Reiten: K+K-Cup in der Halle Münsterland
Kein Platz für Selbstzweifel: RV Albersloh im Kampf um die Wanderstandarte

Albersloh -

Ab Mittwoch (9. Januar) startet in der Halle Münsterland der K+K-Cup. Herzstück ist der Mannschaftswettkampf der Reitvereine des Münsterlandes um den Karl-Gessmann-Gedächtnispreis. Nach Rang sechs im Vorjahr macht sich auch der RV Albersloh Hoffnung auf einer vordere Platzierung.

Mittwoch, 09.01.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 20:30 Uhr
Die Trainerinnen Annika Bloem (links) und Eva Deimel (5. von links) und der Kader des RV Albersloh. Sechs Reiterinnen und Reiter von ihnen werden in dieser Woche beim K+K-Cup um die Wanderstandarte der Stadt Münster kämpfen. Foto: Ulrich Schaper

Am Mittwoch (9. Januar) beginnt in der Halle Münsterland das große Januar-Turnier des Reiterverbandes Münster. Neben zahlreichen schweren und mittelschweren Prüfungen kämpfen dort die Reitvereine des Münsterlandes um die Wanderstandarte der Stadt Münster. Karl-Gessmann-Gedächtnispreis nennen ihn die einen, Bauernolympiade rufen ihn die anderen, den Mannschaftswettstreit für vier bis sechs Reiter. Für alle, die mit dem Reitsport nichts am Hut haben: Die Bauernolympiade ist ein Herzstück des Traditionsturnieres, bei dem die Karten meist schnell vergriffen, die Stimmung auf dem Höhepunkt und der Sieger meist RV Gustav Rau Westbevern heißt. 2018 war der siebte Titel in Reihe.

Jahr für Jahr tüfteln die Spring- und Dressurtrainer der Herausforderer, und überlegen sich, wie sie die Siegesserie Gustav Raus durchbrechen könnten.

„Wir sind im Springen wirklich sehr gut drauf“, sagt Annika Bloem vom RV Albersloh, die in diesem Jahr erstmals das Kürprogramm verantwortet. Springtrainerin Eva Deimel gibt dieses Lob umgehend zurück: „Der Weg für die Kür ist lange geebnet. Annika hat mit den Reitern vorsichtig aber ehrgeizig auf diesen Wettkampf hingearbeitet.“ Schon bei den Kreismeisterschaften in Ostenfelde-Vornholz im September ließ Bloem die neue Kür aufführen: Albersloh belohnte sich mit Rang sechs und hat nun allen Grund, mutig in den Wettstreit zu gehen.

Ohnehin: Dass es keinen Grund für Minderwertigkeitskomplexe gibt, zeigte die Bauernolympiade 2018. Saerbeck dominierte die Dressur, Nienberge-Schonebeck jubelte nach der Mannschaftskür, Rinkerode gewann das abschließende Springen. Der RVA landete damals auf Gesamtplatz sechs, nachdem das Team ein starkes Springresultat abgeliefert hatte (Rang zwei).

„Wir haben dieses Jahr eine sehr junge Mannschaft zusammen“, sagt Annika Bloem. Man dürfe nicht unterschätzen, was das für eine Drucksituation ist. „Man steht schon sehr im Mittelpunkt. Die Erwartungshaltung ist groß. Dabei muss wirklich viel zusammenpassen, wenn man vorne mitmischen möchte.“ Neben einer guten Tagesform und fehlerfreien Ritten müsse man vor allem bei den Dressuren und der Kür auch den Geschmack der Wertrichter treffen.

Nadine Teupe (mit Paul G), Larissa Heine (mit Fabiola), Robin Bartmann (mit Amadou), Nicole Haves (Cooper‘s Girl), Anna Schulze Zuralst (mit Cary) und Katharina Wahlert (mit Clara Fall) werden die Farben des RVA in Münster vertreten. „Wir sind wirklich voller Hoffnung, ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagt das Trainerteam.

► Zahlreiche Mitglieder,und Unterstützer sahen die Mannschaftskür bereits beim offiziellen Jahresausklang, zu dem der Vorstand in die Reithalle in die Hohe Ward eingeladen hatte. Der Baufortschritt der neuen Stallgasse, die künftig als Zuschauerraum die beiden Reithallen verbinden wird, bot den Zuschauern ausreichend Platz für den gemeinsamen Umtrunk.

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