Handball: Verbandsliga 1
ASV Senden will auswärts mehr Punkte sammeln

Senden -

An die famose Rückrunde 2018/19, die ihnen am Ende doch noch den Klassenerhalt bescherte, dürfen die Spieler des ASV Senden, die am Sonntag, 18 Uhr, bei der Spvg Steinhagen gastieren, gern anknüpfen. Eine Sache soll in der neuen Saison aber noch besser werden.

Donnerstag, 12.09.2019, 19:00 Uhr
Gehen zuversichtlich in die neue Saison (v.v.l.): Konrad Eilers, Jens Micke, Lukas Kümper, Tobi Uphues, David Ernst, Max Starke; (M.v.l.): Domenic Stürmer (Physiotherapeut), Manfred Kretschmer (Betreuer), Max Klosterkamp, Max Schlögl, Marius Hintze, Christoph Chwalek (Torwarttrainer), Swen Bieletzki (Trainer); (h.v.l.): Hendrik Hüging, Julius Kretschmer, Benedikt Otte, Hendrik Kuhlmann, Steffen Mühlhoff und Janis Wieczorek. Es fehlen: Jens Giesbert (Co-Trainer), Jan-Niklas van de Pol und Neuzugang Till Rotering. Foto: ASV

Die Verbandsliga-Handballer des ASV Senden starten mit einem Auswärtsspiel in die neue Spielzeit. Am Sonntag, 18 Uhr, gastiert die Sieben von Swen Bieletzki bei der Spielvereinigung Steinhagen. Mit dem Coach sprach unser Redaktionsmitglied Florian Levenig .

Wie wichtig wäre ein erfolgreicher Saisonstart?

Bieletzki: Mit Blick auf die Vorsaison (0:18 Punkte zu Beginn – d. Red.): Extrem wichtig. Gerade auswärts wollen und müssen wir erfolgreicher sein. 2018/19 haben wir in der Fremde ganze fünf Zähler gesammelt.

Wieso eigentlich?

Bieletzki: Gute Frage. Gäbe es das eine Rädchen, das ich drehen müsste, damit es besser wird, hätte ich es längst getan. Klar spielen die Fans eine Rolle. Wir tun uns daheim ja auch leichter, wenn die Halle voll ist.

Spielen die teils weiten Anreisen eine Rolle?

Bieletzki: Nein. Selbst zu den Spielen in Ostwestfalen sind wir selten länger als eine Stunde mit dem Auto unterwegs. Das verkraftet jeder halbwegs trainierte Sportler.

Wie schätzen Sie den ersten Gegner ein?

Bieletzki: Steinhagen war eine jener Mannschaften, die vergangenes Jahr – wie wir – bis zuletzt um den Klassenerhalt gekämpft haben. Nach eigener Aussage soll das erneut der Fall sein, angeblich hat das Team wichtige Leute verloren und den Kader mit Spielern der Reserve aufgefüllt. Aber darauf gebe ich erstmal wenig. Wir müssen – so oder so – unsere Leistung aufs Parkett bringen, um am Sonntag was mitzunehmen.

Wie waren Sie mit der Vorbereitung und den Trainingsspielen zufrieden?

Bieletzki: Testergebnisse sind mir ziemlich egal, weil wir teils über 60 Minuten Dinge ausprobiert haben. Was ich aber sagen kann: In den vergangenen drei Wochen waren wir beim Training fast immer 16 Leute. Und was die Spieler in dieser Zeit geleistet haben, stimmt mich sehr zuversichtlich.

Wie machen sich die Neuzugänge?

Bieletzki: Till Rotering ist Linkshänder, von denen man ja nie genug haben kann. Benedikt Otte ist in Sachen Erfahrung und Physis logischerweise nicht so weit wie Hendrik Kuhlmann und Hendrik Hüging. Aber der Junge misst zwei Meter. Wenn er die – vorne wie hinten – gewinnbringend einsetzt, dann werden wir viel Freude an Bene haben. Max Klosterkamp ist unser 17. Mann, er pendelt zwischen erster und zweiter Mannschaft. Wobei: Spielanteile werden alle drei bekommen.

Wer fehlt in Steinhagen?

Bieletzki: Keiner, wir sind am Sonntag komplett.

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