Sportlerwahl Münster 2018
Talente, Trophäen und Triumphe: Juniorsportler mit Klasse

Münster -

Die Karten sind gemischt, die Trümpfe aber noch nicht ausgespielt: Noch bis zum 13. Januar kann abgestimmt werden über Münsters Sportler des Jahres, zu denen ja auch – oder zuvorderst – die Junioren gehören. 

Samstag, 22.12.2018, 07:00 Uhr
Wer wird auf die Juniorsportlerin des Jahres 2017 folgen? Im Januar 2018 stellte sich Siegerin Lina Alsmeier mit ihrer früheren Teamkollegin Linda Dörendahl (r.) als Patin, dem Fotografen. Foto: Jürgen Peperhowe

An Erfolgen, Trophäen und Auszeichnungen hatte es in den vergangenen Monaten jedenfalls nicht gemangelt. In der Vorschlagsliste sind EM- und WM-Starter dabei und sogar zwei (Jugend-)Olympiateilnehmer. Angesichts dieser Klasse dürfte eines gewiss sein: Diese Riege der Nachwuchssportler könnte in den nächsten Jahren noch öfter auftauchen bei der Kür zu Münsters Sportlern des Jahres.

Und dann bei den Erwachsenen. Nun stellt sich aber erst mal die Frage: Wer wird Nachfolger von Vorjahressiegerin Lina Alsmeier ?

Jugendsportler des Jahres 2018

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  • Trampolinspringer Adrian Thomson (rechts) Der Sportler sprang bei den Deutschen Meisterschaften 2018 auf Platz zwei und konnte sich für die Jugend-WM qualifizieren.

    Trampolinspringer Adrian Thomson (rechts)

    Der Sportler sprang bei den Deutschen Meisterschaften 2018 auf Platz zwei und konnte sich für die Jugend-WM qualifizieren.

    Foto: TG
  • Segler Christoph Möhring

    Foto: SCH
  • Möhring segelt seit dem Alter von neun Jahren. Der Schüler hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den Sprung in den NRW Segel-Landeskader erreicht und konnte an den U21-Europameisterschaften in Bastad (Schweden) teilnehmen.

    Foto: Jörg Möhring
  • Leichtathlet David Schepp

    Foto: Sven Thiele
  • Der Speer- und Diskuswerfer erreichte bei den Olympischen Jugendspielen in Argentinien einen 14. Platz. Zuvor hatte er durch eine Speerwurfweite von 75,69 Metern kurzzeitig die Jugend-Weltrangliste angeführt und wurde bei der U18-EM in Ungarn Siebter.

    Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Kai Peters
  • Vielseitigkeitsreiterin Emily Roberg

    Foto: R. Penno
  • Die Reiterin Emily Roberg ist amtierende Deutsche Meisterin der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Bei den Europameisterschaften im britischen Bishop Burton hatte sie zuvor den vierten Platz erreicht.

    Foto: Biniossek
  • Volleyballspielerin Luisa Keller

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die 17-Jährige spielt seit 2017 für die erste Mannschaft des USC Münster in der ersten Bundesliga. Mit der deutschen U18/U19-Nationalmannschaft wurde sie bei den Europameisterschaften 2018 sechste.

    Foto: fotoideen.com
  • Fußballspielerin Maria Luisa Grohs

    Foto: Thomas Austermann
  • Grohs, die für die Jugendmannschaft des 1. FC Gievenbeck spielt, nahm mit der deutschen Nationalmannschaft an der U17 Europameisterschaft und der U17 WM teil.

    Foto: Thomas Austermann
  • Seglerin Romy Mackenbrock

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Romy Mackenbrock nahm 2018 als 17-Jährige an den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires teil. Mit Silas Mühle belegte sie den fünften Rang.

    Foto: Mackenbrock
  • Boxer Tahel Rentmeister (rot)

    Foto: Peter Leßmann
  • Der Athlet vom Boxzentrum Münster gewann nach nur 16 Sekunden den NRW Cup 2018 im Schwergewicht. Bei der internationalen deutschen Jugendmeisterschaft wurde er zweiter.

    Foto: Alexander Heflik

►  Maria Luisa Grohs : Weit herumgekommen ist die Fußball-Torhüterin des ­­ 1. FC Gievenbeck . Erst spielt sie mit der deutschen U 17 die EM in Litauen, kommt dort zum Einsatz und erreicht mit dem DFB-Team das Finale (0:2). Dann geht es für die achtfache U-17-Nationalspielerin zur WM nach Uruguay, wo Grohs (17) mit ihrem Team im Viertelfinale ausscheidet.

►  Luisa Keller: Die 17-jährige Angreiferin hat sich 2018 zu einer Stammkraft beim Bundesligisten USC Münster entwickelt. Die emotional spielende Angreiferin wird zudem im Sommer mit der deutschen U 19 Sechste bei der EM.

►  Romy Mackenbrock: Bei den Jugendspielen in Buenos Aires schnuppert die Münsteranerin olympische Luft. Und die tut ihr richtig gut. Im Nacra 15 beendet die Seglerin an der Seite von Silas Mühle den Wettbewerb auf Rang fünf.

Stimmen Sie mit ab!

Wählen Sie bis zum 13. Januar 2019 Münsters Sportler, Sportlerin, Mannschaft und Juniorsportler des Jahres 2018. Sie haben vier Stimmen, mit denen Sie die nach Ihrer Meinung beste Mannschaft, beste Sportlerin, den besten Sportler und den besten Juniorsportler auswählen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder entscheiden Sie sich für einen Kandidaten aus unserer Vorschlagsliste oder Sie schlagen selbst Kandidaten vor, die Ihnen im Laufe des Jahres imponiert haben, aber nicht aufgeführt sind. Hier geht es zum Online-Formular!

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►  Christoph Möhring: Der Schüler segelt seit seinem neunten Lebensjahr. 2018 schafft er zum zweiten Mal den Sprung in den NRW-Landeskader und nimmt an der U-21-Europameisterschaft in Bastad (Südschweden) teil.

►  Thahel Rentmeister: Gold bei den Deutschen U-19-Meisterschaften in Velbert geht im Juni nach Münster. Gehandicapt mit einem Kapselriss und einer Entzündung in der rechten Hand schlägt sich Thahel Rentmeister vom Boxzen­trum mit der Führhand durch – und bezwingt Imran Bazlaev (Berlin) im Finale mit 5:0. Einstimmig. Mehr geht nicht.

►  David Schepp: Seinen vorläufigen Karriere-Höhepunkt feierte der Speerwerfer des SC Preußen Münster – nein, nicht bei den U-18-Europameisterschaften in Györ/Ungarn und auch nicht bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires, wo Schepp jeweils nominiert war, aber hinter seiner Bestleistung blieb: Mit 75,69 Metern katapultierte sich der 17-Jährige in Halle/Saale auf Platz eins der Weltjahresbestenliste.

►  Emily Roberg: Nach Platz vier bei den Pony-Europameisterschaften krönt die Vielseitigkeitsreiterin des RC St. Mauritz ihre gute Saison mit dem Titel bei den Deutschen Meisterschaften. Für das kommende Jahr hat sie im nationalen U-16-Kader mit ihrem Pony Sandro ihren Platz sicher.

►  Adrian Thomson: Deutscher Meister im Doppel-Mini-Trampolin, Zweiter bei den Einzel-Meisterschaften und damit für die Jugend-WM qualifiziert – als erster Turner der TG seit Satina Wübbelmann 2011. Bei den Titelkämpfen in St. Petersburg wird der Zwölfjährige dann im Synchron-Wettkampf 13. und belegt im Einzel Platz 22.

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