiebusch gemacht. Seine Mannschaft führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 gegen die SG Sendenhorst . Für den Übungsleiter sah es nach einem ruhigen Arbeitstag aus.

Sehenswerter Schlusspunkt zum 4:0-Endstand

In diese Idylle hinein nun begann einer seiner Angestellten leicht zu humpeln. Ein Blick auf die leergefegte Ersatzbank, und Lukas Krumpietz ahnte: Es wird nichts mit dem frühen Feierabend. Er lieh sich kurzerhand ein paar Stutzen und nahm den Platz von Lukas Mönter in der Abwehrreihe der WSU ein. Bis zum Dienstschluss noch wirkte er rund 25 Minuten mit, führte einige Luft- und Bodenkämpfe, schaltete sich ins Offensivspiel ein und erlebte aus erster Hand mit, wie souverän seine Mannschaft mit der komfortablen Führung umzugehen wusste. Am Ende wurde er sogar noch Zeuge des vierten Treffers, als Pascal Debowiak eine Steilvorlage nutzte, um den herauseilenden SG-Schlussmann Robin Lackmann zu überlupfen (71.). Zugegeben, der WSU-Stürmer gerät bauartbedingt nicht sofort in den Verdacht, als Künstler auffällig zu werden. Nicht aber nur bei diesem Treffer zeigte er seine ganze Begabung – über die volle Distanz der Partie wirkte er bemüht und scheute keinen Laufweg. Am Ende gewann die WSU dieses Finale gegen Ligakonkurrent Sendenhorst hochverdient mit 4:0 (1:0).

Fußball: Impressionen vom Finale beim Derby-Cup 2019 in Hoetmar

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„Ich bin mit der Woche sehr zufrieden. Grundsätzlich wollten wir die taktischen Dinge defensiv wie offensiv auf den Platz bringen“, sagte Krumpietz. „Aber natürlich wollten wir das Turnier auch gewinnen.“

Tatsächlich haben die Warendorfer schon zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung ein ansehnliches Intensitätsniveau erreicht. Die Zumutung eines vollen Terminkalenders steckte die Mannschaft scheinbar mühelos weg. Insgesamt drei Testkicks absolvierten sie in Hoetmar – das einzige Gegentor kassierte die Belegschaft von Trainer Lukas Krumpietz beim Turnierauftakt gegen das Team der Gastgeber. Wohlgemerkt durch einen Strafstoß. „Aus dem regulären Spiel heraus haben wir keinen Treffer bekommen. Das wir im Defensivverhalten so gut arbeiten, ist schon bemerkenswert“, lobte der Coach. „Jeder der Fußball gespielt habe, weiß, dass es die Wege nach hinten sind, die Kraft kosten – die aber oftmals die Qualität einer Mannschaft ausmachten.“ Im Finale gelang es der WSU pro Halbzeit zudem drei bis vier komplette Spielzüge aus der Defensive bis vors gegnerische Tor aufzubauen. „Für A-Liga-Niveau ist das schon sehr, sehr gut“, bemerkte Krumpietz.

Schon nach elf Minuten brachte Christoph Freye (11.) die WSU in Front. Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Mönter (48.) auf 2:0, ehe Debowiak per Doppelpack den Endstand besorgte (55./71.).

Everswinkel gewinnt kleines Finale

Auch Sendenhorsts Trainer Florian Kraus erkannte die Leistung der WSU an. „Man hat schon gemerkt, dass uns die Woche in den Knochen gesteckt hat. Wir haben einige Spieler dabei gehabt, die erst noch Fuß fassen. Gegen solch einen guten Gegner war das in Ordnung. Wir müssen mit unseren Kräften haushalten. Glückwunsch an die WSU.“

► Im kleinen Finale gewann der SC DJK Everswinkel durch ein Tor von Aaron Rolle (46.) mit 1:0 gegen den SC Hoetmar. Dessen Trainer Daniel Averbeck bescheinigte aber auch seiner Elf, ein gutes Turnier gespielt zu haben. „Es ist ärgerlich, dass wir wieder ein Standard-Tor bekommen haben. Mit der Leistung insgesamt können wir zufrieden sein.“

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