Fußball: Drittelbilanz in den überkreislichen Ligen
Nur Streber – TuS, Stemmerter, Piggen und Germanen im Zweierbereich

Steinfurt/Horstmar/Altenberge -

Das erste Drittel der Saison kann sich für die überkreislich spielenden Mannschaften des TuS Altenberge, des SV Burgsteinfurt, des SV Wilmsberg und des TuS Germania Horstmar absolut sehen lassen. Die jeweiligen Trainer stellten ihren Teams durchweg ein gutes Zeugnis aus. Zwei Mal wurde die „Eins“ knapp verpasst.

Freitag, 19.10.2018, 12:06 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018, 17:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 19.10.2018, 12:06 Uhr
Alle sehr gut zufrieden: Florian Reckels (o.l.) sieht viele Fortschritte, André Bischoff (o.r., Mitte) kann aufgrund der starken Punktausbeute nur Positives sagen, und Christof Brüggemann (u.l.) weiß, was er an seiner Mannschaft hat. Andre Rodine (u.r.) lobt seine Elf unter anderem für ein starkes Defensivverhalten. Foto: Jan Gudorf

Ein Drittel der Saison ist gespielt. Zeit, um erste Bilanzen zu ziehen und um Zwischenzeugnisse auszustellen. Die Trainer der überkreislich spielenden Teams aus Altenberge, Burgsteinfurt, Wilmsberg und Horstmar sprechen ihren Mannschaften viel Lob aus, wissen aber auch um die Schwachstellen, die es im weiteren Saisonverlauf dringend zu verbessern gilt.

►  Florian Reckels ( TuS Altenberge, Landesliga Platz vier, 17 Punkte)

Erster Eindruck: „Das zweite Jahr in einer neuen Liga ist ja immer das schwerste, doch wir haben gezeigt, dass wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sind. In Sachen Cleverness, Zweikampfstärke und Erfahrung haben wir einen Schritt nach vorne gemacht.“

Was gut war: „Der Start in die Saison hat mir gut gefallen. Auch, wie wir uns mittlerweile auswärts verkaufen.“

Was schlecht war: „Es gab ein, zwei, drei Spiele, über die ich mich ärgere. Ich denke da an die Partien in Herbern oder gegen Senden. Viele Dinge wollen wir spielerisch lösen, aber in einigen Situationen wäre ein langer Ball auch mal angebracht. Aber das sind alles Lernprozesse.“

Schulnote: „Irgendwas im Zweierbereich. Zehn oder elf Oberstufenpunkte.“

►  André Bischoff (Co-Trainer SV Burgsteinfurt, Bezirksliga Platz eins, 24 Punkte):

Erster Eindruck: „Aufgrund des Tabellenstandes kann ich nur Positives sagen. Obwohl, die einzige Niederlage gegen Horstmar ist natürlich schon ärgerlich. Ein Grund für unsere Tabellenführung ist sicherlich die charakterlich tolle Truppe, die nach dem Abstieg ja weitgehend zusammen geblieben ist.“

Was gut war: „Die Punktausbeute natürlich. Und, dass die Mannschaft immer an sich glaubt und nie aufgibt.“

Was schlecht war: „Wir können sicherlich noch einen Tacken besser spielen, gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner. Aber das ist schon Meckern auf höchstem Niveau.“

Schulnote: „Eine 2+. Es gibt immer was, wo man sich verbessern kann.“

►  Christof Brüggemann (SV Wilmsberg, Bezirksliga Platz zwei, 22 Punkte)

Erster Eindruck: „Ich bin mehr als zufrieden. Wir sind schleppend in die Saison gekommen, was sicherlich mit der Urlaubszeit zu tun hatte. Aber jetzt haben wir einen Lauf und vier Spiele in Folge gewonnen. Wir müssen trotzdem weiter gierig bleiben.“

Was gut war: „Unser Kader ist zum einen in der Breite sehr gut aufgestellt, zum anderen verfügen wir über einige exorbitant gute Kicker, die uns aufgrund ihre individuellen Klasse schon mal den Allerwertesten gerettet haben. Ich nenne in diesem Zusammenhang einfach mal Alexander Hesener, Alex­ander Wehrmann oder Lukas Schröder.“

Was schlecht war: „Es gibt Phasen, in denen wir zu sorglos auftreten. Da schludern wir in der Rückwärtsbewegung. Nach guten ersten Halbzeiten gibt es leider zu oft einen Spannungsabfall, was uns Gott sei dank noch nicht zum Nachteil gereicht hat.“

Schulnote: „Mit Rücksicht auf die Eltern gebe ich eine 4-. Quatsch beiseite: 2+. Es geht eben immer noch ein bisschen besser.“

►  Andre Rodine (Germania Horstmar, Bezirksliga Platz acht, 13 Punkte)

Erster Eindruck: „Wir haben mehr Punkte geholt und besser gespielt, als es uns die Meisten zugetraut hätten. Mit Ausnahme unseres Auftritts in Telgte waren wir immer in der Lage, fußballerisch und läuferisch mitzuhalten. Ab und an hatten wir ein bisschen Glück – wie zum Beispiel in Burgsteinfurt – aber wir haben auch schon Punkte liegen gelassen. Ich denke da an die letzte Woche in Wettringen. Unsere Bilanz liest sich sehr ordentlich.“

Was gut war: „Es wird sehr gut und intensiv gegen den Ball gearbeitet. Wir lassen nur wenige Chancen zu.“

Was schlecht war: „Unser Torabschluss muss besser werden. Wenn wir in einem Spiel acht gute Möglichkeiten bekommen, sollten wir vier davon nutzen.“

Schulnote: „Eine glatte 2.“

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