Volleyball: Frauen-Bundesliga
„Coole Mannschaft“ – Juliane Langgemach gibt dem USC Münster ihr „Ja-Wort“

Münster -

Juliane Langgemach spielt auch in den kommenden beiden Spielzeiten für den USC Münster. Die 23-Jährige hat einen Vertrag für weitere zwei Jahre beim Volleyball-Bundesligisten unterschrieben. Der USC setzt damit weiter auf Kontinuität in der Kaderplanung.

Donnerstag, 19.04.2018, 17:04 Uhr

1,86 Meter pure Dynamik: Mittelblockerin Juliane Langgemach (rechts) bleibt dem USC Münster auch in den nächsten beiden Jahren erhalten. Foto: Jürgen Peperhowe

Das erste Temperaturhoch des Jahres lässt auch bei Axel Büring die Vorfreude auf einen tollen Sommer aufkeimen. Da werden schon mal fünf gerade sein gelassen und das Mittagessen, ja das wird ganz nebenbei mal auf den Nachmittag verschoben. Ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: die Kaderplanungen des USC. Am Donnerstag verkündete der Volleyball-Bundesligist die Vertragsverlängerung mit Mittelblockerin Juliane Langgemach. Für zwei Jahre. Damit haben die Unabhängigen nun zehn Spielerinnen für die neue Spielzeit an sich gebunden. Kurze Erinnerung: Im Vorjahr hatte der neunmalige Meister zu gleichen Zeit nur mit Identifikationsfigur Ines Bathen Nägel mit Köpfen gemacht. „Da sind wir jetzt ein ganzes Stück weiter“, so Büring.

Der 50-Jährige war bei den Gesprächen mit der ehemaligen Dresdnerin dabei und verrät: „Wir haben zweimal zusammengesessen. Dann passte alles.“ Geht doch! Das Konzept scheint die 23-Jährige also anzusprechen. „Wir haben eine sehr coole Mannschaft und die Idee des Vereins, möglichst viele Spielerinnen möglichst lange zusammenzuhalten, finde ich klasse“, sagt sie selbst. Das spricht für sich.

Trainer Teun Buijs, der die Entwicklung am Berg Fidel mit großen aber bedächtigen Schritten vorantreibt, ist hoch erfreut, dass Lang­gemach ihre Zusage gegeben hat: „Ich bin sehr glücklich, weiter mit ihr planen zu können. Sie hat eine gute Einstellung, ist äußerst fokussiert und immer top motiviert. Zuletzt hat sie sich quasi von Woche zu Woche gesteigert.“ Und Langgemach verspricht: „Ich weiß, dass ich mich noch weiter ver­bessern kann und werde – sowohl athletisch, als auch volleyballerisch.“

In Sachen Hausaufgaben kann sich der USC die ersten Fleißkärtchen abholen. Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen und der Dienstältesten Bathen laufen indes weiter. Eine weitere Kraft im Block und eine zweite Zuspielerin neben Mareike Hindriksen werden gesucht. Und hoffentlich gefunden. Büring jedenfalls scheint tief in der Materie zu stecken – und das mitten im ersten Hoch des Jahres.

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