Fußball: Damen-Landesliga
Nottulnerinnen überzeugen in der Halle

Nottuln -

Die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln bildeten am Sonntag zwei gleichstarke Teams, die bei zwei Hallenturnieren antraten. Die in Olfen startende Mannschaft war besonders erfolgreich.

Montag, 05.02.2018, 15:02 Uhr

Das Ziel souverän erreicht: Mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten und 24:1 Toren qualifizierten die die GWN-Damen für die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft.
Das Ziel souverän erreicht: Mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten und 24:1 Toren qualifizierten die die GWN-Damen für die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft. Foto: GW Nottuln

Wohl dem, der einen großen Kader und zwei Trainer hat. So wie die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln . Das ermöglichte es den Grün-Weißen, am Sonntag zeitgleich mit einer Abordnung an der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft (HKM) in Olfen sowie am Budenzauber in Borghorst teilzunehmen.

Bestens zufrieden kehrte Trainerin Sabrina Prenzel am Sonntagabend mit ihrem Team aus Olfen zurück. „Wir haben die Vorrunde gewonnen und uns damit souverän für die Endrunde qualifiziert“, berichtete die Übungsleiterin nicht ohne Stolz. In zwei Wochen (18. Februar) werden die Grün-Weißen dann erneut nach Olfen reisen, um bei der Endrunde um den Titel mitzuspielen. „Im Vorjahr sind wir in diesem Wettbewerb Vierter geworden. Im Halbfinale sind wir damals am Westfalenligisten VfL Billerbeck gescheitert, der später auch gewann“, erinnerte sich Sabrina Prenzel.

Dieses Mal trat Nottuln in der Vorrunde vier Mal an und verließ vier Mal als Sieger den Platz. Im ersten Spiel wurde Bezirksligist Fortuna Seppenrade mit 5:0 besiegt. Es folgte ein 7:0-Erfolg gegen den A-Ligisten RW Nienborg. Das einzige Gegentor des Tages kassierten die Grün-Weißen anschließend beim 6:1 gegen den A-Ligisten ASV Ellewick. Mit einem 6:0-Triumph gegen die Spielvereinigung Heek/Oldenburg verabschiedeten sich die Grün-Weißen schließlich aus der am südlichen Rand des Kreises Coesfeld gelegenen Kleinstadt.

„Es hat mich gefreut, dass unsere Tore keine Zufallsprodukte waren und bis auf unsere Torhüterin Katharina Schneider und Denise Waltering jede Spielerin getroffen hat“, erzählte Nottulns Trainerin, und fügte schnell hinzu: „Aber Denise Waltering hat trotzdem super gespielt. Sie hat bestimmt zehn Buden perfekt vorbereitet.“

Zum Torjubel abdrehen durften Anna Lindemann (8), Kim Weber (5), Lena Wirtz (4), Julia Niemann (3), Helena Wilmer (3) und Vera Loenser (1).

Beim Hallenturnier in Borghorst waren die Grün-Weißen nicht so erfolgreich wie ihre Mitspielerinnen in Olfen. Und trotzdem gab es viele fröhliche Gesichter. Nach anderthalbjähriger Verletzungspause gab nämlich Sandra Schäfer ihr Comeback. Verzichten müssen die GWN-Damen dafür für längere Zeit auf Pia Stubbe, die sich für ein Jahr nach Australien („Work and Travel“) verabschiedet hat.

Grün-Weiß Nottuln startete mit einer 1:2-Niederlage gegen den SC Altenrheine. Das GWN-Tor markierte Sandra Schäfer. In Spiel Nummer zwei wurde nach Treffern von Josephine Höppener, Sandra Schäfer (je 2), Nora Kersting und Theresa Eilmann (je 1) Fortuna Gronau 6:0 geschlagen. 1:1 hieß es nach der Partie gegen die SF Gellendorf. Das Tor erzielte Josephine Höppener. Da die Grün-Weißen im letzten Spiel gegen Arminia Ibbenbüren nicht hinauskamen, war für das Team aus dem Stiftsdorf nach der Vorrunde Schluss.

„Wenn wir uns vor dem Tor etwas cleverer angestellt hätten, wäre das Halbfinale für uns drin gewesen“, trauerte Matthias Feitscher einigen vergebenen Chancen nach.

► Am Mittwoch (7. Februar) sind die Nottulnerinnen wieder unter freiem Himmel im Einsatz: Um 19.45 Uhr treten die Grün-Weißen beim Tabellenführer der Kreisliga A 1 Münster BW Aasee an.

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