Fußball: 3. Liga
Scherder, Hoffmann, Braun – prominentes Preußen-Trio im Wartestand

Münster -

Sie waren in der vergangenen Rückrunde noch Leistungsträger, derzeit müssen sich Simon Scherder, Sandrino Braun und Philipp Hoffmann aber mit der Bank begnügen. Preußen-Trainer Marco Antwerpen erklärt, warum jeder Spieler separat zu bewerten ist und was er an diesem Trio auch auf der Bank schätzt.

Dienstag, 13.11.2018, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.11.2018, 17:18 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.11.2018, 17:34 Uhr
Simon Scherder (l.) rutschte nach einer Sperre aus dem Team, Philipp Hoffmann (M.) auch systembedingt und Sandrino Braun nach dem 1:4 in Aalen. Foto: Montage

Als im Sommer die Wunschformationen für die neue Saison gesucht wurden, gab es kaum eine Aufstellung, in der Simon Scherder, Sandrino Braun oder Philipp Hoffmann fehlten. Alle drei waren in der Rückserie der vergangenen Spielzeit nicht nur Stammkräfte, sondern auch Leistungsträger des SC Preußen. Abwehrchef, Mittelfeldrenner oder Pressingmaschine – das Trio war besonders gefragt bei Trainer Marco Antwerpen, der immer wieder Loblieder auf Einstellung, Laufbereitschaft oder Zweikampfverhalten dieser Spieler sang.

Das ist länger her. Die Bank oder im Fall Hoffmann sogar ab und an die Tribüne sind aktuell das Zuhause der Profis. Die – am Sonntag durch das 1:3 in Großaspach vorerst gestoppte – Erfolgsserie des SCP gab dem Coach wenig Anlass zu wechseln.

Beispiel Hoffmann. In der ersten Jahreshälfte wirkte der 26-Jährige (abgesehen von einer Gelbsperre) immer mit, stand bei 16 seiner 18 Einsätze in der Anfangself. Er schoss zwei Tore und bereitete drei vor. In der laufenden Hinrunde lesen sich die Zahlen ganz anders. Bereits zum Auftakt in Köln langte es nur für einen Joker-Einsatz. Danach lief der Rechtsfuß, der auf der Außenbahn, aber auch zen­tral als zweite Spitze agieren kann, nur drei Mal in der Liga von Beginn an auf, unter anderem bei den beiden höchsten Niederlagen in Osnabrück (0:3) und Aalen (1:4), dazu beim Westfalenpokal-Aus in Rödinghausen (1:2).

Unzufriedenheit ist normal

„Anfangs kam die Bank teilweise überraschend, aber die Ergebnisse sprechen jetzt dafür, wenig zu ändern“, sagt Hoffmann. „Also muss man sich auch mal unterordnen.“ Drei Mal fehlte er gänzlich im Kader, am Sonntag in Großaspach allerdings wegen eines grippalen Infekts. Seit Mitte September reichte es aber allenfalls für die Bank. Immerhin gelang ihm nach seiner Einwechslung gegen Wiesbaden (3:0) noch sein erster Assist.

„Dass ich unzufrieden bin, ist ganz normal. Aber es liegt auch daran, dass es meine besten Positionen in unserem System nicht mehr gibt“, sagt er. Das unterstreicht auch Antwerpen: „Im 3-5-2 ist es für ihn schwieriger. Aktuell passt vorne Tobias Rühle besser zu Rufat Dadashov, weil er geradliniger ist, Bälle festmacht. Philipp braucht Raum und ist nicht immer abschlussstark.“

Neue Besetzung in der Zentrale

Auch Braun ging als uneingeschränkter Fixpunkt im Mittelfeldzentrum in die Saison. Unter Antwerpen hatte er 2018 sämtliche 18 Partien (Gelbsperre am 38. Spieltag) über 90 Minuten bestritten. Auch in dieser Serie gab’s sieben Begegnungen lang nichts zu rütteln am Abräumer. Nach der Pleite in Aalen musste aber auch der 30-Jährige seine Stelle räumen. „Wir wollten nach dieser Niederlage etwas machen, da hat es ihn getroffen“, so Antwerpen. „Danach hat es funktioniert, so ist das manchmal.“

