Volleyball: Frauen-Bundesliga
Lisa Thomsen steigt auch auf der USC-Geschäftsstelle ein

Münster -

Lisa Thomsen wird sich künftig beim USC Münster nicht nur als Libera und Führungsspielerin, sondern auch auf der Geschäftsstelle des Bundesligisten. Der Job passt auch hervorragend zu ihrem beginnenden Master-Studium.

Freitag, 21.09.2018, 20:47 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 15:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.09.2018, 20:47 Uhr
Lisa Thomsen Foto: wilfried hiegemann

Auf dem Feld ist Lisa Thomsen nahezu unverzichtbar. Die Libera gehört zu den absoluten Leistungsträgerinnen beim USC Münster und ist mit ihrer Erfahrung eine Führungspersönlichkeit, an der sich die jungen Spielerinnen orientieren können. Nun erweitert die 33-jährige frühere Nationalspielerin ihr Aufgabengebiet und wird die Geschäftsstelle des Volleyball-Bundesligisten unterstützen.

„Im Oktober beginne ich mein Master-Studium im Bereich Sport Business Manager“, sagt Thomsen. „Da sind Praxiserfahrung und Praktika ohnehin Bestandteil des Studiums, und ich kann meine Erfahrungen als aktive Sportlerin sowie als ausgebildete A-Trainerin einfließen lassen. Deshalb habe ich mit dem neuen Präsidenten Martin Gesigora und mit Axel Büring diese Idee, eine Win-Win-Situation für beide Seiten, entwickelt. Natürlich unter Einbeziehung des Trainerteams.“

Immer wenn es das sportliche Programm von Trainer Teun Buijs zulässt, wird Thomsen ihre Hilfe in der Geschäftsstelle einbringen. So wie sie es mit Kapitänin Mareike Hindriksen schon in der jüngeren Vergangenheit häufiger getan hat. „Wir haben zum Beispiel mit Neuzugang Kaz Brown oder unserem neuen Co-Trainer Elroy Bezemer Behördengänge gemacht. Und wenn es darum ging, verschiedene Termine rund ums Team zu koordinieren, haben wir auch schon vieles übernommen“, erklärt Thomsen.

Nun aber steht am Wochenende erst mal ein sportlicher Programmpunkt an – ein Turnier in Paris mit Partien gegen den Gastgeber, den Bundesliga-Konkurrenten Allianz MTV Stuttgart und Hermes Volley Oostende. „Dort wollen wir den nächsten Schritt nach vorne machen. Das sind Spiele auf einem anderen Niveau als zuletzt“, sagt Buijs, der die Youngster Lina Alsmeier, Linda Bock und Luisa Keller dabei hat. Fehlen wird dagegen die angeschlagene Svenja Enning.

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