Fußball: Frauen-Kreispokal
VfL Senden standesgemäß bei tapferen Blau-Weißen

Ottmarsbocholt -

Der VfL Senden hat das prestigeträchtige Erstrundenmatch bei BW Ottmarsbocholt mit 8:0 (2:0) gewonnen. Eine Gästespielerin war gewohnt torhungrig, für eine BWO-Frau endete das Match im Krankenhaus.

Mittwoch, 04.09.2019, 22:46 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 22:52 Uhr
Linda Tenholt (l.) traf drei Mal für den Favoriten. In dieser Szene haben Marleen Becker (verdeckt) und Jule Hering das Nachsehen. Foto: Levenig

Die Sensation, sie ist ausgeblieben. Am Mittwochabend setzte sich der turmhohe Favorit VfL Senden in einem sehr einseitigen Pokalspiel auf Kreisebene mit 8:0 (2:0) beim Ortsrivalen BW Ottmarsbocholt durch. Für die Blau-Weißen, die wegen der nahezu identischen Trikots mit orangenen Leibchen antraten, war es erst das zweite Pflichtspiel seit der Gründung der Damen-Mannschaft ( WN berichteten).

Bei anfänglichem Regen war es vor trotzdem ansehnlicher Kulisse das erwartete Spiel auf ein Tor. Und es dauerte auch nur sieben Minuten, ehe der Bezirksligist das erste Mal jubeln durfte, Lorena Gräfe hatte nach einer ansehnlichen Kombination das 0:1 erzielt. Weitere gute Chancen ließen die Sendenerinnen zunächst ungenutzt. Erst eine halbe Stunde nach der Führung fiel das 0:2 durch Vanessa Piepenbreier, die nach dem Wechsel auch zum 0:3 traf (60.). „Bis dahin haben sich die Mädels richtig gut verkauft und alles gegeben“, lobte der Coach des B-Ligisten, Harald Cunen, seine tapfer kämpfenden Schützlinge.

Drei Mal Tenholt

Als Kraft und Konzentration beim Underdog nachließen, hatte Senden leichtes Spiel. Drei Mal Linda Tenholt (61./70./85), Hanan Das (80.) und Michelle Maretzke (89.) markierten die übrigen Tore. Fazit von VfL-Co-Trainer Dirk Michelt: „Alles gut.“ Für die Ottmarsbocholterin Birte Weßels endete der Pokalabend wegen eines Asthmaanfalls im Krankenhaus.

Ebenfalls am Dienstagabend hat BWO-Klassenkonkurrent TuS Ascheberg sein Erstrundenmatch gegen A-Ligist Borussia Münster mit 2:6 (1:2) verloren. Beide TuS-Treffer gingen auf das Konto von Lea Oesteroth (22./47.). Tags zuvor hatte sich der SV Herbern standesgemäß mit 5:0 bei A-Ligist Münster 08 durchgesetzt. Allerdings fielen sämtliche Tore erst nach dem Wechsel. Saskia Rehbein (58.), Julia Rummler (67.), zwei Mal Laura Brockmeier (69./88.) und Sara Große-Budde (90.) trafen für den Landesligisten.

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