Reiten: Turnier in Ennigerloh
Rinkerode gewinnt Springpokal

Ennigerloh -

Zwei Top-Ereignisse ließen die Reitsportfreunde Sonntag in die Ennigerloher Bauerschaft Hoest pilgern: das Finale im sportlichen Wettstreit um den Springpokal der Volksbanken im Kreis Warendorf, das mit einem Mannschaftsspringen der Klasse L entschieden wurde. Und das sich hieran anschließende schwere Springen, das wiederum mit einer Siegerrunde ausgeschrieben worden war.

Freitag, 10.08.2018, 16:16 Uhr

Johanna Kimmina und Lancelot GD vom RV Rinkerode. Foto: Heinz Schwackenberg

Im Team des Veranstalters gab es eine Neuerung: Daniel Nienkemper zeigte sich in Doppelfunktion präsent. Konnte er sich 2017 noch rein auf die Springen konzentrieren und seine Mitstreiter in der Equipe motivieren, hieß er jetzt die Gästeschar zugleich als Vorsitzender willkommen.

Kein Problem für ihn. Und auch die konkurrierenden Mannschaften hatten sich ihr Konzept zurecht gelegt. Hubertus Große Lümern (RFV Vornholz) beispielsweise: „Wir müssen auf null bedacht und schnell sein.“ Bescheidener zeigte sich Reinhard Lütke-Harmann (RFV Albersloh). „Wir wollen uns ein bisschen nach vorn arbeiten.“

Tagessieg geht an Westbevern

Das Ergebnis vorweg genommen: Schnell waren die Runden der Vornholzer Amazonen und Reiter schon, strafpunktfrei nicht. In der Finalwertung nahmen sie den fünften Platz ein. In der Gesamtwertung wurde es allerdings Silber mit 84 Punkten hinter dem RFV Rinkerode, der auf 96 Zähler verweisen konnte. Der dritte Platz ging an den Tagessieger RFV „Gustav Rau “ Westbevern mit 78 Punkten. Den vierten Platz teilten sich die Reitervereine Ennigerloh-Neubeckum und Warendorf (jeweils 76 Punkte), den sechsten Platz die Aktiven aus dem Oelder Geisterholz und die Startgemeinschaft Sendenhorst/Oelde (74). An achter Stelle wurde der RFV Milte-Sassenberg notiert (66), dem sich die Reitervereine Ostbevern (60), und Albersloh anschlossen (48). Wessenhorst, an letzter Stelle notiert, war zur vierten Runde nicht mehr erschienen (46).

In der Einzelwertung der vierten Runde ließ Tim Kolkmann (RFV „Gustav Rau“ Westbevern) seine Konkurrenten auf Florentina hinter sich (0.00/65.35). Er führt damit zugleich die Gesamtwertung an (27 Punkte), obwohl diese Tabelle eigentlich nur wenig Aussagekraft besitzt, weil die Nichtteilnahme an einer der Teilprüfungen mit 50 Strafpunkten „honoriert“ wurde. Und wichtiger ist es allemal, die Top-Mannschaften jeweils antreten zu lassen.

Lechtermann in der Einzelwertung auf Platz 10

Auf dem zweiten Platz der Einzelwertung im Finale wurde Reinhard Lütke-Harmann mit Gismo notiert (0.00/66.59). Es folgten Dennis Lilienbecker (RFV Warendorf) mit Chula Vista (0.00/67.16) und Kristina Hollmann (RFV Ostbevern), die mit Bon Jovy mächtig auf die „Tube“ gedrückt hatte (0.00/67.46). Nach ihr reihte sich Alexandra Lüth (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) mit Avalon Gold in die Platzierung ein (0.00/68.84). Ihr folgten Timo Malchus (RV Geisterholz), mit Quintesse (0.00/69.10), Markus Scharmann (RFV Vornholz) mit Clementine E (0.00/70.86), Nils Trebbe (RFV „Gustav Rau“ Westbevern) mit Quintessence (0.00/73.21), Anja Heitmann (RFV Warendorf) mit Ab geht´s (0.00/73.69) und Anja Lechtermann (RFV Rinkerode) mit Layla Ask (0.00/74.09).

In dem mit einer Siegerrunde ausgeschriebenen Springen der Klasse S* dominierte am Sonntagabend Gerhard Autmaring (RuFV „St. Georg“ Georgsmarienhütte) auf Cascaja die Konkurrenz (*0.00/38.94).

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