Fußball: Testspiel
Auf der Suche nach dem Rhythmus – Preußen Münster testet bei Bayer Leverkusen

Münster -

Erster Aufgalopp für den SC Preußen im neuen Jahr. Die Jungs von Trainer Marco Antwerpen testen am Freitag bei Bundesligist Bayer Leverkusen. 2:2 endete das Duell mit dem Werksclub 2018 an gleicher Stelle.

Donnerstag, 10.01.2019, 14:32 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 18:40 Uhr
Gesprächsbedarf im Training: Preußen-Trainer Marco Antwerpen und Kapitän Simon Scherder (rechts) Foto: Peter Leßmann

Januar 2018: Die Preußen ringen dem Bundesligisten Bayer Leverkusen im Test ein achtbares 2:2 ab. Starke Leistung. Was dann folgt, ist sinnfrei. Im Umfeld des Ulrich-Haberland-Stadions gehen nach Polizeiangaben rund 30 aktenkundige Problem-Fans des Bundesligisten auf Anhänger des SCP los. Die Ordnungskräfte müssen Pfefferspray einsetzen, um der „massiven Schlägerei“ Herr zu werden. Die Konsequenz daraus: Zuschauer sind beim neuerlichen Schaulaufen des Drittligisten im Schatten der BayArena am Freitag um 16.15 Uhr nicht zugelassen. Das Spiel soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Es ist das erste Kräftemessen im neuen Jahr für Münster. Trainer Marco Antwerpen hat nach dem kurzen Urlaub, was die körperliche Fitness seiner Garde angeht, keine Rüge aussprechen müssen. Nicht einer der Jungs hat während der Pause über die Stränge geschlagen – so wie zum Beispiel Kevin Pannewitz. Ligakonkurrent Jena strich den 27-Jährigen jüngst aus seinem Kader. Die Begründung: zu dick. Der „Problemprofi“ hatte sich knapp 100 Kilogramm angefuttert.

Kartenverkauf hat begonnen

Der SCP hat den Verkauf für die terminierten Heimspiele der Rückrunde gestartet. Karten für die Heimpartien gegen den 1. FC Kaiserslautern, den VfL Osnabrück, Hansa Rostock, den SV Meppen sowie den VfR Aalen und die SpVgg Unterhaching sind im Fan-, im Ticket- und im Online-Shop sowie per Hotline (kostenpflichtig: 0 18 06/99 77 17) verfügbar. Für das Spiel gegen die Pfälzer ist die Haupttribüne schon ausverkauft. Sonderregelungen gelten für das Derby gegen Osnabrück. Tickets werden nur personalisiert und mit Postleitzahlenbeschränkung (Bereich 49..., ausgenommen sind Mitglieder und Dauerkarteninhaber) herausgegeben. Pro Person können je vier Karten erworben werden. Der Ausdruck zu Hause ist nicht möglich. Da die Begegnungen gegen Osnabrück und Rostock als Brisanzspiele eingestuft wurden und einen deutlich erhöhten Personaleinsatz erfordern, wird ein Zuschlag von ein Euro (Stehplatz) sowie zwei Euro (Tribüne) erhoben.

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Alles geht seinen Gang

Nein, unter den Augen des Adlers geht auf dem Trainingsgelände an der Hammer Straße aktuell alles seinen Gang. Sogar Danilo Wiebe lässt sich zweimal die Woche auf dem grünen Areal sehen. In erster Linie, um nach seinem Kreuzbandriss wieder Kontakt zum Team zu bekommen. Und alles im Rahmen der Rehamaßnahmen, wie Antwerpen versichert. Dafür kränkeln Tobias Warschewski und Tobias Rühle, Martin Kobylanski zwickt noch immer die Wade. Kein Thema für Bayer das Dreigestirn.

Antwerpen erhofft sich durch den Vergleich mit dem Werksclub, dass sein Team den Rhythmus findet. „Vor allem die Defensive wird beschäftigt werden“, weiß er. Schwerstarbeit. Spätestens nach dem Duell mit Fortuna Köln am 19. Januar (14 Uhr) muss die erste Elf stehen. Eine Woche drauf geht es bereits in Jena weiter. Drittliga-Alltag. So schnell geht das.

Live!

Wir berichten am Freitag live vom Testspiel gegen Bayer Leverkusen. Den Live-Ticker gibt es auf wn.de.

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Wettkampf zwischen den Pfosten

Zwischen den Pfosten ist der Wettkampf eröffnet. Max Schulze Niehues oder doch Oliver Schnitzler? Beide haben in der Hinrunde ihre Spielanteile gehabt. „Jeder muss sich präsentieren“, sagt Marco Antwerpen. Was übrigens auch für alle anderen Flemmer im Preußen-Dress zählt. Selbst wenn die Personaldecke dünn ist. Das, was der Coach überhaupt nicht mag, ist eine gewisse Selbstzufriedenheit.

Unumstritten ist Simon Scherder – als Kapitän. Haarsträubende Fehler pflasterten den Weg des 25-Jährigen zuletzt – sie spülten ihn mal eben aus dem Kader. In den Einheiten hinterlässt er derzeit einen soliden und konzentrierten Eindruck. Zur Freude von Antwerpen, der auf einen Scherder in Bestform nicht verzichten kann. In Leverkusen dürfte er seine Spielanteile bekommen.

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