Handball: Bezirksliga Münsterland
Diese Niederlage des TV Borghorst war zu erwarten

Borghorst -

Dass sie das Auswärtsspiel in Hiltrup angesichts vier fehlender Stammkräfte verlieren würden, war den Handballern des TV Borghorst bewusst. Es galt jedoch, den direkten Vergleich zu gewinnen. Und das hat der TVB mit 21:31 geschafft.

Sonntag, 04.02.2018, 15:02 Uhr

Felix Rahmann (l.) war im Spiel gegen Eintracht Hiltrup mit neun Toren bester Borghorster Schütze.
Felix Rahmann (l.) war im Spiel gegen Eintracht Hiltrup mit neun Toren bester Borghorster Schütze. Foto: Thomas Strack

Der TV Borghorst hat sein Auswärtsspiel bei Eintracht Hiltrup mit 21:31 (12:13) verloren. So weit, so schlecht – den direkten Vergleich, der in der Saisonendabrechnung noch von Bedeutung sein kann, hat die Mannschaft von Trainer Eckhard Rüschhoff indes für sich entschieden, denn das Hinspiel ging mit 24:14 an Borghorst.

Unterm Strich hört sich die Niederlage deutlich an, wie der Trainer jedoch schildert, war sie es nicht: „Wir haben in der ersten Halbzeit trotz großer Personalprobleme total gut mitgehalten. Die vier Ausfälle sind halt nicht zu ersetzen.“ Vor allem der 17-jährige Keeper Julian Schulz soll seine Sache „wirklich gut“ gemacht haben. „Er hat drei Siebenmeter gehalten, und dreimal war der Gegner frei durch“, lobte ihn Rüschhoff.

Erst nach dem Seitenwechsel gerieten die Borghorster ins Hintertreffen, deutlich sogar. „Wir haben aus fünf Versuchen kein Tor gemacht“, waren seine Akteure zu unkonzentriert oder der Hiltruper Torhüter hatte die Finger am Ball. „Der hat stark gehalten“, war auch der TVB-Coach beeindruckt.

Hiltrup lag in der 36. Minute mit 17:12 vorn, Borghorst kämpfte sich aber noch einmal bis auf zwei Treffer heran (44., 17:19). Doch danach lief nicht mehr viel zusammen. Rüschhoff schickte nun seine Youngster aufs Feld, musste aber aufpassen, dass der direkte Vergleich nicht doch noch zugunsten der Hiltruper ausfiel.

Daher holte er in der Schlussphase wieder seine Routiniers aufs Parkett, um den Abstand bei wenigstens zehn Treffern zu halten. 20:28 lagen die Gäste vier Minuten vor dem Ende hinten – das konnte knapp werden. Rüschhoff nahm eine Auszeit, Felix Frie machte das letzte Borghorster Tor zum 21:28 und damit war der Drops so gut wie gelutscht und der Abpfiff sehr nahe.

Tore: Rathmann (9/1), Rüschhoff (3), Frie (2), Kleine Berkenbusch (2), K. Valk (2/2), Gevers, Schulte (1 je 1), Hummels (1/1).

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