Basketball: WBV-Pokalfinale
TV Ibbenbüren braucht bei WBU Baskets Münster ein Wunder

Ibbenbüren -

Marc Pohlmann, Trainer des TV Ibbenbüren, glaubt fest an ein Basketball-Wunder im Final-Rückspiel bei den WWU Baskets Münster. Am Freitagabend ab 20 Uhr müssen die TVI-Basketballer beim frisch gebackenen Pro-B-Aufsteiger eine 64:88-Niederlage wettmachen.

Donnerstag, 22.03.2018, 00:03 Uhr

Maikel Post (rechts) und die TVI-Basketballer treten zum Rückspiel im WBV-Pokal bei den WWU Baskets Münster an. Foto: Jan Kappelhoff

„Wir sind am Montag hingefallen und werden am Freitag wieder aufstehen.“ Für Marc Pohlmann ist im Kampf um den WBV-Pokal noch nichts entschieden. Der Trainer des TVI glaubt fest an ein kleines Basketball-Wunder im Final-Rückspiel bei den WWU Baskets Münster. Am Freitagabend ab 20 Uhr müssen die TVI-Basketballer beim frisch gebackenen Pro-B-Aufsteiger eine 64:88-Niederlage wettmachen. Gespielt wird in der Halle Berg Fidel, Münsters Manager Helge Stuckenholz möchte aus dem entscheidenden Duell um den WBV-Pokal „das größte Basketball-Event machen, das das Münsterland je gesehen hat.“ Für die Gäste aus Ibbenbüren wird es vor allem darum gehen, das Hinspiel aus den Köpfen zu verdrängen und neu anzufangen.

Das muss besser werden: In erster Linie das Rebounding. 17 zugelassene zweite Chancen sind auf diesem Level deutlich zu viel, alleine Münsters Kai Hänig sammelte neun Offensiv-Rebounds. Dazu müssen die Dreierschützen der WWU Baskets besser kontrolliert werden, der Regionalliga-Meister nutzte seine vielen Möglichkeiten eiskalt aus. Im Gegensatz dazu brauchen die Ibbenbürener mehr Glück von jenseits der Dreierlinie, um überhaupt eine Chance zu haben. Und dann wäre da noch die aggressive, teils überharte Gangart der WWU Baskets, auf die sich der TVI einstellen muss.

Das sagen die Spieler: „Wir greifen an, im Basketball ist alles möglich“, hat Center Benjamin Fumey noch längst nicht aufgegeben. Ähnlich sieht es Simon Dolkemeyer: „Wenn die uns mit 24 Punkten besiegen können, können wir es sicher auch. Wir glauben noch dran.“ Phil Lennartz sieht jeglichen Druck aufseiten der Münsteraner, die nur noch verlieren können.

Das sagt der Trainer: „40 Minuten können im Basketball lang sein. Wir sind bereit und wissen, was uns erwartet, ich hoffe Münster weiß das auch. Es wird nicht wieder passieren, dass wir uns zu Beginn den Schneid abkaufen lassen. Wir werden jede Faser unserer Körper in das Spiel werfen, das sind wir unseren unglaublichen Fans schuldig. Es wird eine sehr schwere Aufgabe, aber aufgeben tun wir nicht, alles ist noch möglich.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5610643?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F28152%2F
1100 vertrauliche Mails mitgelesen
Das Auslesen des Passwortes machte es möglich, sich Zugriff auf das Mailkonto des Greveners zu verschaffen. Der Täter soll pikanterweise ein Familienmitglied sein.
Nachrichten-Ticker