Volleyball: Frauen-Bundesliga
Der USC Münster startet gegen Schwerin in die englische Woche mit Extrahappen

Münster -

Schwerin, die Dritte: Nach den Niederlagen im Hinspiel (1:3) sowie im Pokal-Viertelfinale (0:3) kommt es zu einem erneuten Wiedersehen des USC Münster mit dem SSC Palmberg Schwerin. Am Sonntag am Berg Fidel starte der Gastgeber gegen den Deutschen Meister in eine arbeitsreiche Woche

Freitag, 25.01.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 25.01.2019, 19:25 Uhr
Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag zwischen Münsters Luisa Keller (r.) und Schwerins McKenzie Adams. Foto: Jürgen Peperhowe

Acht Tage, vier Spiele. Auf den USC Münster wartet eine englische Woche mit einem Extrahappen. Am Sonntag gastiert um 14.30 Uhr erst der Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin am Berg Fidel, dann geht es am Mittwoch nach Thüringen zum VfB Suhl , ehe der Heim-Doppelpack gegen den VCO Berlin (2. Februar) und den SC Potsdam binnen 24 Stunden die stressige Zeit für den Volleyball-Bundesligisten abschließt.

„Das ist ein ganz schön hartes Programm und ist nicht glücklich“, sagt Münsters Trainer Teun Buijs , der auf die anstehenden Strapazen unter der Woche reagiert hat. „Wir haben ein bisschen Gas herausgenommen und haben weniger, dafür aber intensiver trainiert. Das hat gut geklappt.“ Dabei ist der Niederländer zuversichtlich, dass seine Schützlinge aus dem jüngsten und gleichzeitig ersten Tief der laufenden Saison langsam wieder herauskrabbeln. Schon beim 3:1 gegen SW Erfurt hatte vor zwei Wochen die Leistung nicht zu 100 Prozent gepasst, es folgten die 0:3-Niederlagen in Aachen und Dresden. Eine kleine Krise? Die wollen sich die Unabhängigen nicht andichten lassen. „Man kann nicht immer in der Saison top sein, das geht allen Teams so. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Wir waren nach der guten Hinserie zufrieden, uns ist etwas die Konzentration verloren gegangen. Ich hoffe, dass diese Phase nun vorbei ist, und dass wir unseren Entwicklungsprozess fortsetzen und wieder das Niveau erreichen, das wir in der ersten Hälfte hatten“, meint Buijs.

Da kommt das Duell mit dem Meister, der am Mittwoch in der Champions League in Florenz 0:3 verlor, durchaus gelegen – trotz der beiden Niederlagen am zweiten Spieltag in Schwerin (1:3) und im Pokal-Viertelfinale am Berg Fidel (0:3). „Den Druck, gewinnen zu müssen, hat Schwerin, den haben nicht wir. Die Herausforderung ist groß, wir aber nehmen sie an.“ Dabei kann Buijs bis auf Ivana Vanjak (Kreuzbandriss) auf sein komplettes Personal zurückgreifen, auch Juliet Lohuis soll erstmals seit ihrer langen Pause nach einer Adduktorenverletzung zumindest wieder im Kader stehen. Ein Kurzeinsatz ist nicht ausgeschlossen, auch wenn das langfristige Ziel die Playoffs sind. „Juliet muss wieder stabil werden und langsam den Rhythmus aufnehmen.“ Den will auch der USC wieder aufnehmen – und zwar schon am Sonntag.

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