Fußball: Kreisliga A2 Münster
Schützenfest lässt die Warendorfer SU weiter hoffen

Warendorf -

Das Ergebnis ist klasse. Doch die Aussichten auf den Klassenerhalt sind nach wie vor düster bei der WSU-Reserve, die am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen ist.

Sonntag, 19.05.2019, 20:04 Uhr aktualisiert: 21.05.2019, 13:38 Uhr
Pascal Debowiak (vorn) markierte den Treffer zum 6:0 für die WSU-Reserve gegen den schwachen Gast aus Rinkerode. Später legte er in der ersten Mannschaft noch ein Tor nach. Foto: René Penno

So leicht hatte Metin Ograk, Trainer der zweiten WSU-Mannschaft, sich das Spiel gegen den SV Rinkerode sicherlich nicht vorgestellt. Locker und leicht gewannen die abstiegsbedrohten Warendorfer die Partie gegen den Tabellenfünften mit 7:1 (5:0) und dürfen weiterhin auf den Ligaverbleib hoffen.

Der Gegner leistete vor allem im ersten Durchgang kaum Widerstand. „Ich weiß nicht, ob die mit einer B-Elf gekommen sind“, traute Ograk seinen Augen nicht, wie leicht seine Angreifer durch die gegnerischen Abwehrreihen spazieren durften.

Hakenes macht den Anfang

Beim 1:0 durch Jan Hakenes wurde der Verteidiger überhaupt nicht attackiert und markierte mit einem wuchtigen Rechtsschuss die Führung (10.). Nur eine Minute später fiel der nächste Treffer: Eine Flanke verwertete Moritz Wenning problemlos per Kopf. Das 3:0 markierte Niklas Schulze Relau nach einer flachen Hereingabe (14.). Dann traf Wenning per Foulelfmeter zum 4:0 (24.), ehe Innenverteidiger Rene Simon einen Bilderbuchkonter zum fünften Treffer nutzte (32.). Die Partie war zur Pause entschieden.

Elfer vergeben

Nach dem Wechsel besaßen auch die Gäste eine Möglichkeit. Per Foulelfmeter hätten sie verkürzen können, aber Marc Düker nutzte die Chance nicht, sondern vergab (50.). Ansonsten wurde das Spiel von Minute zu Minute schwächer. Die Warendorfer taten nur das Allernötigste, die Gäste zeigten etwas mehr Einsatz als im ersten Durchgang. Aber um noch was auszurichten, hätte viel mehr kommen müssen.

Elfer verwandelt

Pascal Debowiak traf für die WSU noch per sattem Rechtsschuss aus der Drehung (59.), Abdullah Tas erzielte nach einem Konter in der Schlussminute den 7:1 Endstand. Die Gäste nutzten einen zweiten Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 6:1 durch Luis Bertels (70.).

„Das war gut heute, aber leider haben wir es nicht in der eigenen Hand“, kommentierte Ograk die Situation seiner Elf, die weiterhin den letzten Rang einnimmt.

WSU II: Langenbach - Fischer, Hakenes, Simon, Gangolf - Brändle, Wedig, Heiker, Schulze Relau - Debowiak (70. Tas), Wenning (82. Böckenkötter). Tore: 1:0 Hakenes (10.), 2:0 Wenning (11.), 3:0 Schulze Relau (14.), 4:0 Wenning (24., FE), 5:0 Simon (32.), 6:0 Debowiak (59.), 6:1 Bertels (70., FE), 7:1 Tas (90.). Bes. Vork.: Rinkerodes Düker verschießt Foulelfmeter (50.).

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