Volleyball: Frauen-Bundesliga
Die Zielsetzung ist klar – USC Münster gastiert bei Schwarz-Weiß Erfurt

Münster -

Zwei Spiele stehen noch aus. Vor dem Saisonfinale gegen Aachen reist der USC Münster gen Erfurt. Im Kampf um die möglichen Playoffs ist ein Sieg fast schon eine Verpflichtung.

Freitag, 15.03.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 17:44 Uhr
Schwerins Leihgabe Marie Schölzel, die gegen Vilsbiburg um die frühere USC-Kapitänin Leonie Schwertmann eine starke Partie im Mittelblock ablieferte, will mit Münster in Erfurt den dritten Sieg in Serie einfahren. Foto: Jürgen Peperhowe

3:1 gegen Nawaro Straubing, 3:0 gegen die Roten Raben Vilsbiburg – das sind die Referenzen, mit denen der USC Münster aus seiner dreiwöchigen Pause gekommen ist und mit denen er seine Ausgangslage im Rennen um einen günstigen Playoff-Platz deutlich verbessert hat. Am Samstag (18 Uhr) bei Schwarz-Weiß Erfurt wollen die Unabhängigen den jüngst eroberten fünften Rang verteidigen, sind dabei aber nicht nur auf die eigenen drei Punkte angewiesen, auch die doppelt geforderten Roten Raben (erst beim SC Potsdam, dann beim VCO Berlin) müssen Zähler liegen lassen.

Die Zielsetzung vor dem Gastspiel in Thüringen umreißt Teun Buijs daher auch klar und offen. „Wir wissen alle, worum es geht. Wir haben die Möglichkeit, uns den fünften Platz zu holen. Dafür müssen wir zweimal gewinnen, dürfen uns keine Fehler erlauben“, sagt der niederländische USC-Coach. Fehler hat er zuletzt gegen die Roten Raben kaum gesehen, im Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Niederbayern zeigten sich seine Schützlinge von einer ganz starken Seite. „Das war ein super Spiel von uns, unser Niveau war sehr hoch. Daran wollen wir wieder anknüpfen in Erfurt“, meint Buijs, der mit dem gleichen Kader wie gegen Vilsbiburg antreten wird. Heißt: Die amerikanische Mittelblockerin Kazmiere Brown (krank) ist neben der langzeitverletzten Ivana Vanjak der einzige Ausfall.

Die Voraussetzungen sind wie die Stimmung nach den beiden Siegen gut, das kleine Februar-Tief, in das Münster geschlittert war, ist vergessen. Eine neue Leichtigkeit ist zurückgekehrt, ohne dabei gegen den im bisherigen Saisonverlauf nur dreimal erfolgreichen SWE übermütig zu werden. Die Gefahr, die sportlich bereits abgestiegenen Schwarz-Weißen – Erfurt wird dennoch einen Lizenzantrag für die Bundesliga stellen und mangels Aufsteigern auch in der Saison 2019/20 erstklassig spielen – auf die leichte Schulter zu nehmen, sieht Buijs nicht. „Eine Mannschaft, die man unterschätzt, bereitet einem Probleme. Aber ich habe Vertrauen in meine Mannschaft. Wir sind bereit, zu kämpfen und wissen, was auf uns zukommt.“

Allen voran muss sich der USC auf amerikanische Power von der Diagonalposition einstellen. Canace Finley nimmt derzeit im Ranking der Topscorerinnen Rang drei ein und ist in dem internationalen zehnköpfigen Erfurter Kader mit vier US-Spielerinnen, einer Argentinierin und einer Brasilianerin die beste Angreiferin.

Die Vorteile aber sollten dennoch auf USC-Seite liegen. Und spielt Münster diese aus, steht am vorletzten Hauptrunden-Spieltag dem perfekten Abschluss der englischen Woche nur wenig im Wege. Ein Schritt nach vorne allemal.

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