Volleyball: 3. Liga Frauen
VC Olympia drängt auf Eingliederung – zahlreiche Derbys warten

Münster -

Das könnte eine interessante 3. Liga werden in der kommenden Saison – zumindest aus regionaler Sicht. Denn neben BW Aasee, dem BSV Ostbevern und dem ASV Senden ist demnächst auch der USC Münster II dort vertreten und voraussichtlich auch der VC Olympia Münster.

Dienstag, 20.03.2018, 16:03 Uhr

Im Block: Julia Jaeger (links) und Katharina Haferkamp vom VCO Münster. Foto: ljk

BSV Ostbevern, BW Aasee, ASV Senden – die 3. Volleyball-Liga West der Frauen hat schon jetzt eine starke Münsterland-Note. Und die könnte zur neuen Saison noch ausgeprägter werden. Definitiv stößt die zweite Mannschaft des USC Münster als Regionalliga-Meister und Aufsteiger hinzu. Und dazu hat der VC Olympia, das Bundesstützpunktteam (BSP) mit Standort Münster, einen Antrag auf Aufnahme gestellt. Da bahnt sich für viele Teams eine Saison der kurzen Wege an.

Fristgerecht hat der VCO die Wiedereingliederung in den Spielbetrieb erbeten. In der vergangenen Saison gab es da ein langes Hin und Her mit unbefriedigendem Ausgang. Am Ende blieb dem Nachwuchsteam die Tür sowohl zur 2. als auch zur 3. Liga versperrt. Im Training und auf internationalen Turnieren bildete BSP-Coach Christian Wolf die Talente weiter. Das Projekt wird nun beendet, der VC Olympia strebt Liga-Wettkämpfe an. Vermutlich läuft es auf die 3. Liga hinaus.

Auch der Sprung ins Bundesliga-Unterhaus wird vom noch jungen Club ins Kalkül gezogen. „Wir können uns vorstellen, dort eine halbe Saison zu spielen. Das wäre eine große sportliche Herausforderung und würde die Spielerinnen, die ja alle noch zur Schule gehen, auch nicht über Gebühr belasten“. sagt VCO-Vizepräsident Jürgen Aigner. Doch die Möglichkeiten, sich möglicherweise einen Platz mit dem VCO Schwerin zu teilen, sind eher gering. Aigner: „Die Spielordnung sieht solch einen Fall nicht vor. Das wird zumindest zur kommenden Saison vermutlich nichts werden. Wir halten diesen Weg dennoch für sinnvoll. Viele Talente von den Stützpunkten absolvieren im Winter auch noch Nationalmannschaftsmaßnahmen. Da besteht die sehr konkrete Gefahr einer Überbelastung.“

Wahrscheinlich also die 3. Liga. De facto mit Senden und USC Münster II. Und mit Ostbevern, sofern der BSV nicht noch aufsteigt. Und mit Aasee, sofern die Blau-Weißen nicht noch von der Abstiegshexe erwischt werden. „Da kommen eine Menge Derbys zusammen, ein sehr reizvolles Feld“, sagt Aigner.

Sportlich sieht der VCO-Vize die Mannschaft gerüstet für die 3. Liga. „Viele Mädchen haben sich in den vergangenen Monaten hoffnungsvoll entwickelt, wir werden da definitiv kein Kanonenfutter sein. Eine komplette Saison in der 2. Liga käme noch zu früh.“

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