Fußball: 3. Liga
Wagner folgt seinem Trainer Hübscher zu den Preußen

Münster -

Nach Okan Erdogan und Marcel Hoffmeier hat der SC Preußen den nächsten Neuzugang an Land gezogen. Auch er kommt aus der Regionalliga und wird bereits in dieser Saison vom künftigen SCP-Coach Sven Hübscher trainiert. Fridolin Wagner wechselt von Werder Bremen II nach Münster.

Mittwoch, 15.05.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 17:49 Uhr
Fridolin Wagner (l.) wurde am Mittwoch von Preußen-Sportchef Malte Metzelder im Stadion begrüßt. Foto: SCP

Die Preußen machen ernst mit ihrer Ankündigung, sich bei Transfers künftig vor allem eine Etage tiefer bedienen zu wollen. Auch der dritte Neuzugang für die kommende Saison kommt aus der Regionalliga. Nach Okan Erdogan (VfB Oldenburg) und Marcel Hoffmeier (SV Lippstadt) hat der Adlerclub nun Fridolin Wagner von Werder Bremen II an Land gezogen. Genau, der Allrounder kommt quasi mit dem neuen Trainer Sven Hübscher von der Weser an die Hammer Straße.

Der 21-Jährige bringt jedoch schon ein bisschen mehr Erfahrung mit, in der vergangenen Saison spielte er je eine Halbserie für den FSV Zwickau und eine für die Hanseaten in der 3. Liga (13 und 16 Einsätze, kein Treffer), in der laufenden Spielzeit absolvierte er in der Nordstaffel für den SVW 31 Partien (je drei Tore und Vorlagen). Ausgebildet wurde er in seiner Heimatstadt Leipzig, erst bei Lok, später bei RB, wo er in der A- und B-Jugend-Bundesliga kickte.

Wagner ist in der Mittelfeldzentrale flexibel einsetzbar, er kann als Sechser, Achter oder Zehner agieren, notfalls sogar als Innenverteidiger oder im Sturm. „Fridolin ist ein intelligenter Spieler, der bereits in seinen jungen Jahren Verantwortung im Team und auf dem Platz übernimmt. Zudem bringt er eine hohe fußballerische Qualität mit und versucht, viele Situationen spielerisch zu lösen“, sagt SCP-Geschäftsführer Sport Malte Metzelder. Bei Werder trug der Neuzugang bisweilen auch die Kapitänsbinde.

„Münster ist ein Club, der Ambitionen hat und mit dem neuen Trainer eine gute Spielphilosophie verfolgen möchte. Ich denke, da passe ich sehr gut rein. Ich bin jemand, der den Ball haben möchte, gerne Bälle verteilt und versucht, das Spiel zu lenken“, so Wagner, der bereits 67 Regionalliga-Einsätze aufweist. Der 1,82 Meter große Blondschopf absolvierte auch für die deutsche U 18 und U 19 insgesamt sieben Begegnungen. Zuletzt nahm er bei Werder auch gelegentlich am Training der Bundesliga-Profis teil. NLZ-Chef Björn Schierenbeck sagte gegenüber der „Deichstube“: „In seiner gesamten Zeit bei uns hat sich Fridolin immer hervorragend verhalten. Er war trotz seiner jungen Jahre immer ein Vorbild für Einsatz und Wille auf dem Platz.“ Klingt, als könne der vielseitige Neuling auch bei den Preußen künftig eine zentrale Rolle spielen.

Schauinsland-Reisen“ geht

„Preußen Münster war wirklich ein sehr angenehmer Partner“, so lässt sich Andreas Rüttgers, Touristik-Leiter beim Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen, bei „Bild“ zitieren. In der Tat scheint die Zusammenarbeit des Unternehmens mit den Kickern ihrem Ende entgegenzugehen. Der Vertrag läuft Ende Juni aus. Der Verein, der in der abgelaufenen Spielzeit am längsten auf einen Trikotsponsor hat warten müssen, ist damit einer der ersten, die schon wieder auf der Suche sind. Rüttgers führt die Insolvenz der Fluggesellschaft Germania als einen der Hauptgründe für die Beendigung der Zusammenarbeit an. Damit sei „der wirtschaftliche Bezug zum Münsterland natürlich nicht mehr in dem Maße gegeben wie noch im letzten Jahr.“ Germania war Partner-Airline von Schauinsland-Reisen am Flughafen Münster/Osnabrück. Zudem ist das Unternehmen mit dem Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg bereits prominent in Liga drei vertreten. 2250 Euro muss der SC Preußen für Becherwürfe beim Spiel in München gegen 1860 und den unerlaubten Ausflug eines Fans beim Heimspiel gegen Großaspach bezahlen. Zumindest dieser Teil der Rechnung soll an den Verursacher weitergegeben werden.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6614776?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F216%2F
Giulia Wahn beim ESC: „Platz 20 war Hauptgewinn“
Beim ESC landete der für San Marino startende Sänger Serhat (l.) auf Platz 20. Dennoch gab es für ihn und seine münsterische Background-Sängerin Giulia Wahn (hinten rechts) Grund zum Jubeln.
Nachrichten-Ticker