Fußball: 1. Bundesliga
Spitzenreiter fordert Titelverteidiger – ein Teamvergleich

Münster -

Das Spiel gilt als der deutsche „Clásico“. Wenn Borussia Dortmund auf den FC Bayern München trifft, ist höchste Spannung angesagt. Wir werfen vor dem Topspiel am Samstagabend einen genaueren Blick auf die beiden Teams.

Samstag, 10.11.2018, 12:02 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 10:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 10.11.2018, 12:02 Uhr
Im Kampf um den Ball: Bayerns James Rodriguez und Dortmunds Lukasz Piszczek. Foto: dpa

Für die Partie zwischen Borussia Dortmund und Bayern ­München braucht es keine Werbetrommel, das Topspiel an diesem Samstagabend (18.30 Uhr) elektrisiert die Fußball-Fans auch ohne zusätzliche PR-Maßnahmen. Die gibt es aber ­natürlich trotzdem in Hülle und Fülle: in Geheimakten, nach denen beide Clubs in ein paar Jahren möglicherweise gar nicht mehr in der Bundesliga spielen, oder bei Instagram, wo zeitnah die Auswechslungen diskutiert werden. Schön, dass am Ende die Spiele dann doch wie in den guten alten Zeiten auf dem Platz entschieden werden.

Vor dem Topspiel am Samstagabend vergleichen wir die Teams:

Erstliga-Topspiel: BVB vs. Bayern München - der Teamvergleich

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  • Roman Bürki

    Roman Bürki (BVB): Frauenschwarm im Leistungshoch ­- seine vierte Saison beim BVB ist die beste. Reagierte auf die Niederlage in Madrid gelassen. „So etwas schärfte die Sinne“, sagte der Schweizer.

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  • Manuel Neuer (FCB): Keine groben Fehler, aber auch keine großen Paraden - Neuer spielt eine solide Saison. Dass die Bayern schon elf Gegentore kassierten und damit so viele wie 2017 bis Weihnachten, liegt an seinen Vorderleuten.

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  • Lukasz Piszczek (BVB): Musterprofi mit Jugendsünde: War 2006 in Polen in eine Spielmanipulation verwickelt und zahlte 25 000 Euro Strafe. 2011 und 2012 Meister mit dem BVB, beendet 2020 seine Karriere in Dortmund.

    Foto: dpa
  • Joshua Kimmich (FCB): Der 23-Jährige erinnert stark an Philipp Lahm - forsch, frech, meinungsstark. Und wie Lahm ist er vielseitig verwendbar. Ob rechts in der Kette oder im defensiven Mittelfeld: Kimmich ist Münchens zuverlässigster  Spieler in dieser Saison.

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  • Manuel Akanji (BVB): Ehrgeizig, fleißig und frisch verlobt mit Freundin Melanie. Zu Zeiten beim FC Basel hatte er einen Zettelspruch im Spind: ‚Harte Arbeit schlägt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet

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  • Niklas Süle (FCB): Sollte eigentlich Bayerns Zukunft sein, nun ist der 23-Jährige schon die Gegenwart. Ziemlich entspannter Typ. Meistens mit einem Rucksack unterwegs, geht dann auch als BWL-Student durch.

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  • Dan-Axel Zagadou (BVB): 1,96 Meter groß, zweikampfstark, passsicher und schnell auf Geschwindigkeit. Der junge Franzose, der die Familie und Paris verließ, um in der Bundesliga Fuß zu fassen, hat enormes Potenzial

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  • Mats Hummels (FCB): Vorwärts gerichteter Innenverteidiger, lange der beste der Bundesliga und einer der besten der Welt. Noch immer großes Antizipationsvermögen, aber Defizite im Tempo und im Antritt.

