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Schwache Beteiligung bei der Sandplatzpremiere

Senden -

Mit schwacher Beteiligung begann das viertägige Turnier auf der Anlage des RV Senden. Die erste Siegerschleife auf dem auf Sand umgerüsteten Hauptplatz ergatterte Daniela Grae vom RV Waltrop mit Cassandra in einer Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse A.

Freitag, 29.06.2012, 21:06 Uhr

Es war ein alles andere als alltäglicher Sieg, den Daniela Grae mit ihrer Stute Cassandra am Donnerstagabend errang. Die Amazone vom RV Waltrop war die erste Reiterin, die sich auf dem neuen Sandplatz des RV Senden eine Siegerschleife abholen durfte. Sie strahlte über das ganze Gesicht, aber nicht wegen der Premiere auf dem umgerüsteten Hauptplatz: „Jeder Sieg ist etwas Besonderes“, sagte die Waltroperin nach der Platzierung des anspruchsvollsten der drei Zwei-Phasen-Springprüfungen auf A**-Niveau, die das viertägige Turnier einleiteten.

Auch an den neuen Belag in Senden habe sie sich nicht gewöhnen müssen, so Grae. Ihre Pferde seien in Ottmarsbocholt untergebracht und sei trainiere regelmäßig bei den Nachbarn in Senden.

Gut gelaunt war auch die Zweite Dorothe Kock . Die Amazone vom RV Lüdinghausen ritt mit Lord Castaldo als achte Starterin in den Parcours und übernahm in fehlerfreien 27,32 Sekunden die Führung. Die neun nachfolgenden Reiter blieben hinter ihrer Bestmarke zurück. Doch dann kamen Grae und Cassandra und fegten um noch 47 Hundertstelsekunden schneller durch den Stangenwald.

Dennoch war die Lüdinghauserin mit ihrem zweiten Platz mehr als zufrieden. „Nein, platziert ist immer gut“, antwortete Kock auf die Frage, ob sie enttäuscht sei. „Fehler macht man immer schnell.“

Ebenfalls ohne Patzer kamen ihre Vereinskollegin Laura Resing mit Sternthaler und Katrin Fränzer vom RV St. Hubertus Ascheberg mit Du‘ A Bell durch den Parcours. Sie platzierten sich auf den Rängen sieben und acht.

In einer weiteren Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse A** gelangen Lisa Westekamp vom heimischen RV Senden mit Levinja und Melanie Hartmann von der Reitgemeinschaft Förster fehlerfreie Ritte. Sie landeten auf den Rängen vier und fünf. Janin Kampmann vom benachbarten JBK Senden leistete sich mit Rockanjo einen Abwurf in der zweiten Phase, kam wegen der allgemein hohen Fehlerquote in dieser Prüfung aber dennoch als Neunte in die Platzierung.

Ein Wermutstropfen bei der Turnierpremiere war die schwache Beteiligung. 41 Paare hatten für die anspruchsvollste der drei Springprüfungen gemeldet, am Start waren dann 23. Die gleiche Teilnehmerzahl gab es im zweiten Wettbewerb, trotz 38 Nennungen. Und in der letzten Prüfung des Donnerstagabends standen 38 gemeldete Teilnehmer lediglich zwölf Starterpaaren gegenüber.

Eine mögliche Erklärung war das unmittelbar bevorstehende EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien, doch davon wollte Ralph Wegener vom RV Senden nichts wissen: „So ein Turnier steht und fällt mit dem Wetter“, sagte der Vorsitzende des Ausrichtervereins. Die Hitze sei für die schwache Beteiligung wohl ausschlaggebend gewesen.

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