Fußball: 3. Liga
Zwickau hat den längeren Atem – Preußen verlieren mit 0:2 und sind Achter

Zwickau -

Ronny König und Kevin Hoffmann trafen spät für den FSV Zwickau – und vermiesten dem SC Preußen Münster den Saisonausklang. Der Fußball-Drittligist verdrängte damit den SCP am letzten Spieltag von Rang sieben.

Samstag, 18.05.2019, 15:57 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 11:29 Uhr
Philipp Müller zieht gegen Zwickaus Lion Lauberbach den Kürzeren. Foto: Gabor Krieg

Lange Reise, kein Ertrag. Für den SC Preußen Münster endet die Saison mit einer 0:2 (0:0)-Auswärtsniederlage beim FSV Zwickau. Ronny König (73.) und Kevin Hoffmann (90.) trafen für die Hausherren. Diese schoben sich am SCP auf Platz sieben in der Schlusstabelle vorbei, Münster beendet die Spielzeit als Achter.

In der Nachbarschaft musste SF Lotte den Abstieg in die Regionalliga hinnehmen wie auch der VfR Aalen und Fortuna Köln. Auf den letzten Metern erwischte es zudem Energie Cottbus. In die 2. Bundesliga steigen der VfL Osnabrück und der Karlsruher SC auf, der SV Wehen Wiesbaden sichert sich den Relegationsplatz.

Brandenburger im Visier

Beim SCP sickerte kurz vor der Partie durch, dass Nico Brandenburger von Absteiger Fortuna Köln kommen soll. Er wäre nach Okan Erdogan (VfB Oldenburg), Marco Hoffmeier (SV Lippstadt) und Fridolin Wagner (Werder Bremen II) der vierte Neuzugang für die nächste Spielzeit. Der 28-fache Junioren-Nationalspieler Brandenburger könnte im zentralen Mittelfeld der Preußen eine große Lücke schließen. Schließlich verlassen Rene Klingenburg (9 Tore) und Martin Kobylanski (19 Scorerpunkte) den Verein.

An dem gefährlichen Offensiv-Doppelpack zeigt Dynamo Dresden offenbar Interesse, Sportchef Ralf Minge bekam bei der Visite in Zwickau einen soliden Klingenburg zu sehen. Kobylanski fehlte verletzt. Zudem soll Dynamo Interesse an Zwickaus Torwart Brinkies haben. Als Falschmeldung entpuppte sich dagegen, dass der Präsident von Zweitligist Erzgebirge Aue, Helge Leonhardt, sich speziell für Münsters Abwehrchef Simon Scherder interessieren würde.

Fünf Umstellungen beim SCP

SCP-Trainer Marco Antwerpen stellte seine Mannschaft auf fünf Positionen um. Im Tor durfte Oliver Schnitzler ran, er vertrat Max Schulze Niehues. Und Schnitzler erwischte einen richtig guten Tag. Das Privatduell gegen Lion Lauberbach gewann er deutlich. Der Zwickauer schoss in der 16. Minute neben das Tor, später entschärfte Schnitzler zweifach gegen ihn. Münster hatte vor der Pause durch Niklas Heidemann (36.) und einen Schlenzer von Philipp Müller (37.) richtig gute Chancen zur Führung.

FSV Zwickau – SC Preußen Münster

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  • Artistische Einlage von Lion Schweers.

    Artistische Einlage von Lion Schweers.

    Foto: Gabor Krieg
  • Rufat Dadashov in Aktion.

    Foto: Gabor Krieg
  • Marco Antwerpen in seinem letzten Spiel als Preußen-Trainer.

    Foto: Gabor Krieg
  • Danilo Wiebe gegen Mike Könnecke.

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  • Duell zwischen René Klingenburg und Nico Antonitsch.

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  • Die Fans aus Münster.

    Foto: Gabor Krieg
  • Und die Heim-Fans.

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  • Philipp Müller im Zweikampf mit Lion Lauberbach.

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  • Marco Antwerpen.

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  • SCP-Keeper Oliver Schnitzler fängt das Leder.

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  • Preußens Anhang.

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  • Fabian Menig und Danilo Wiebe in Aktion.

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  • Danilo Wiebe setzt sich gegen Mike Könnecke durch.

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  • Zwickaus Lion Lauberbach kämpft mit René Klingenburg und Philipp Müller um den Ball.

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  • Nico Antonitsch und Tobias Rühle.

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  • Marco Antwerpen.

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  • Zwickaus Fans.

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  • Marco Antwerpen und Zwickaus Coach Joe Enochs.

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  • Toni Wachsmuth ist vor Rufat Dadashov am Ball.

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  • Zwickaus Torhüter Johannes Brinkies.

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  • Zwickaus Toni Wachsmuth.

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  • Vor der Partie: SCP-Trainer Marco Antwerpen und Zwickaus Coach Joe Enochs.

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  • Zwickauer Fans.

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  • Duell zwischen Danilo Wiebe und Mike Könnecke.

    Foto: Gabor Krieg
  • Preußens Fans.

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  • Es folgen weitere Impressionen aus Zwickau.

    Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg
  • FSV Zwickau – SC Preußen Münster Foto: Gabor Krieg

Nach dem Wechsel wollten die Gastgeber den Sieg etwas mehr als der SCP, zu wenig Gefahr konnten die Gäste erzeugen. Es war kein lauer Kick zum Saisonabschluss, aber der ganz große Druck fehlte. Erst klärte Schnitzler (46.) gegen Maik Könnecke. Münster fehlte nun die Entlastung, der FSV drängte weiter. Nach gut einer Stunde langte Schnitzler erneut zu, als Frick geschossen hatte. Noch stand die Null.

König und Hoffmann im Endspurt

Doch in der Schlussphase machte Zwickau Nägel mit Köpfen. Erst traf König (73.) auf Zuspiel von Kartalis, ehe in der Schlussminute der eingewechselte Kevin Hoffmann nach Flanke von Könnecke zum 2:0 vor 5849 Zuschauern verwandelte. „Am Ende ist der Sieg des FSV verdient“, sagte SCP-Coach Antwerpen. Er hatte ein Sonderlob für Schnitzler übrig. Am Ende verabschiedete sich der 47 Jahre alte Coach mit dem 0:2 und Tabellenrang acht vom SCP nach 18-monatiger Amtszeit.

Zwickau: Brinkies - Antonitsch (88. Hoffmann), Wachsmuth (76. Sorge), Gaul - Schröter (82. Barylla), Reinhardt, Frick, Kartalis - Könnecke - Lauberbach, König. - Trainer: Enochs, Reservebank: Sprang (Tor), Lange, Gaines, Bonga.

Münster: Schnitzler - Menig, Schweers, Scherder, Heidemann - Wiebe (75. Heinrich) - Klingenburg, Rodrigues Pires - Müller - Rühle (57. Hoffmann), Dadashov (57. Cueto). - Trainer: Antwerpen, Reservebank: Prinz (Tor), Borgmann, Tezel, Kittner

Tore: 1:0 König (73., Pass Kartalis), 2:0 Hoffmann (90., Flanke Könnecke). - Schiedsrichter: Stegemann (Bonn). - Zuschauer: 5745.

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