Premiere für die Sportlerwahl war 1971
Der Erste war Harald Norpoth

Münster -

Alles begann mit Harald Norpoth. Er wurde Sportler des Jahres 1971. Womit? Mit Recht. Denn in diesem Jahr wurde er Deutscher Meister über 5000 Meter und Dritter bei den Europameisterschaften in Helsinki in 13:33,8 Minuten. Eine Wahnsinnszeit. Jüngst wurde er auf der Internetseite www.racingpast.ca als einer der besten Wettkämpfer seiner Zeit eingestuft. Ging er an den Start, war er auch immer ein Sieganwärter. Ausgerechnet wurde, dass der heute 76-Jährige 78 Prozent seiner Rennen gewann.

Samstag, 29.12.2018, 12:42 Uhr aktualisiert: 29.12.2018, 14:31 Uhr
Foto: Archiv

Norpoth war also der erste Sieger bei der Sportlerwahl dieser Zeitung. Große Athleten folgten in den „Gründerjahren“ – wie der sechsfache Goldmedaillengewinner im Dressurreiten, Dr. Reiner Klimke . Oder auch Dieter Giebken, der Tandem-Weltmeister bei den Bahnradfahrern wurde.

Bis 1993 gab es keine Trennung zwischen Damen und Herren, erst dann gewann Volleyballerin Beate Bühler die erstmals ausgeschriebene Frauen-Konkurrenz. Zuvor hatten sich aber schon andere in die Ein-Klassen-Siegerliste eintragen können. Beispiele? Regina Schiek, die Leichtathletin, die 1980 gewann. Sie lief Marathon, was in den 70er Jahren an sich schon etwas Außergewöhnliches war für eine Frau. Oder Claudia Eller, die mit Tanzpartner Michael Reichelt für das Jahr 1977 erstmals ein Team auf Platz eins führte. Bei den Herren schwang sich über die Jahre Ruderer Philipp Stüer (RV Münster) mit seinen sieben Siegen zum Rekord-Champion auf. Allerdings wurde er inzwischen übertroffen von der unverwüstlichen Ingrid Klimke (RV St. Georg) – zehn Siege zwischen 1999 und 2017 pflastern ihren Weg. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

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1971 die erste Wahl, 1993 Trennung der Herren- und Frauen-Konkurrenzen, zwei Jahre später gewannen die Erstliga-Volleyballerinnen des USC Münster die Premiere bei den Mannschaften. Weitere sieben Erfolge folgten bis 2011, dazu noch zwei Erfolge für die Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich. So gesehen ist der USC auch zehnfacher Triumphator bei den Mannschaften.

Die „wilde 13“ wurde im vergangenen Jahr dann bereits auch bei den Junioren perfekt. Bestes Alter für den Beginn der Pubertät könnte man meinen, aber bei der 14. Auflage dieses vierten Wahlwettbewerbes wird die oder der Nachfolger von Lisa Alsmeier vom USC gesucht. Alles begann 2005 mit dem Sieg der Schwimmerin Karin Driemeyer.

Nun geht es dem Bergfest der Sportlerwahl 2018 entgegen. Die Urnen sind geöffnet – wer tritt in die Fußstapfen von Harald Norpoth?

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