Preußen Münsters Kader für die Saison 2018/19 - Kurzporträts

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  • Der SC Preußen der Saison 2018/2019: Obere Reihe von links Julian Conze, Danilo Wiebe, Fabian Menig, Ole Kittner, Simon Scherder, René Klingenburg, Jannik Borgmann, Dominik Lanius, Cyrill Akono, Rufat Dadashov, Lion Schweers, Philipp Hoffmann, Tobias Warschewski Mittlere Reihe von links Marco Antwerpen (Trainer), Kurtulus Öztürk (Co-Trainer), Milenko Gilic (Torwarttrainer), Helge Dahm (Zeugwart), Sandrino Braun, Niklas Heidemann, Ugur Tezel, Christian Krabbe (Leitender Physiotherapeut), Lukas Brüggemann (Physiotherapeut), Cornelius Müller-Rensmann (Mannschaftsarzt), Harald Menzel (Teammanager), Malte Metzelder (Geschäftsführer Sport) Vordere Reihe von links Adrian Knüver, Philipp Müller, Martin Kobylanski, Benjamin Schwarz, Oliver Schnitzler, Maximilian Schulze Niehues, Marian Prinz, Moritz Heinrich, Tobias Rühle, Lucas Cueto, Kevin Rodrigues Pires

    Der SC Preußen der Saison 2018/2019:

    Obere Reihe von links

    Julian Conze, Danilo Wiebe, Fabian Menig, Ole Kittner, Simon Scherder, René Klingenburg, Jannik Borgmann, Dominik Lanius, Cyrill Akono, Rufat Dadashov, Lion Schweers, Philipp Hoffmann, Tobias Warschewski

    Mittlere Reihe von links

    Marco Antwerpen (Trainer), Kurtulus Öztürk (Co-Trainer), Milenko Gilic (Torwarttrainer), Helge Dahm (Zeugwart), Sandrino Braun, Niklas Heidemann, Ugur Tezel, Christian Krabbe (Leitender Physiotherapeut), Lukas Brüggemann (Physiotherapeut), Cornelius Müller-Rensmann (Mannschaftsarzt), Harald Menzel (Teammanager), Malte Metzelder (Geschäftsführer Sport)

    Vordere Reihe von links

    Adrian Knüver, Philipp Müller, Martin Kobylanski, Benjamin Schwarz, Oliver Schnitzler, Maximilian Schulze Niehues, Marian Prinz, Moritz Heinrich, Tobias Rühle, Lucas Cueto, Kevin Rodrigues Pires

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Slalom ist nicht die Disziplin von Fabian Menig. Der Mann ist absolut linientreu und läuft zuverlässig rechts auf und ab.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Jannik Borgmann ist groß und jung. Und weil er außerdem schon sehr abgeklärt und ruhig mit dem Ball umgeht, macht er den arrivierten Recken in der Innenverteidigung ordentlich Dampf.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Oliver Schnitzler ist die Nummer eins: So steht es zumindest auf seinem Trikot. Im Team muss er sich noch mit dem Kollegen Schulze Niehues über den Platz zwischen den Pfosten austauschen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sandrino Braun läuft, das haben jüngste Forschungen ergeben, mit Muskelkraft. Damit wären alle landläufigen Theorien, der Preußen-Dauerläufer sei duracell-betrieben, endlich entkräftet.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Philipp Müller ist technisch beschlagen und nach einer etwas längeren Fußballpause noch im Helene-Fischer-Modus, nämlich schnell atemlos. Die konditionellen Rückstände sollten aber bald behoben sein.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rufat Dadashov war der Schrecken der Regionalliga Nordost. Drum ist man dort heilfroh, den Scharfschützen los zu sein. Ab sofort nimmt er die Drittliga-Tore ins Visier. Alle, außer dem der Preußen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sportfreund Kevin Rodrigues Pires kennt sich in Münsters Mittelfeld bestens aus – auch wenn er dort zuletzt immer gegen den SCP gearbeitet hat. Doch jetzt gehört er zum Team, das Lotter-Leben ist vorbei.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Tobias Rühle ist der Marc Wilmots des SC Preußen. Kompakt, drahtig und ganz schwer vom Ball zu trennen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Martin Kobylanski ist der Mann für die besonderen Momente. Seine Freistöße können an guten Tagen Tor-des-Monats-Reife entwickeln. In diese Saison geht „Koby“ als Vize-Mapitän.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ole Kittner ist der Münsteraner bei Münster und als Zentrum der westfälischen Dreierkette kaum mehr wegzudenken.

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  • Für Ugur Tezel ist Münster eine Kleinstadt. Der gebürtige Berliner ist aus der Bundeshauptstadt in die westfälische Provinz gewechselt. Es dürfte dem 21-Jährigen keine Probleme bereiten, sich hier zurechtzufinden.

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  • Kapitän Simon Scherder ist einer der selbsternannten „Ochsen“, die in der münsterischen Dreierkette die gegnerischen Stürmer zur Weißglut bringen.

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  • Rene Klingenburg hat auf Schalke schon am Prof-Fußball geschnuppert, war zuletzt aber nur noch für die Schalker Amateure im Einsatz. In Münster will sich der ehemalige Knappe jetzt zum Ritter schlagen lassen.

