Fußball: 3. Liga
Die Null steht wieder beim SC Preußen Münster

Münster -

Es geht doch, die Null steht wieder. In Jena (0:0) und beim 2:0 über den 1. FC Kaiserslautern stand die Defensive des SC Preußen Münster sattelfest. Ließ nicht viel anbrennen. Ein Start nach Maß ins neue Jahr.

Sonntag, 03.02.2019, 19:36 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 20:26 Uhr
Ole Kittner (r.) ließ Timmy Thiele alt aussehen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Dezember war allgemein ein Seuchenmonat für die Preußen . Gerade die Defensive aber, ansonsten ein Prunkstück mit funktionierender Dreierkette und zuverlässig nach hinten arbeitenden Mittelfeldspielern, schwächelte, was elf Gegentreffer in vier Partien belegen. Ins neue Jahr ist der SCP nun in altbewährter Abgebrühtheit gekommen. In Jena (0:0) und am Freitag zu Hause gegen den hochkarätig besetzten 1. FC Kaiserslautern (2:0) stand die Null. Keeper Oliver Schnitzler , Vertreter von Max Schulze Niehues, hatte zwar anfangs etwas zittrige Füße und Finger, musste einmal nach einer missglückten Faustabwehr sogar im wahrsten Sinne Kopf und Kragen riskieren, geriet aber dennoch kaum in Verlegenheit.

Simon Scherder, der in einem tiefen Loch steckte, hat seine Selbstverständlichkeit längst wieder. Ole Kittner , vor Weihnachten zweimal gesperrt und schmerzlich vermisst, ist sowieso ungemein wichtig und hat seit dem Winter mit Sandrino Braun einen weiteren erfahrenen Mann neben sich. „Unsere Sicherheit kommt über eine gute mannschaftliche Zusammenarbeit“, sagte Kittner. So holte sich auch Schnitzler alsbald seine Stabilität. „Richtig viel parieren musste ich ja nicht, viele Bälle kamen so durch die Mitte“, so der Keeper. Coach Marco Antwerpen sagte: „Lautern war anfangs auch drin, aber wenn wir zu Hause führen, wird es gegen uns schwierig.“ Denn dann steht die Deckung wie eine Eins.

Der Coach wollte aber auch die Stürmer nicht vergessen. „Unsere drei Spitzen haben viele tiefe Läufe gemacht. Das war genau der Plan“, sagte er. Rufat Dadashov hatte gute Mittelfeld- und Umschaltszenen, Philipp Hoffmann agierte sehr auffällig. Und Cyrill Akono lässt einfach Tore sprechen. Drei sind dem A-Jugendlichen in nur sechs Drittliga-Einsätzen gelungen – am Freitag legte er auch noch eines vor. „Ist schon was anderes als bei der U 19. Aber unsere beiden Treffer sind nach Ballgewinnen gefallen. Das war für den Gegner schwer zu verteidigen“, analysierte er abgeklärt. „Die zweite Halbzeit war ein Kampf“, sagte Akono noch, der seine Kollegen hinten aber nie in Bedrängnis sah.

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