Volleyball: Bundesliga Frauen
USC will Stuttgarts Geiz mit Sturheit bekämpfen

Münster -

Die Fließbandarbeit endete in großer Erschöpfung, nach drei Tagen Trainingspause und dezentem Wiedereinstieg geht es für den USC Münster am Sonntag beim Spitzenreiter weiter. Beim Allianz MTV Stuttgart sind die Unabhängigen krasser Außenseiter.

Freitag, 08.02.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 16:54 Uhr
Die Leidenszeit neigt sich dem Ende entgegen: Möglicherweise sammelt USC-Spielerin Juliet Lohuis in Stuttgart wieder Matchpraxis. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Schwabe gilt im Allgemeinen als sparsamer Mensch, die Volleyballerinnen des Allianz MTV Stuttgart machen da keine Ausnahme. Beim ungeschlagenen Spitzenreiter gibt es für die Gegner Erfolgserlebnisse nur in homöopathischen Dosen, mit Punkten geizt der Club ohnehin. Entsprechend gering sind dann auch die Erfolgsaussichten des USC Münster , der am Sonntag (14.30 Uhr) in der Stuttgarter Scharrena den Gastgebern voraussichtlich die Saisonpunkte 44 bis 46 bescheren wird.

Doch was die Schwaben an Geiz zu bieten haben, wiegen die Westfalen mit ihrer sprichwörtlichen Sturheit auf. Und diese Eigenschaft hat auch der niederländische Trainer des USC Münster für sich entdeckt: „Wir denken gegen Stuttgart von Punkt zu Punkt, wollen unser Spiel verbessern und Chancen kreieren. Wenn dann etwas geht, dann sagen wir natürlich nicht Nein“, betont Teun Buijs vor der Partie, die aber seinem Team in erster Linie weitere Praxis und den nächsten Entwicklungsschritt bescheren soll. Denn in den darauffolgenden Wochen geht es in die Partien, in denen aus Kür Pflicht wird. „Das sind die Spiele, in denen wir punkten müssen“, so Buijs.

In Stuttgart will das Team vor allem wieder Fahrt aufnehmen nach der nervenaufreibenden und kraftraubenden Fließbandarbeit in den vergangenen Wochen, als der USC vier Pflichtspiele in acht Tagen bestritt und am Ende erste Erschöpfungserscheinungen zeigte. Anfang der Woche hat Teun Buijs seinen Schützlingen eine dreitägige Volleyball-Auszeit verordnet. Am Donnerstag wurde das Netzwerk wieder aufgenommen, Freitag stand eine Video-Einheit vor dem Bildschirm an, und am Samstag wird sich das Team nach dem zweistündigen Vormittagstraining auf den langen Weg in den Süden machen. Im Bus werden dann 14 Spielerinnen sitzen, lediglich Reha-Patientin Ivana Vanjak und Katharina Haferkamp – im Einsatz für den VCO Münster – werden fehlen. Die niederländische Nationalspielerin Juliet Lohuis ist nach ihrer Verletzungspause noch nicht wieder bei 100 Prozent, soll aber wieder Spielpraxis sammeln.

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