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  • Tobias Warschewski sucht eine Wohnung in Münster, auf dem Platz hat er schon eine Bleibe: In der Sturmspitze.

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  • Marian Prinz hat seinen Platz im Tor sicher: Er sammelt Spielpraxis in der A-Junioren-Bundesliga.

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  • Philipp Hoffmann ist der Mann für die schnellen Momente: Wenn es eilig ist, baut der SCP auf den Antritt des 25-Jährigen..

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  • Es ist ein Kreuz mit dem Band: Danilo Wiebe muss auf eine schnelle Heilung hoffen, damit er 2019 wieder zum Team stoßen kann.

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  • Auch Benjamin Schwarz verbringt mehr Zeit in Warte- und Behandlungszimmern als auf dem Platz. Ist er gesund, dann ist er ein ganz wichtiger Leistungsträger.

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  • Moritz Heinrich startet in sein zweites Preußen-Jahr und hat sich noch einige Ziele offengehalten. Die will er jetzt angehen.

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  • Lion Schweers ist der Leisetreter in Münsters Abwehr-Dreigestirn. Seine Leistung ist aber auch ohne Worte immer ohne Fehl und Tadel.

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  • Adrian Knüver trainiert mit der Ersten und spielt (noch) in der Zweiten.

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  • Cyrill Akono hat seine Drittliga-Feuertaufe bereits hinter sich, soll jetzt aber zunächst die A-Junioren zum Bundesliga-Klassenerhalt bomben.

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  • Niklas Heidemann findet Münster gut und Münster findet Heidemann gut: Die Preußen und ihr 23-jähriger Linksverteidiger haben in Bestzeit zueinander gefunden.

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  • Max Schulze Niehues erwartet den nächsten Angriff auf den Posten zwischen den Pfosten, aber irgendwann steht der Mann aus Dreierwalde auf jeden Fall wieder im Kasten – versprochen.

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  • Lucas Cueto wollte nicht gehen und jetzt sind alle froh, dass er bleibt. Der 22-jährige Kölner hat Stammplatz-Potenzial.

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  • Dominik Lanius ist Innenverteidiger und damit in bester Gesellschaft. Der Ex-Kölner reiht sich ein in die Gruppe Hochbegabter in Münsters zentraler Abwehrreihe.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Der Coach brachte Braun gegen Cottbus (3:0) noch einmal für 20 Minuten, ehe dieser sieben Mal vergeblich auf eine Einwechslung hoffte. Im Zen­trum des Feldes haben René Klingenburg, Kevin Rodrigues Pires und Martin Kobylanski dem früheren Stuttgarter längst den Rang abgelaufen. Auch Scherder steht noch dazwischen parat.

Steigende Chancen

Der wiederum ist sicher ein Spezialfall, weil ihn Antwerpen im Juni frühzeitig zum Kapitän ernannte. Doch auch das Eigengewächs ist seit seiner Ampelkarte gegen Cottbus (schon in Osnabrück hatte er eine gesehen) nur noch Reservist. „Wir haben ohne ihn in Rostock eine Bombenpartie abgeliefert. Und defensiv wechselst du eben nicht so schnell, auch nicht während des Spiels“, sagt Antwerpen.

Auch in der Dreierkette bekamen seitdem andere (Jannik Borgmann, Ole Kittner, Lion Schweers) regelmäßig den Zuschlag. Der Spielführer, der zuvor in allen 25 Begegnungen unter Antwerpen nie ausgewechselt worden war, kam noch vier Mal als Joker rein, zuletzt wartete er aber zwei Mal vergeblich auf das Signal vom Trainer.

SCP-Zwischenbilanz: Zugänge und Abgänge

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  • Zugang: Marian Prinz (Torwart) - 18 Jahre jung, Stammkeeper in der A-Junioren Bundesliga und im Drittliga-Kader auf Schnupper-Kurs. Alles gut.

    Zugang: Marian Prinz (Torwart) - 18 Jahre jung, Stammkeeper in der A-Junioren Bundesliga und im Drittliga-Kader auf Schnupper-Kurs. Alles gut.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Oliver Schnitzler (Torwart) - Der 23-Jährige war erste Wahl zum Saisonstart, eine Verletzung beim Derby in Osnabrück brachte ihn aus der Spur – und Max Schulze Niehues übernahm. Eigentlich ist der U-19-Europameister von 2014 zu stark für die Ersatzbank.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Jannik Borgmann (Innenverteidiger) - Aufgerückt aus der U-23-Auswahl, ist der 20-Jährige Stammkraft auf der linken Abwehrseite. Eine positive Entdeckung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Dominik Lanius (Innenverteidiger) - Kam von Viktoria Köln. Bringt alles mit. Größe, Präsenz, Zweikampfstärke – der Durchbruch lässt aber noch auf sich warten. Spielte eine Halbzeit in Osnabrück, muss vorerst Geduld haben.

