Fußball: Landesliga 4
VfL Senden kann Felix Kamphues nicht stoppen

Senden -

Der VfL Senden hat trotz einer engagierten Leistung mit 0:3 (0:2) gegen den SV Mesum verloren. Vor allem ein Gäste-Angreifer bereitete dem Team von André Bertelsbeck in der ersten Halbzeit Kopfzerbrechen.

Montag, 16.09.2019, 00:15 Uhr aktualisiert: 16.09.2019, 00:20 Uhr
Joshua Dabrowski (links) und seine Sendener Mitspieler hielten gegen Mesum gut mit, verloren aber am Ende mit 0:3. Foto: Bastian Becker

„Das ist im Moment ein bisschen deprimierend“, brachte es André Bertelsbeck , Trainer des VfL Senden , nach dem 0:3 gegen den SV Mesum auf den Punkt. Sein Team hatte zwar eine engagierte Leistung gezeigt, sich einige Torchancen erarbeitet und spielerisch auf Augenhöhe mit den Gästen agiert, musste aber dennoch wieder eine klare Niederlage hinnehmen.

Senden kam gut ins Spiel, verlagerte das Geschehen überwiegend in die Mesumer Hälfte und kam auch zur ersten Tormöglichkeit. Zunächst prüfte ein Mesumer Verteidiger seinen eigenen Torwart Philipp Parlow , im Nachschuss scheiterte Hendrik Heubrock an Parlow. Doch dann kam die verflixte 13. Minute. Senden verlor den Ball am gegnerischen Strafraum und Gästestürmer Felix Kamphues ließ die Sendener Abwehr im Alleingang stehen, seinen Querpass schob Nils Wiethölter ins leere Tor. „Er darf 50 Meter ungehindert laufen, das ist bezeichnend“, ärgerte sich Bertelsbeck über die Defensivarbeit. Wenig später bot sich Tim Castelle nach Ballgewinn von Rabah Abed die große Chance zum Ausgleich, doch Parlow blieb erneut Sieger.

Mesum wird besser, Kamphues trifft selbst

Mesum bekam das Spiel immer besser in den Griff und hatte nach einer Freistoßhereingabe einen ungedeckten Kopfball aus zehn Metern. Auf der anderen Seite konnte bei der nächsten Castelle-Gelegenheit ein Verteidiger kurz vor der Linie klären. Beim 0:2 kurz vor der Pause war dann einmal mehr Kamphues zu stark für die VfL-Abwehr und voll­endete diesmal selbst.

Nach der Pause verflachte das Spiel zunächst, erst in der Schlussphase kam der VfL durch Rabah Abed, Bäumer und erneut Abed zu einem Chancen-Dreierpack. „Mal gucken, was passiert, wenn wir da den Ausgleich machen“, mutmaßte Bertelsbeck. So erzielten die Gäste, die nach der Pause nur das Nötigste taten, mit dem Schlusspfiff sogar noch das 3:0.

VfL : Brückner – Celebic, Reickert, Schulte Althoff, Schrader – Keßler (84. Reckmann), Heubrock (56. Kaling) – Bäumer, Castelle, Dabrowski – Abed. Tore : 0:1 Wiethölter (13.), 0:2 Kam­­p­hues (44.), 0:3 Schmidt (90.+2). Beste Spieler : Bäumer, Brückner.

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