Trabrennsport
Zwölf Siege und ein Meilenstein für Rennverein Drensteinfurt

Drensteinfurt -

Die Bilanz des Rennvereins Drensteinfurt kann sich sehen lassen. Mit drei Pferden war das „Stewwerter“ Besitzerteam im Trabrennsport vertreten und fuhr dabei eine Gewinnsumme von rund 62 000 Euro ein. Besonders die junge Stute Gaja bereitete ihren Besitzern viel Freude.

Mittwoch, 14.08.2019, 19:00 Uhr
Die Stute Gaja trumpfte zur Freude von Mitbesitzer Klaus Storck (kl. Bild unten) in Berlin auf. Foto: Rennverein Drensteinfurt/ Beckmann

Der Rennverein Drensteinfurt zieht Bilanz: Mit drei Pferden nahm das „Stewwerter“ Besitzerteam in diesem Jahr am Trabrennsport-Geschehen teil und freut sich über zahlreiche Erfolge. Das gute Abschneiden im 124. Deutschen Stuten-Derby auf der Mariendorfer Rennbahn in Berlin empfindet der Club gar als „weiteren Meilenstein“ des Stalles.

Stand 2010 bereits Super d’Aunou im Fokus, als die Stute im Hamburger „Schwarzer-Steward-Rennen“ mit Michael Schmid das Finale gewann und dafür eine Geldbörse von 12 000 Euro einsammelte, folgten jetzt Casanova d’Amour, Etorix und die dreijährige Gaja. Sie starteten in Gelsenkirchen, Dinslaken und Berlin.

Während der älteste „Raufer“ des Stalles Drensteinfurt, Casanova d’Amour, noch einmal zu alter Form auflief, mit drei Jahressiegen glänzte und seine Gewinnsumme auf insgesamt 37 880 Euro erhöhte, erwies sich der dreijährige Neuerwerb Gaja als absoluter Glücksgriff.

Klaus Storck

Klaus Storck Foto: Simon Beckmann

Gaja macht von sich reden

Die kleine Uronometro-Stute war gleich zu Beginn des Jahres bei ihrem ersten Start für Heinz Kuhlmann und Klaus Storck erfolgreich, steigerte sich von Rennen zu Rennen und schaffte über den Vorlauf zum Deutschen Stuten-Derby als Zweite die Finalqualifikation.

Als Außenseiterin gehandelte, startete Gaja in der Hauptstadt gegen namhafte Gegner in den mit über 80 000 Euro dotierten Endlauf. Der hatte es in sich. Denn die vor ihr liegende Klingande mit Weltmeister Heinz Wewering galoppierte gleich vom Start. Gaja musste der disqualifizierten Konkurrentin ausweichen. Trainer und Fahrer Jochen Holzschuh fand danach eine Lage an der Innenkante.

Von da ab lag die Drensteinfurterin völlig eingekesselt zwischen den Pferden und musste auf ihre Chance in der Endphase hoffen. Die Möglichkeit ergab sich auf der Zielgeraden. Mit starkem Endspurt holte sich Gaja noch Rang vier in neuer persönlicher Bestzeit und gewann 6 332 Euro.

„Ohne das Malheur in der Startphase und mit einer besseren Rennlage hätten wir auf Rang zwei oder drei landen können“, sagte Holzschuh. Siegerin La Grace mit Champion Michael Nimczyk seien aber „einfach nicht zu schlagen“ gewesen. Mitbesitzer Klaus Storck zeigte sich erfreut über das Abschneiden: „Wir sind hochzufrieden über das Laufen von Gaja. Wann hat man schon einmal ein Pferd im Derby? Wir waren platziert, besser geht es nicht!“

Etorix gewinnt sechs Mal

Im nächsten Jahr wollen er und die Drensteinfurter mit Blacky Blue auf der größeren Bühne dabei sein. Der zweijährige Traber wird in Kürze in den Trainingsbetrieb gehen.

Der dritte Starter des Stalles, Etorix, war im Rahmen der Derbywoche mit dabei. Nach Galoppaden und einem unglücklichen Rennverlauf in der dritten Spur lief der Franzose noch eines seiner besten Rennen und beendete die Prüfung als Viertplatzierter. Auch seine Jahresbilanz kann sich sehen lassen. Etorix war 2019 sechsfacher Sieger. Insgesamt kommen die drei „Stewwerter“ Pferde auf zwölf Jahressiege.

► Gesamtbilanz des Stalles Drensteinfurt: Casanova d’Amour: 59 Starts, 16 Siege, 30 Platzierungen. Gewinnsumme 37 880 Euro – Etorix: 21 Starts, 8 Siege, 6 Platzierungen. Gewinnsumme 11 767 Euro – Gaja: 7 Starts, 3 Siege, 4 Platzierungen. Gewinnsumme 11 872 Euro

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