Volleyball: 2. Bundesliga Nord
„Körper war gut, der Kopf nicht“ – BSV Ostbevern verliert gegen BW Dingden

Ostbevern -

In einem Spiel mit extremen Schwankungen verlor der BSV Ostbevern zum ersten Mal in der 2. Bundesliga. Gegen BW Dingden musste sich der Aufsteiger mit 1:3 geschlagen geben. Der Knackpunkt war das Ende des dritten Satzes.

Sonntag, 13.10.2019, 20:34 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 20:36 Uhr
Wiebke Silge (l.) und Vera Horstmann können diesem gelegten Ball von BW Dingden nur hinterherschauen.Gar nicht zufrieden: BSV-Trainer Dominik Münch ließ Nerven. Foto: Aumüller

Diesmal keine mitreißende Leistung, diesmal kein Tie-Break, diesmal nicht mal ein Punkt: Nach einem Auftritt mit extremen Schwankungen kassierten die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Sonntag gegen den SV Blau-Weiß Dingden ihre erste Niederlage in der 2. Bundesliga. Vor 220 zahlenden Zuschauern verloren sie in der Beverhalle mit 25:17, 19:25, 24:26 und 20:25.

Kurios: Starke Phasen wechselten sich beim Aufsteiger fast im Minutentakt mit schwachen ab. Keine Spielerin erreichte konstant Normalform, angefangen mit dem Zuspiel. Entscheidend: „Wenn es darauf ankam, haben wir fahrig und unkonzentriert gespielt“, klagte ein aufgewühlter Dominik Münch . „Wir waren athletisch gut drauf. Der Körper war gut, der Kopf nicht. Dabei hätten wir heute etwas mitnehmen können.“ Auch der Gast aus Hamminkeln im Kreis Wesel schickte seine stimmgewaltigen Anhänger durch ein Wellental der Gefühle.

Volleyball 2. Liga: BSV Ostbevern gegen BW Dingden

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  • Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern kassierten mit dem 1:3 gegen BW Dingden ihre erste Niederlage in der 2. Bundesliga. Foto: Ralf Aumüller
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Den ersten Durchgang bestimmten die Gastgeberinnen. Sie setzten sich auf 15:6 ab und gingen nach Sätzen in Führung. Im zweiten Abschnitt war der Druck von Dingden zu groß. Andrea Harbring brachte den Gast mit einer Aufschlagserie zum 15:3 in die Spur. Der BSV verkürzte noch auf 18:23, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Im dritten Satz lag das Münch- Team immer wieder mit vier Punkten vorne und ließ den Gegner immer wieder leichtfertig rankommen. Bitter: Es vergab einen Satzball und verlor mit 24:26. BWD-Trainer Marinus Wouterse sagte: „Das war der mentale Knackpunkt für Ostbevern.“

Der wirkte in den vierten Satz hinein. 4:11, 8:15 – die BSV-Frauen schienen verunsichert zu sein. Münch saß – ganz ungewöhnlich – den kompletten Durchgang stumm auf dem Stuhl neben dem Feld. Auch bei einer Auszeit coachte er nicht. Das sei so entschieden worden, sagte er später. „Im dritten Satz hatte die Mannschaft nichts von dem umgesetzt, was wir besprochen hatten. Dann sollte sie selbst entscheiden, wie sie noch etwas mitnehmen wollte.“ Fast wäre das gelungen: Seine Truppe holte über 17:21 bis zum 20:22 auf, dann machte Dingden den Deckel endgültig drauf.

Was der niederländische Coach der Gäste sagte, wird die Ostbevernerinnen nicht aufbauen. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber nur damit“, erklärte Wouterse. „Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison.“ Als Most Valuable Player (MVP) kürten die Trainer Lena Priebs (Dingden) und Vera Horstmann.

Bis zum 9. November (Samstag) haben die BSV-Volleyballerinnen Zeit, das Match zu verarbeiten. Dann erst steht das nächste Spiel in Borken auf dem Plan.

BSV-Frauen: L. Dreckmann, Rüdingloh, Eggenhaus, Horstmann, A. Dreckmann, Silge, Auen, van der Veer, Roer, Tewinkel, Seidel, Mersch-Schneider, Hünker.

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