Handball: 3. Liga West
Krimi ohne Happy End: Ahlener SG unterliegt GWD Minden

Ahlen -

Es sollte wohl einfach nicht sein: Nach einer eher mauen ersten Hälfte startete die Ahlener SG gegen GWD Minden 2 zu einer starken Aufholjagd und stand mit weniger als zwei Minuten auf der Uhr kurz vor einem Punktgewinn. Doch daraus wurde nichts.

Freitag, 07.12.2018, 21:54 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 14:48 Uhr
Doch im Einsatz und sogar sehr treffsicher: Kreisläufer Ferdi Hümmecke machte gegen GWD Minden gleich fünf Treffer. Die Gäste mit dem Ex-Ahlener Lukas Kister (links) waren aber etwas besser. Foto: R. Penno

Denn die Gäste bewiesen in der ganz heißen Phase der Partie starke Nerven und gewannen schließlich noch mit 26:29 (11:15). Damit fand eine in der zweiten Hälfte äußerst sehenswerte Partie ein für die Hausherren schlechtes Ende. Die hatten die Begegnung letztlich schon in der ersten Hälfte verloren.

Der kleine, aber feine Unterschied schon in der Anfangsphase war nämlich der, dass die Mindener einfach etwas kaltschnäuziger in ihren Abschlüssen waren. Sie leisteten sich weniger Fehlwürfe und gingen so früh mit 3:5 (10.) und 6:8 (16.) in Führung.

ASG leistet sich in Hälfte eins zu viele Fehler

Kurz danach hätten die Gäste sogar schon um drei Treffer davonziehen können, doch ASG-Keeper Andreas Tesch hielt einen Siebenmeter gegen Jonas Gertges. Fünf Minuten später aber stand der Drei-Tore-Vorsprung trotzdem auf der Anzeigetafel. Wieder wartete Gertges an der Linie, und überwand nun Andreas Tesch zum 7:10 (22.), das der Ex-Ahlener Lukas Kister zum 7:11 ausbaute.

Kurz vor der Pause – nach zwei Ahlener Unterzahlsituationen – war der Mindener Vorsprung sogar schon auf 9:14 (28.) angewachsen. Eine ganz schöne Hypothek für die Hausherren, die gar nicht mal so viel schlechter wirkten. Doch die kleinen Schwächen im Abschluss, die unnötigen Ballverluste im Passspiel summierten sich eben Stück für Stück auf, während die Gäste die gebotenen Chancen eiskalt nutzten. In die Kabine ging es mit 11:15.

Handball 3. Liga West: Ahlener SG - GWD Minden

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Starke Aufholjagd nach der Pause

Das hatte sich Coach Sascha Bertow sicher anders vorgestellt, zumal die GWD-Zweite nicht wie befürchtet mit den Profis Savvas Savvas und Aliaksandr Padshyvalau anreiste und bei den Ahlenern Ferdi Hümmecke doch zumindest am Kreis auflief und am Ende gar fünf Treffer erzielte. Die Abwehrarbeit überließ er dieses Mal dem ebenfalls noch angeschlagenen Felix Harbaum.

Kurz nach der Pause wuchs der Rückstand abermals auf fünf Tore an. Das aber schien für die ASG nun der Startschuss für eine Gegenoffensive zu sein. Zug um Zug knapsten sie etwas ab, eroberten sich Bälle und brachten die dann auch im Kasten unter. Besonders Philipp Lemke machte sich in dieser Phase mit gleich drei Treffern extrem wertvoll. In der 40. Minute war die Bertow-Sieben wieder bis auf 17:18 dran!

GWD Minden am Schluss mit starken Nerven

Der Ausgleich wollte aber zunächst einfach nicht fallen. Wohl auch deshalb, weil GWD-Keeper Maurice Paske nacheinander erst Mattes Rogowski und dann Dimitry Stukalin die Siebenmeter zunichtemachte (45.). Stattdessen zogen die Mindener wieder auf 18:21 (46.) und 19:23 (49.) davon.

Die Entscheidung war aber selbst das nicht. Denn fünf Minuten später hatte Ferdi Hümmecke die ASG wieder auf 24:25 herangebracht, und kurz darauf traf Jannis Fauteck zum umjubelten 25:25-Ausgleich (56.). Ganz nah am Punktgewinn war die ASG nun, hatte aber stets den Nachteil, nur zum Ausgleich kommen zu können statt vorzulegen. Eine Minute vor Schluss passierte es: Lemke verfehlte, auf der Gegenseite trafen Christopher Braun und Jonas Gertges. Ärgerlich.

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