Tischtennis
Selina Wiggers: „Es hat einfach Spaß gemacht“

Ottmarsbocholt -

Ausgeschieden in der Gruppenphase und dennoch alles andere als enttäuscht: Selina Wiggers von BW Ottmarsbocholt war nach ihrer ersten Teilnahme an einem DTTB-Turnier hochzufrieden.

Montag, 09.10.2017, 20:10 Uhr

Einen vorher nicht für möglich gehaltenen vierten Platz in ihrer Gruppe verzeichnete BWO-Spielerin Selina Wiggers bei ihrem ersten Turnier auf DTTB-Ebene.
Einen vorher nicht für möglich gehaltenen vierten Platz in ihrer Gruppe verzeichnete BWO-Spielerin Selina Wiggers bei ihrem ersten Turnier auf DTTB-Ebene.

Als beim Top-48-Bundesranglistenturnier in Duisburg am Sonntagmorgen die Achtelfinalpartien der Damen ausgetragen wurden, saß Selina Wiggers auf der Tribüne und verfolgte die Begegnungen interessiert in Zivil. Die Tischtennisspielerin des Regionalligisten SC BW Ottmarsbocholt war bei ihrer erstmaligen Teilnahme an einer Veranstaltung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) am Tag zuvor in der Vorrunde ausgeschieden. Enttäuschung über den verpassten Sprung in die Zwischenrunde war nicht zu erkennen. Im Gegenteil: „Ich bin sowohl mit den Ergebnissen als auch mit meinen Leistungen super zufrieden“, sagte die 19-Jährige.

Dass sie gegen Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim), die vor zehn Wochen bei den Jugend-Europameisterschaften in Guimaraes Bronze im Schülerinnen-Einzel gewonnen hatte, Jugend-Nationalspielerin Sarah Mantz (TSV Schwabhausen) und die an Position drei gesetzte Julia Kaim vom Erstligisten SV Böblingen keine Chance haben würde, kam nicht überraschend. Wiggers verlor diese drei Duelle jeweils mit 0:3.

Ihren ersten Sieg in Duisburg feierte die ehemalige FSJ-lerin des Deutschen Tischtennis-Internats in Düsseldorf dann gegen Meng Li (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim). Trotz eines 3:5-Rückstandes im entscheidenden fünften Satz behielt Selina Wiggers noch mit 11:8 die Oberhand. Damit nicht genug, denn auch das fünfte und letzte Gruppenspiel gewann die Appelhülsenerin gegen Elena Süß (TTC Riedelberg) mit 11:6, 11:8 sowie 11:7.

Am Ende reichte es zum vierten Platz, „der vor dem Turnier nicht zu erwarten war“, ergänzte Wiggers und verriet, „vor dem ersten Spiel überhaupt nicht nervös“ gewesen zu sein. „Ich hatte schließlich nichts zu verlieren.“

Die Veranstaltung in Duisburg wird auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben. „Es war halt kein normales Turnier“, erzählt Selina Wiggers. „Die Anreise erfolgte schon am Freitag. Wir sind als Mannschaft des westdeutschen Verbandes aufgetreten und haben uns gegenseitig unterstützt. Es hat einfach Spaß gemacht.“ Durch die Teilnahme am Bundesranglistenturnier hat die Regionalligaspielerin automatisch einen persönlichen Startplatz für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften in Ostbevern (20./21. Januar 2018) in der Tasche.

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