Fußball: Kreisliga B
Spagat bestmöglich meistern – Michael Füstmann zum FC Gievenbeck 2

Ottmarsbocholt -

Michael Füstmann, Trainer des SC BW Ottmarsbocholt, zieht es zum FC Gievenbeck 2. Vorher steht aber noch eine Zusatzschicht mit den Blau-Weißen an.

Mittwoch, 22.05.2019, 18:29 Uhr
Ur-Ottmarsbocholter auf Abwegen: Michael Füstmann. Foto: flo

Angedacht war ja, dass Michael Füstmann jetzt Samstag (26. Mai) seinen letzten Arbeitstag beim B-Ligaisten BW Ottmarsbocholt hat. Erst die vorgezogene Partie in Amelsbüren (16 Uhr), dann die Saison daheim bei Getränken und Grillgut ausklingen lassen. Nur verlängert sich Füstmanns Engagement außerplanmäßig um 96 Stunden. Am kommenden Mittwoch (29. Mai), 19.30 Uhr, wird das wegen des Unwetters abgebrochene Spiel gegen den SV Drensteinfurt 2 nachgeholt. „Dann grillen und trinken wir halt noch mal“, nimmt Füstmann die Neuansetzung mit Humor.

Nachschlag in der Liga

Nach der Sommerpause zieht es den Coach dann weiter zur U 23 des FC Gievenbeck (Bezirksliga). Für den Ur-Ottmarsbocholter, seit knapp drei Jahrzehnten – erst als Spieler, dann als Trainer – ein Blau-Weißer, eine ziemliche Umstellung, auch fahrtechnisch: Noch sei er „binnen zwei Minuten mit dem Fahrrad am Platz“, ab Mitte Juli sind es dann gute 20 Autominuten – und das bei drei Übungseinheiten in der Woche.

Carsten Becker , der neue sportliche Leiter an der Hensenstraße, habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne, den vakanten Posten zu nehmen. Und „weil ein Kegelbruder von mir, Carsten Kruth, damals gemeinsam mit ihm in Davensberg geklickt hat, war sofort eine Gesprächsbasis da“, berichtet Füstmann.

Problematik bekannt

Natürlich ging es dann im Wesentlichen weder um die legendären „Super-Davaren“ noch ums Kegeln, sondern um die Ausrichtung der FCG-Reserve. Zweitvertretung zu trainieren, ist ja so eine Sache – siehe Herbern. Nicolas Hendricks, Vorgänger des Noch-BWO-Coaches, hatte seinen Weggang aus Münster damit begründet, dass die Zweite allzu oft zwischen den Stühlen gehangen habe. Füstmann weiß um die Problematik: „Natürlich geht die erste Mannschaft immer vor.“ Trotzdem freue er sich darauf, jene Top-Talente der Gievenbecker (spielen fast alle in den höchsten Nachwuchsklassen auf Verbandsebene), die nicht auf Anhieb den Sprung in den Westfalenliga-Kader schaffen, zwei Klassen tiefer an den Seniorenbereich heranzuführen: „Diesen Spagat zwischen Ausbildung und Ergebnissen bestmöglich zu meistern, ist eine spannende Aufgabe.“

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