Volleyball: 3. Liga
Fehlstart der Drittligisten BW Aasee, USC II und TSC Gievenbeck

Münster -

Der reine Blick auf die Tabelle verheißt nichts Gutes. Null Punkte haben die Drittligisten BW Aasee, USC Münster II (beide Frauen) und TSC Gievenbeck (Männer) nach zwei Partien auf dem Konto. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich.

Dienstag, 24.09.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 24.09.2019, 16:45 Uhr
Trainer Kai Annacker sah bei Aasees Frauen am Sonntag trotz Niederlage klare Fortschritte. Foto: Ralf Aumüller

Sechs Spiele, sechs Niederlagen – den Start in die Saison hatten sich die münsterischen Drittligisten gewiss anders vorgestellt respektive gewünscht. Die Frauen von BW Aasee erwischte es zunächst in Köln, dann daheim gegen Aligse. Zweimal 0:3, klingt nicht gut, aber relativiert sich mit der Einschätzung des Trainers. „In Köln waren wir wirklich schlecht, gegen Aligse war es deutlich besser. Ich habe klare Fortschritte gesehen, die Tendenz stimmt also“, sagt Kai Annacker . Gleichwohl stellen sich die Blau-Weißen auf eine schwierige Saison ein. „Die Gegner sind gut, das haben wir schon auf den Vorbereitungsturnieren gesehen“, so der Coach. Andererseits sei das eigene Team in vielen Partien gewiss konkurrenzfähig. „Aktuell hadern wir noch ein wenig mit dem Aufschlag“, sagt Annacker, „wenn wir das Problem im Griff haben, werden wir hoffentlich auch Ergebnisse liefern.“

Die benötigen auch die Frauen vom USC II. Mit Linda Dörendahl, Sarah Pet­rausch und Alisha Ossowski sind drei Ex-Bundesliga-Spielerinnen nicht mehr im Kader, Johanna Thewes möchte kürzertreten. Mehr und mehr rücken nun junge Kräfte in die Verantwortung. „Wir haben sie, aber wir könnten noch mehr gebrauchen“, sagt Trainer Axel Büring . Die ersten beiden Saisonbegegnungen verlor der Vorjahresmeister. „Unsere Aufgabe ist es, die Klasse zu halten und die jungen Spielerinnen weiter auszubilden“, so Büring.

Der 52-Jährige zeichnet auch für die Männer des TSC Gievenbeck verantwortlich. Sportlich eigentlich abgestiegen, schlüpften die Münsteraner durch die Hintertür zurück ins Feld und riefen sodann das Projekt „Jugend forscht“ aus. 17-, 18- und 19-Jährige zählen nun zum Aufgebot, Büring glaubt an den Erfolg der Zäsur. „Natürlich gibt es die Gefahr, den Klassenerhalt nicht zu schaffen“, sagt er, „aber wenn sich die Talente behaupten und durchsetzen, wird Gievenbeck noch viele Jahre in der 3. Liga spielen – oder sogar höher.“

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