Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Preußen fehlen gegen BVB in Überzahl die Abschlüsse

Münster -

Den großen Favoriten Borussia Dortmund brachte Preußen Münster durchaus in Bedrängnis. Doch die Überraschung blieb bei der 0:1-Heimniederlage aus. Auch weil die Gastgeber in Überzahl zu selten gefährliche Situationen kreierten.

Sonntag, 10.02.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 16:02 Uhr
Dreimal Tobias: Die Borussen Missner (l.) und Raschl (r.) nehmen den Münsteraner Heering in diesem Zweikampf in die Zange. Foto: fotoideen.com

Der West-Größe Borussia Dortmund boten die U-19-Junioren des SC Preußen Münster im Bundesliga-Duell phasenweise die Stirn und fortwährend einen großen Kampf, aber das 0:1 (0:1) geht als neunte Niederlage in die Bilanz ein. Im chancenarmen (Regen-)Spiel auf Kunstrasen war ein Münsteraner für den Treffer des lange in Unterzahl spielenden Spitzenreiters verantwortlich.

Yassin Ibrahim, einst für den 1. FC Gievenbeck und die Adler am Ball, sorgte nach 16 Minuten für das Tor des Tages, als er einen gut gesetzten Steilpass erlief und mit Tempo auch Preußen-Keeper Marian Prinz vor dem Einschuss noch umkurvte. Der Torschütze zählte zu den Auffälligsten in einer Elf, die zuletzt die Erfolgsspur verlassen hatte und deutlich in der Pflicht stand. Die Anspannung war dem permanent verbal organisierenden Trainer Benjamin Hoffmann durchaus anzumerken. Die nicht in Bestbesetzung auflaufenden Gastgeber setzten den Neuzugang und Ex-Borussen Florian Rausch vorne ein. Der schnelle Linksfuß machte unerschütterlich die Meter, ehe ihn eine Wadenblessur stoppte (68.).

Wirklich gewinnbringend bis zum Abschluss kamen die Preußen kaum – fingen sich aber ein paar Probleme, wenn die Dortmunder um Taktgeber Tobias Raschl mit einigen lang gespielten Chip-Bällen hinter ihre Kette kamen. „Das hat uns zunächst überrascht“, sagte Trainer Cihan Tasdelen , der dem 5:1-Sieger des Hinspiels nach der Pause mit umbesetzter Dreierkette begegnete. Auch durch Can Pohl sollte „neue Spielstärke“, so Tasdelen, Einzug halten. Als BVB-Innenverteidiger Julius Schell mit Gelb-Rot nach seinem zweiten Foulspiel vom Platz musste (54.) und der kopfballstarke Ramzi Ferjani kam, schien die Unterzahl den Favoriten zu neuer Aufmerksamkeit zu motivieren.

Zwar liefen die Preußen, gestärkt durch zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen, permanent an, aber in die Abschlusszone kamen Finn Wortmann und Mitstreiter selten. Oftmals war das Passspiel zu unsauber. „Fußballerisch haben wir nicht den Druck aufbauen können, der in dieser Situation nötig gewesen wäre“, sagte Tasdelen im Anschluss. SCP: Prinz – Michalak, Busemann, Frenkert – Stummer (74. Husha), Remberg, Heering (74. Osmani), Demir (46. Pohl) – El Gourari – Wortmann, Rausch (68. Polm)

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