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  • Zugang: Ugur Tezel (Rechtsverteidiger) - Er duelliert sich mit Eisen. Und an dem „Schwermetall“ Fabian Menig kommt der 21-Jährige aktuell nicht vorbei, auch Tezel muss sich gedulden.

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  • Zugang: Rene Klingenburg (Mittelfeld) - Spieler wie ihn nennt man „Dark Horse“. Von null auf 100 in nullkommanix. Wo hat sich der 24-Jährige versteckt? Der Mann von Schalke 04 II ist Leitwolf des SCP. Ein Transfer-Volltreffer; der SCP muss alles tun, um ihn länger als bis 2019 zu halten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Philipp Müller (Mittelfeld) - Der 23-Jährige kam von SV Wehen Wiesbaden und benötigte verletzungsbedingt langen Anlauf. Eine offensive Alternative ist er nun allemal.

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  • Zugang: Kevin Rodrigues Pires (Mittelfeld) - Der Ersatz für Michele Rizzi ist ein stiller und unangefochtener „Sechser“, ein Spieler mit einem besonderen Fuß für die Standards und Pässe. Stark.

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  • Zugang: Rufat Dadashov (Mittelstürmer) - Hat die Umstellung auf die 3. Liga geschafft, ganz anders als Torjäger Adriano Grimaldi, aber qualitativ genauso wertvoll.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Nils Körber (Torwart) - Die Leihgabe von Hertha BSC, die in der Vorsaison in Münster war, ist der Top-Torwart der 3. Liga und hat mit Osnabrück ein Traumlos gezogen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Luis Klante (Torwart) - Der 19-Jährige ist beim SC Verl zweiter Mann hinter Peter Brüseke und noch ohne Regionalliga-Spielpraxis.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Sebastian Mai (Innenverteidiger) - Münsters einstiger Abwehrchef spielte zuletzt Stürmer (!). Mit dem Halleschen FC ist er wie der SCP auf einem Höhenflug. Fehlte nur anfangs der Saison, weil er seine Rot-Sperre der Vorsaison absitzen musste. Für den HFC ist Mai ein Volltreffer.

    Foto: Johannes Oetz
  • Abgang: Stephané Tritz (Rechtsverteidiger) - Nach drei Saisons beim SCP hat der gebürtige Straßburger keinen neuen Verein gefunden und ist von der Bildfläche des Fußball still und heimlich verschwunden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Jeron Al-Hazaimeh (Linksverteidiger) - Kehrte zu SF Lotte zurück, ist aber unter dem neuen Coach Nils Drube keine Stammkraft.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Lennart Stoll (Rechtsverteidiger) - Das Medizinstudium verschlug ihn nach Ulm, dort war er beim Regionalligisten SSV gleich Stammkraft und wirkte bei der Pokal-Sensation gegen Eintracht Frankfurt (2:1) mit. Pausiert wegen einer schweren Knieverletzung aktuell.

    Foto: Heimspiel / Justus Heinisch
  • Abgang: Michele Rizzi (Mittelfeld) - Fand sein Glück mit einem Drei-Jahres-Vertrag beim VfL Wolfsburg II. Mit den „kleinen Wölfen“ ist Rizzi Tabellenführer der Regionalliga Nord vor dem VfL Wolbeck. Seine eigene Bilanz ist top nach 16 Partien mit fünf Toren und sechs Assists.

    Foto: Darius Simka
  • Abgang: Nico Rinderknecht (Mittelfeld) - Kehrte nach einem durchwachsenen Jahr in Münster zum Zweitligisten FC Ingolstadt zurück. Der 21-Jährige muss sich mit Einsätzen in der Regionalliga mit dem FCI II begnügen.

    Foto: Witters
  • Abgang: Adriano Grimaldi (Angreifer) - Beim TSV 1860 München gleich der Rudelführer der „Löwen“ mit zehn Scorerpunkten – bei der Rückkehr nach Münster aber ohne entscheidende Wirkung. In München wird schon darüber spekuliert, dass Grimaldi in Winterpause ein heißer Transferkandidat für Liga zwei wird.

    Foto: MSPW

Der sagt: „Alle Spieler müssen separat betrachtet werden. Wichtig ist auch, dass sie im Training gut sind, um dort das Niveau hochzuhalten.“ Vor der nächsten Partie in zwölf Tagen gegen Braunschweig werden die Karten ohnehin neu gemischt. „Für uns war Großaspach ein Rückschritt, jetzt ist die Chance für sie natürlich größer“, so der Coach. „Alle drei sind Teamplayer, super Jungs. Für mich ist es auch überhaupt nicht leicht, sie draußen zu lassen.“

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