Volleyball: Frauen-Weltmeisterschaft
USC-Angreiferin Ivana Vanjak freut sich über Koslowskis Nominierung

Münster -

Während ihre Kolleginnen vom USC Münster am Wochenende ein Vorbereitungsturnier in den Niederlanden bestreiten, schwebt Ivana Vanjak vermutlich auf Wolke sieben. Sie wurde am Freitagmorgen für den deutschen WM-Kader nominiert.

Freitag, 14.09.2018, 13:56 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 12:38 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 13:56 Uhr
Ivana Vanjak (Mitte) stand beim Test gegen die Niederlande in Münster im DVV-Aufgebot und wird auch bei der WM in Japan für Deutschland spielen. Foto: Wilfried Hiegemann

Die schlechte Nachricht vorweg: Trainer Teun Buijs wird in der heißen Phase der Saisonvorbereitung auch auf Außenangreiferin Ivana Vanjak verzichten müssen. Die gute Nachricht gleich hinterher: Die 23-Jährige hat Besseres zu tun. Am Freitag gab Bundestrainer Felix Koslowski die 14 Spielerinnen bekannt, die Deutschland bei der bevorstehenden Volleyball-Weltmeisterschaft (29. September bis 20. Oktober) in Japan vertreten sollen. Die Leistungsträgerin des USC Münster ist dabei – zweifellos eine große Ehre, sportlich zudem eine gute Chance, auf höchstem Niveau Spielpraxis zu sammeln, von der im Anschluss sicher auch der USC Münster profitiert.

„Ich bin total stolz auf das, was Ivana geleistet hat. Mich freut das total“, sagt USC-Trainer Buijs, der hofft, dass sein Schützling „gute Erfolge und viele Erfahrungen mitbringt“. Vanjak spielt ebenso ihre erste WM wie ihre Mannschaftskameradin Juliet Lohuis, die als Mittelblockerin des niederländischen Teams ins Land des Lächelns reist – und ebenfalls mit einem Lächeln ihres Heimtrainers verabschiedet wird. „Beide haben im Sommer gut mit ihren Nationalmannschaften trainiert. Das bringt sie weiter.“

Zudem haben sowohl Vanjak als auch Lohuis in der Vorsaison die komplette Vorbereitung beim USC bestreiten können. „Die kennen die Mannschaft sehr gut, und die kennen meine Sprache“, so Buijs, der davon überzeugt ist, beide nach ihrer Rückkehr reibungslos und schnell wieder ins Team integrieren zu können.

Bis dahin allerdings ist es personell eher eng um den USC bestellt. Darum sind beim Testturnier an diesem Samstag im niederländischen Ootmarsum auch die Nachwuchskräfte Luisa Keller, Linda Bock und Lina Alsmeier wieder am Start, die erst zu Wochenbeginn von der Juniorinnen-EM aus Albanien zurückgekehrt waren. „Normalerweise benötigen sie nach solchen Großereignissen ein bisschen Zeit zur Erholung, aber ich brauche für so ein Turnier zehn Spielerinnen“, sagt Buijs.

Er hat den verdienten Sonderurlaub der EM-Sechsten aber nicht gestrichen, sondern nur ein wenig verschoben. „Sie haben dann dafür von Sonntag bis Mittwoch frei“, betont er.

Zunächst jedoch geht es am Samstag in Ootmarsum gegen die Gastgeberinnen Set-Up ’65, VC Sneek, VV Alterno und Bundesliga-Konkurrent Lib Aachen. Um die Belastung im Rahmen zu halten, hat sich Buijs mit den Veranstaltern auf Zwei-Satz-Partien verständigt, „die dann eben auch mal 1:1 ausgehen können“.

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