Volleyball: 3. Liga Frauen
Abstieg droht nicht mehr – BW Aasee ist jetzt sorgenfrei

Münster -

Gute Nachricht für BW Aasee: Die Volleyballerinnen werden auch in der kommenden Saison zum Feld der 3. Liga gehören. Von amtlicher Stelle wurde am Donnerstag bestätigt, dass es definitiv nicht mehr als drei Absteiger geben werde. Aasee wird die Saison im schlechtesten Falle als Viertletzter beenden.

Donnerstag, 22.03.2018, 15:03 Uhr

Pia Kramer und Blau-Weiß Aasee haben den Klassenerhalt in der 3. Liga geschafft.

All die Aufregung war umsonst. Die Volleyballerinnen von Blau-Weiß Aasee spielen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga West. Und dafür müssen sie nicht einmal das letzte Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den TV Cloppenburg gewinnen.

Gerald Kessing, der Spielausschuss-Vorsitzende im Deutschen Volleyball-Verband (DVV), bestätigte am Donnerstag auf Anfrage, dass es maximal drei Absteiger geben werde. Damit sind die Münsteranerinnen bei sechs Punkten Vorsprung auf den Drittletzten Tuspo Weende definitiv aus dem Schneider. In den vergangenen Wochen waren Gerüchte über einen möglichen vierten Absteiger gestreut worden. Johanna Paetz, ehemalige Bundesligaspielerin und Assistenztrainerin bei den Blau-Weißen bestätigte dies: „Wir hatten zwar die Ahnung, dass Platz neun genügen würde, aber sicher waren wir nicht. Jetzt freuen wir uns. Trotzdem wollen wir gegen Cloppenburg natürlich gewinnen“, sagte sie.

Seit 2012/13 gibt es im DVV die dritten Ligen. „Die Sollstärke liegt bei zehn Teams, Abweichungen sind jedoch möglich“, erklärt Kessing. In der West-Staffel spielen aktuell zwölf Teams, über einen zusätzlichen Absteiger (drei statt zwei) sollte das Feld auf elf Mannschaften reduziert werden. Das gelingt nicht, weil Zuwachs aus der 2. Bundesliga kommt. Dort stehen Allbau Essen und die Gladbecks ­Giants vor dem Abstieg. Beide würden sich in der 3. Liga West einreihen. „Dann bleibt es dort eben bei zwölf Teams, ganz sicher wird es keinen vierten Absteiger geben“, versichert Kessing.

Neben Weende müssen der Detmolder TV und der SV Wietmarschen die Liga verlassen. Aufsteiger aus den Regionalligen sind die zweite Mannschaft des USC Münster und der MTV Hildesheim. Die Meisterfrage wird am Sonntag in einem Fernduell geklärt. Spitzenreiter SF Aligse (54 Punkte) reichen beim Dritten Eichehorn Bremen (50) zwei Satzgewinne, um die Dinge endgültig zu regeln. Im Falle einer 0:3- oder 1:3-Niederlage könnte der BSV Ostbevern (51) noch an den Niedersachsen vorbeiziehen.

Bei Aasee beginnen bald konkrete Personal-Planungen für die neue Saison. Es wird Bewegungen geben, vermutlich aber nicht so eine gravierende Zäsur wie im Vorjahr. „Bei einer ersten Umfrage im Januar gab es viele positive Signale“, sagt Paetz. Ob Cheftrainer Nils Kaufmann und sie das Team auch in 2018/19 coachen, ließ Paetz am Donnerstag noch offen.

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