Fußball: Bezirksliga A-Junioren
VfL Senden und SV Herbern stehen vor Saisonauftakt

Senden/Herbern -

Ab Sonntag rollt wieder der Ball in der überkreislichen Jugendliga. Der VfL Senden will erneut oben angreifen, der SV Herbern hält sich hinsichtlich des Saisonziels noch bedeckt.

Freitag, 06.09.2019, 09:30 Uhr
Geht wieder auf Torejagd: Sendens Niklas Castelle (l.), mit 40 Treffern 2018/19 Torschützenkönig der A-Junioren-Bezirksliga 1. Foto: Christian Besse

In der Fußball-Bezirksliga der A-Junioren rollt ab kommendem Wochenende wieder der Ball. Der Nachwuchs des VfL Senden will wie schon in der Vorsaison wieder oben angreifen, Ligakonkurrent SV Herbern hält sich hinsichtlich des Saisonziels noch bedeckt.

Der VfL beendete die vergangene Saison nach dem Aufstieg 2017/18 auf Platz vier, wobei die Sendener bis kurz vor Saisonende sogar noch um den Titel mitspielen. Der Kader hat sich, wie üblich bei Juniorenmannschaften, naturgemäß stark verändert – einige Spieler sind zu den Senioren gewechselt, andere von der B-Jugend nachgerückt. Von anderen Vereinen dazugestoßen sind Lukas Gottwald und Timo Göckener (beide vom 1. FC Gievenbeck) sowie Jan Springeneer (DJK Dülmen).

Nichtsdestotrotz, oder gerade deshalb, wollen die Blau-Weißen an die Leistung der Vorsaison anknüpfen: „Ich will jede Partie gewinnen, und damit wollen wir auch wieder um den Landesliga-Aufstieg mitspielen“, sagt Phillipp Roberg , der gemeinsam mit René Stuhldreier das Team von Christian Arends übernommen hat. Saisonauftakt ist am Sonntag bei der Ibbenbürener Spvg 08. „Das ist gleich eine Standortbestimmung“, sagt Roberg.

Eine aussagekräftigere Standortbestimmung sicherlich als der 10:1-Sieg am Mittwochabend im Kreispokal beim A-Ligisten Werner SC. „Das gab noch einmal Rückenwind“, so der VfL-Coach.

Wir müssen erst einmal gucken, wo wir stehen.

SVH-Trainer Simeon Uhlenbrock

In Herbern tappen sie dagegen noch ein wenig im Dunkeln. „Die Liga hat sich stark verändert“, sagt SVH-Coach Simeon Uhlenbrock in Bezug auf gleich vier Aufsteiger in die Staffel 1. „Wir müssen erst einmal gucken, wo wir stehen.“

Die vergangene Spielzeit schlossen die Blau-Gelben als Tabellensechster im unteren Mittelfeld ab. „Die Hinrunde war ordentlich, doch zu Beginn der Rückserie war der Wurm drin“, erinnert sich Uhlenbrock. „Dann aber haben wir wieder gepunktet.“

Mit Robin Schmitt, Maximilian Drews und Matthias Hülk sind drei Leistungsträger zu den vereinseigenen Senioren gewechselt. Neben den nachrückenden Spielern aus der B-Jugend sind insgesamt mehr als ein halbes Dutzend Spieler von SuS Olfen, RW Ahlen, SV Drensteinfurt, der JSG Nordkirchen und Westfalia Rhynern an den Siepenweg gewechselt.

Dort starten die Herberner am Sonntag um 11 Uhr in die neue Saison, Gast ist die DJK Borussia Münster. Die Partie könnte ein guter erster Gradmesser werden: Die Domstädter schlossen die Saison auf Platz fünf ab, mit nur einem Punkt mehr auf dem Konto als Herbern.

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