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  • Archaf Hakimi (BVB): Der marokkanische Außenverteidiger (20) hat seit dem fünften Spieltag keine Bundesliga-Minute verpasst. Ist von Real Madrid ausgeliehen und war mit den Königlichen schon Champions-League-Sieger

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  • David Alaba (FCB): Der beste Österreicher seit Hans Krankl das Wunder von Cordoba schuf. Wird immer wieder mit noch größeren Clubs in Verbindung gebracht. Hat bei Instagram 4,5 Millionen Follower und rappt neuerdings auch.

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  • Thomas Delaney (BVB): Zweibeiniger Pitbull im Dortmunder Mittelfeld. Wer dem BVB-Strafraum nahekommen will, muss am robusten Dänen vorbei. Hat einmal gesagt, dass ihm eine robuste Grätsche mehr gebe als ein Traumtor.

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  • Javi Martinez (FCB): Wechselte 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zu den Bayern. Das war damals viel Geld… In München offenbar nicht  ausgelastet. Möchte nach seiner Karriere mehr Sport machen. „Am liebsten den ganzen Tag."

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  • Axel Witsel (BVB): Kam im Sommer aus China, Königstransfer des BVB. Hatte 2009 nach einem rüden Foul, bei dem sich sein Gegenspieler Schien- und Wadenbein brach, eine schwierige Zeit. „Die Leute schmissen Steine durch unsere Fenster“, erzählte sein Vater.

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  • Serge Gnabry (FCB): Schnell, technisch beschlagen, torgefährlich: Der 23-Jährige ist Münchens Alleskönner. Außer auf der des Torhüters kann er wohl auf jeder Position spielen. Einziges Problem: Gnabrys Körper ist auffällig anfällig.

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  • Jadon Sancho (BVB): Mannchester City wollte den jungen Briten binden, doch Sancho gab dem englischen Meister einen Korb. Der Flügelflitzer sah keine Perspektive und band sich lieber bis 2022 an den BVB. Aktuell weltweit wertvollster 18-Jähriger.

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  • Thomas Müller (FCB): Seit vergangenem Samstag Mann einer Spielerfrau. Braucht die Unterstützung, sein 19. Jahr im Club könnte sein schwierigstes werden. Hat bei den Fans nicht mehr uneingeschränkt Rückhalt.

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  • Christian Pulisic (BVB): Der US-Boy (20) zählt zur Elf der gefragtesten U-21-Profis. Sein Marktwert wird auf 45 Millionen Euro taxiert. Pulisic steht im Fokus mehrerer Premier-League-Clubs, er hat einen Vertrag bis Juni 2020.

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  • James Rodriguez (FCB): Der Kolumbianer mit dem Babyface ist unzufrieden und macht darauf kein Geheimnis. Angesichts des kleinen Kaders werden ihn die Bayern kaum ziehen lassen. Erst ein 90-Minuten-Einsatz in dieser Saison.

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  • Marco Reus (BVB): Wenn alle sagen, dass Dortmund gerade den besten Reus aller Zeiten hat, dann haben alle wohl Recht. Die Kapitänsrolle und Mentor Lucien Favre beflügeln Reus spürbar. Ackert neuerdings auch defensiv, ein Vorbild.

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  • Franck Ribery (FCB): Filou, böser Bube, schlechter Schauspieler: Der 35-Jährige vierfache Familienvater ist das Chamäleon der Bundesliga. Die besten Jahre hat er hinter sich, in der Liga zuletzt nur Einwechselspieler.

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  • Paco Alcacer (BVB): Torjäger brauchen Eingewöhnungszeit, heißt es. Der Spanier widerlegt dies eindrucksvoll. In 204 Bundesliga-Minuten hat der Familienvater sieben Treffer erzielt. Mit Alcacer tanzt Dortmund im 29-Minuten-Takt.

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  • Robert Lewandowski (FCB): Gesetzt wie Schlussmann Neuer, die „Lewandowski-spielt-immer-Regel“ greift auch in dessen fünfter Saison bei den Bayern. Aktuell nur Neunter der Torjägerliste, er wird sich verbessern.

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