Fußball
Gastgeber GW Gelmer bekommt viel Lob – von Preußen und auch vom BVB

Münster -

Um für die ersten Heimspiele der neuen Saison auch im Nachwuchsbereich gerüstet zu sein, mussten sich die Preußen umstellen. Die U 23 wich ins Stadion aus, weil aus Siegen große Fanmassen befürchtet wurden, die U 17 durfte sich über einen Top-Empfang in Gelmer freuen.

Montag, 19.08.2019, 17:24 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 13:50 Uhr
Preuße Jonathan Wensing (r.) und Dortmunds Lion Semic freuten sich beim B-Jugend-Spiel über einen Top-Rasen in Gelmer. Foto: fotoideen.com

Es war zweifellos ein fatales Wochenende für Preußen Münster . Neben den Profis verloren auch die wichtigsten Nachwuchstruppen entweder ganz bitter oder sehr deutlich. Für manche Partien wurde ein ungewöhnlicher Aufwand betrieben – der SCP selbst war diesbezüglich nicht allein.

Dass sich die Zweite in der Oberliga akklimatisieren kann, bewies sie bei der Premiere gegen Siegen rund eine Stunde lang. Nicht lange genug, denn die 3:1 siegreichen Sportfreunde nutzten spät wie wirkungsvoll ein paar münsterische Fehler. Immerhin: Mit Joel Grodowski (21) gab ein robuster „Zielspieler“ seinen 26-minütigen Pflichtspiel-Einstand. „Er soll schnell fit werden für mehr“, sagte Trainer Sören Weinfurtner, dessen Kader keinen zweiten ähnlichen Stürmer aufbieten kann.

Entgegen der vorherigen Annahme, Siegen würde mit einer stattlichen Anzahl an Fans anreisen, verloren sich nur rund 60 im Gäste-Stehplatzbereich des Stadions. Zehn Extra-Ordner verpflichtete der SCP, es gab ausgiebige Einlasskontrollen. Die Polizei war zudem auch mit „szenekundigen Beamten“ vertreten.

Ganz anders die Szenerie in Gelmer, wo Gastgeber Grün-Weiß die erste von zunächst sieben Partien der B-Junioren-Bundesliga als Gastgeber des SCP durchführte und großes Lob von allen Seiten bekam – auch vom 6:2-Sieger Borussia Dortmund . Der seit April als Vizepräsident in Gelmer mitverantwortliche Boris Wellermann, selbst fünf Jahre lang Spieler bei Preußen II, hatte die Kontakte hergestellt und 15 Ehrenamtliche für die Organisation gewinnen können. „Wir haben richtig aufgefahren“, zog er zufrieden Bilanz. In der Spitze zählte Gelmer 350 Zuseher bei freiem Eintritt. 100 Würstchen gingen weg und ein paar Euro kamen rein, als Spende für den neuen Kunstrasen.

Dass der Naturrasen in einem Top-Zustand ist, verwunderte Wellermann kaum. „Mit Hansi Otto, Rudi Bartsch und Hans-Jürgen Siegel gibt es hier drei Männer, die sich täglich kümmern.“ Nach sieben Spielen geht GWG in die Auswertung seiner Rolle als Gastgeber und bespricht die Zukunft dieser Regelung.

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