Reitsport: Großes Turnier in Ochtrup
Zurich führt das Feld in Ochtrup an

Ochtrup -

Vier Tage Reitsport der Extraklasse – das bietet ab morgen der Reit- und Fahrverein Ochtrup, der in zahlreichen Prüfungen bis hinauf zum S-Springen die Elite des Reitsports aus dem Umland erwartet.

Mittwoch, 12.06.2019, 11:44 Uhr
Hendrik Zurich (l.) war im vergangenen Jahr der große Triumphator bei den Ochtruper Reitertagen. Der Lokalmatador gewann beide Prüfungen auf S-Niveau. Foto: Thomas Strack

Ab dem morgigen Donnerstag geht es auf der Anlage am Kreuzweg wieder rund. Vier Tage lang lädt sich der RuF Och­trup die besten Pferdesportler der Region zu seinen Reitertagen ein. Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt der traditionsreichen Veranstaltung ist der Große Preis am Sonntag.

Den gewann im Vorjahr Hendrik Zurich mit seiner Aurelia. Damit nicht genug, denn tags zuvor hatte das Duo bereits das andere S-Springen des Turniers für sich entschieden.

Zwei Prüfungen auf schwerem Niveau – damit betraten die Ochtruper vor zwölf Monaten Neuland. Die damals gesammelten Erfahrungen und die Unterstützung der Sponsoren bekräftigen den Verein darin, erneut zwei S-Springen anzubieten: das erste am Freitagabend, das zweite ist der Große Preis.

„Bei uns ist rappelvoll. Wir mussten die einzelnen Prüfungen begrenzen. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir an jedem Tag 24 Stunden Reitsport anbieten können“, berichtet Pressewartin Kathrin Karp vom riesengroßen Interesse der Aktiven an den Ochtruper Reitertagen.

Fehlen werden diesmal allerdings Toni Haßmann, Gerrit Nieberg und Hans-Thorben Rüder. Sie mussten absagen, da zeitgleich die Deutsche Meisterschaft in Balve ausgetragen wird.

Aber auch so wartet das Feld in der Töpferstadt mit vielen starken Reitern auf. Und das nicht nur beim Springen, sondern auch im Dressurrechteck liest sich die Starterliste hervorragend. Dafür sorgt am Freitag die Qualifikationsprüfung für das LVM-Youngster Championat. So stellen unter anderem WM-Teilnehmerin Claudia Rüscher und Maike Mende ihre jungen Pferde Richtern und Publikum vor. „Das ist Dressur auf ganz hohem Niveau. Die besten fünfjährigen Pferde Westfalens sind zu sehen“, rührt Karp die Werbetrommel für die von den Zuschauern vernachlässigte Teildisziplin.

Das viertägige Turnier ist so aufgebaut, dass der Donnerstag und Freitag in erster Linie den Profis gehört, der Samstag im Zeichen der ländlichen Reiter steht. Mit dem Teamspringen auf E-Niveau und einem Stafettenspringen der Klasse A wird der dritte Turniertag sportlich abgeschlossen, bevor die beliebte Reiterparty im Zelt beginnt. „Nicht zur vergessen das M*-Springen und das Schauprogramm der Voltis“, ergänzt Karp.

Am Sonntag kommen alle Alters- und Leistungsklassen in diversen Prüfungen zusammen. Dabei bilden unter anderem ein Quali-Springen zur Jugendkreismeisterschaft und eine M*-Konkurrenz die Ouvertüre für den Großen Preis, der um 15.30 Uhr beginnen soll.

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